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Einfamilienhäuser im Visier: Polizei warnt vor Einbruchserie

Einfamilienhäuser im Visier: Polizei warnt vor Einbruchserie

Nach einem erneuten Einbruch in ein Einfamilienhaus in Ottendorf-Okrilla (Landkreis Bautzen) geht die Polizei von einer «bandenmäßigen Einbruchserie» aus. Vermutet wird bereits eine zweistellige Zahl an Einbrüchen seit November letzten Jahres, sagte ein Polizeisprecher. Beim jüngsten Einbruch wurden etwa 900 Euro Bargeld mitgenommen. Immer wieder kam es laut Angaben des Sprechers zu Einbrüchen in der Gegend westlich von Kamenz, im Speckgürtel von Dresden. Immer seien dabei Einfamilienhäuser ins Visier geraten. Zu den Tätern haben die Beamten jedoch noch keine Anhaltspunkte. Geklaut wurden meist Bargeld, Schmuck oder technische Geräte. Erhöhte Wachsamkeit gefordertDie Polizei hält die Bevölkerung in der Gegend daher zu erhöhter Wachsamkeit an, sagte der Sprecher weiter. Die Täter verschaffen sich demnach mehrheitlich Zutritt über angekippte Fenster oder Terrassentüren. Bei Auffälligkeiten wie etwa fremden Fahrzeugen soll zur Sicherheit bereits die Polizei gerufen werden.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Museum Gunzenhauser zeigt neue Ausstellung

Museum Gunzenhauser zeigt neue Ausstellung

Im Museum Gunzenhauser in Chemnitz steht derzeit eine Ausstellung mit Landschaftsgemälden von Otto Dix (1891-1969) im Mittelpunkt. Die Schau mit dem Titel «Otto Dix und die Neue Sachlichkeit» ist laut Museum bis Ende Mai zu sehen.Gezeigt werden auch einzelne Plastiken und Skulpturen von Dix sowie Werke weiterer Vertreter der Neuen Sachlichkeit, etwa Karl Hubbuch, Max Peiffer und Gustav Wunderwald.Eine Museumssprecherin erklärte, Dix' Motive seien anfangs expressionistisch und futuristisch gewesen, hätten sich aber noch vor Beginn des Nationalsozialismus gewandelt. Ab 1921 seien seine Arbeiten realistischer und gesellschaftskritischer geworden. Seine Landschaftsgemälde mit bedrohlicher Kulisse spiegelten das politische Geschehen jener Zeit wider und zählen zu den zentralen Beiträgen der Neuen Sachlichkeit.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dresden: Sonnenstrahl-Verein baute neues Haus an der Kinderklinik

Dresden: Sonnenstrahl-Verein baute neues Haus an der Kinderklinik

Bald ist Einzug. Im Mai 2024 hat der Sonnenstrahl e.V. Dresden den Grundstein für das bislang größte Projekt in der Vereinsgeschichte gelegt: den Neubau eines Hauses unweit der onkologischen Station der Kinderklinik am Universitätsklinikum Dresden. Nach 20 Monaten Bauzeit steht der Einzug kurz bevor. "Wir sitzen quasi auf gepackten Kisten", sagt Geschäftsführer Falk Noack. Ein letzter technischer Hinderungsgrund bleibt: "Uns fehlt nur noch das Internet im neuen Haus, aber um das Glasfaserkabel einzuziehen, müssen die Temperaturen dauerhaft über 5 Grad Celsius liegen." Das neue Gebäude schafft deutlich mehr Platz für die Musik-, Kunst- und Sporttherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche. Zudem ziehen die Krebsberatungsstelle des Vereins und die Geschäftsstelle in die neuen Räume. Der Umzug ist eine Antwort auf die wachsende Nachfrage: Am Uniklinikum Dresden werden derzeit jährlich rund 100 Neuerkrankungen behandelt, die durchschnittliche Heilungsrate liegt bei fast 90 Prozent. Daraus ergibt sich ein hoher Bedarf an Nachsorge, der sich oft über viele Jahre erstreckt. Aktuell betreut der Verein rund 300 Familien in der Akutphase und in der Nachsorge. Ein Schwerpunkt des Neubaus ist die Unterstützung junger Erwachsener: Für Jugendliche im Übergang zur Erwachsenenmedizin betreibt der Sonnenstrahl e.V. seit 2020 gemeinsam mit dem Universitätsklinikum eine Transitionssprechstunde. Im neuen Haus stellt der Verein dafür zwei Ambulanzräume mietfrei zur Verfügung, ein Angebot, das die langfristige Nachsorge stärken soll. Zwei Etagen des fünfgeschossigen Gebäudes werden an das Universitätsklinikum vermietet: Auf der ersten Etage richtet sich das Sächsische KinderPalliativ Zentrum ein, das Erdgeschoss nutzt künftig das Kinderschutzhaus. Die Baukosten beliefen sich auf 7,1 Millionen Euro. Zur Finanzierung trugen verschiedene Quellen bei: ein Erbe von einer Million Euro, zweckgebundene Rücklagen des Vereins sowie Zuwendungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus sechs Stiftungen, darunter die Deutsche Kinderkrebsstiftung, die Stiftung Deutsches Hilfswerk (Deutsche Fernsehlotterie) und die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. Über 1,3 Millionen Euro kamen durch vielfältige Spendenaktionen zusammen; allein 25 Baupaten steuerten 370.000 Euro bei. Für die Räumlichkeiten, die das Universitätsklinikum mietet, nahm der Verein einen Kredit auf. Der Sonnenstrahl e.V. nutzt das 3. und 4. Obergeschoss für Musik-, Kunst- und Sporttherapie sowie für die Tumorberatungsstelle und die Geschäftsstelle. Der große Sportraum bietet nun Umkleide- und Duschmöglichkeiten in rollstuhlgerechter Ausstattung, eine Klimaanlage und ausreichend Fläche für neue Therapieansätze. "Wir haben eine Halterung für TRX-Schlingenbänder in der Decke verankert", erklärt Falk Noack und verweist auf die Möglichkeit, den gesamten Körper effektiv zu trainieren. Noack begleitete außerdem die Koordination von Bauleitung und Gewerken. Das Haus ist vollständig barrierefrei und verfügt über einen Aufzug von der Tiefgarage bis zum Staffelgeschoss. Dort liegt der José Carreras Begegnungsraum, finanziert von der Deutschen José Carreras-Stiftung, der je nach Bestuhlung bis zu 70 Personen fasst. Daneben befindet sich eine große Küche für gemeinsame Aktivitäten sowie eine fast 60 m² große Terrasse – Angebote, die Elterntreffen, Geschwistertage oder kleine Konzerte ermöglichen. Blick nach vorn: Villa Sonnenstrahl Nach dem Umzug plant der Verein, die frei werdenden Räume in der Villa auf der Goetheallee mittelfristig zu Familienappartements mit eigener Küche umzubauen. Dieser Schritt soll Eltern, die während des Klinikaufenthalts ihres Kindes vor Ort leben, mehr Privatsphäre und Selbstversorgung ermöglichen. "Dass wir uns den Traum vom neuen Haus tatsächlich erfüllen konnten, liegt an der unglaublichen Spendenbereitschaft ganz vieler Menschen", sagt Vereinsvorsitzender Andreas Führlich. "Das Haus bietet so viele Möglichkeiten! Wir können die Erkrankung nicht aus der Welt schaffen, aber wir können die Familien künftig noch besser unterstützen, auch dank der unmittelbaren Nähe zur Kinderonkologie."

Bundesverwaltungsgericht zwingt Schwarz-Rot zu mehr Klimaschutz

Bundesverwaltungsgericht zwingt Schwarz-Rot zu mehr Klimaschutz

Alle Jahre wieder: Am 29. Januar 2026 erging das nächste Urteil, das die Bundesregierung zu mehr und konkreterem Klimaschutz verpflichtet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg aus 2024, das die bisher aufgelisteten Maßnahmen als nicht ausreichend eingestuft hatte, um die Klimaziele zu erreichen. Dagegen war die damalige Bundesregierung in Revision gegangen. In allen Punkten erfolglos. Die Bundesregierung muß das Klimaschutzprogramm aus dem Jahr 2023 nachschärfen. Klima- und Umweltschutz sind Grund- und Menschenrechte, immer mehr Urteile bestätigen das Dieses Urteil bestätigt das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 16. Mai 2024. Die Bundesregierung muß ihr Klimaschutzprogramm nachschärfen. Die bisher aufgelisteten Maßnahmen reichten nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, urteilte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und gab damit zwei Klagen der Deutschen Umwelthilfe statt. In seiner bisherigen Form erfülle das im vergangenen Oktober beschlossene Programm nicht vollständig die gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere bei den Treibhausgasemissionen verbleibe eine Lücke von mindestens 200 Millionen Tonnen CO2. Die Bundesregierung müsse darauf achten, daß alle Maßnahmen des Klimaschutzprogramms prognostisch geeignet seien, die Klimaschutzziele zu erreichen und die jährlichen Emissionsmengen einzuhalten. – Quellen: https://www.zdfheute.de/politik/oberverwaltungsgericht-urteil-klimaschutz-bundesregierung-100.html und https://capital-beat.tv/freitag-bodenoffensive-in-rafah-putin-signalisiert-verhandlungsbereitschaft-sparanstrengungen-im-haushalt-klimaschutzprogramm-immunitaet-der-afd-abgeordneten Seit 2021 gab es schon etliche solcher Urteile, angefangen mit dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts, daß die Regelungen des deutschen Klimaschutzgesetzes insofern mit Grundrechten unvereinbar waren, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlten. Das Bundesverfassungsgericht hat damals ein Grundrecht auf menschenwürdige Zukunft und auf das ökologische Existenzminimum kommender Generationen konstatiert, das sich aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20a GG und aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG ableitet. – Quelle: BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 - 1 BvR 2656/18, 1 BvR 288/20, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20, zitiert nach der Pressemitteilung Nr. 31/2021 des BVerfG vom 29. April 2021 - Quelle: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html Klima- und Umweltschutz sind Grund- und Menschenrechte - auch in Europa und intenational In Europa gilt seit 2024 das Menschenrecht auf eine menschenwürdige Zukunft jetzt lebender und künftiger Generationen. Der Europäische Gerichtshof für Menschen¬rechte (EGMR) hat am 9. April 2024 einer Gruppe Schweizer Seniorinnen darin recht gegeben zu fordern, daß ihre Regierung mehr gegen den Klimawandel tun müsse. - Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaklagen-schweizer-seniorinnen-erhalten-vor-europaeischem-gerichtshof-fuer-menschenrechte-recht-a-7ad6800c-82e9-4195-8376-29df12209627 Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat bereits im Juli 2025 eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ zum Menschenrecht erklärt. „Versäumt es ein Staat, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um das Klimasystem zu schützen (...), könnte das einen völkerrechtswidrigen Akt darstellen“, erklärte IGH-Präsident Yuji Iwasawa am Mittwoch. Das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 etwa sei verbindlich, so das Gericht. Der IGH legte eine 500 Seiten lange Stellungnahme vor. Diese Stellungnahme kommt nicht aus heiterem Himmel. – Quellen: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/igh-gutachten-klima-analyse-100.html, https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/igh-gutachten-klimawandel-voelkerrecht-verpflichtet-zum-klimaschutz und https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuelles/detail/internationaler-gerichtshof-sieht-menschenrechte-vom-klimawandel-bedroht Nicht nur Klimaabkommen verpflichten zum Klimaschutz Bei seiner Prüfung bezog sich der Internationale Gerichtshof nicht nur auf die Abkommen, die sich direkt mit dem Klimawandel befassen, zum Beispiel das Pariser Abkommen oder das Kyoto-Protokoll. Auch andere grundlegende Rechtsquellen, etwa die Charta der Vereinten Nationen, wurden berücksichtigt. Wichtig: Sogar das Völkergewohnheitsrecht verpflichte Staaten, tätig zu werden. Das Gewohnheitsrecht besteht aus Regeln, die nirgendwo aufgeschrieben wurden, sondern etwa durch den Lebensalltag entstehen. Zentral ist hier vor allem das völkerrechtliche Schädigungsverbot: Kein Staat darf einem anderen Staat erheblichen Schaden zufügen. Zwar ist eine eindeutige Zuordnung eines Klimaschadens zu einem Schädiger schwierig, denn viele Staaten und private Akteure sind gemeinsam verantwortlich. Der IGH hat nun klargestellt: Alle Staaten müssen erhebliche Umweltschäden verhindern, die durch Aktivitäten in ihrem Hoheitsgebiet oder unter ihrer Kontrolle verursacht werden können. Besonders bedeutend ist zudem, dass diese Verpflichtung aus dem Völkergewohnheitsrecht für alle Staaten gilt - nicht nur für die Parteien der Klimaabkommen. Das betrifft etwa die USA. Unter Präsident Donald Trump waren die USA Anfang des Jahres (2025) aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. – Quelle: ebenda Richter skizzieren auch rechtliche Konsequenzen für Staaten Die Richter in Den Haag haben auch drei rechtliche Konsequenzen formuliert, wenn Staaten ihre Pflichten zum Klimawandel ignorieren und dadurch gegen das Völkerrecht verstoßen. Erstens müssten sie dieses Verhalten einstellen. Zweitens müssten sie versichern, dass sie das klimaschädliche Verhalten nicht wiederholen. Und drittens müssten sie für vollständige Wiedergutmachung sorgen. Das gelte aber nur, wenn im Einzelfall klar sei, dass das Verhalten kausal und zurechenbar sei. An dieser Stelle hat der Gerichtshof also eine Einschränkung gemacht. - Dennoch: Kleinere Staaten, die unter den Folgen des Klimawandels besonders leiden könnten, können auf Basis dieses Gutachtens durchaus Maßnahmen von Industriestaaten einfordern. Der Gerichtshof stellt sogar in den Raum, dass kleine Staaten grundsätzlich Entschädigungsklagen gegen Industriestaaten erheben könnten. – Quelle: ebenda Anstoß durch junge Jurastudierende Das Gutachten hatten Studierende aus dem Südpazifik angestoßen. Die Pacific Islands Students Fighting Climate Change (PISFCC) hat dafür ein Votum der UN-Generalversammlung herbeigeführt. Auf Weltklimakonferenzen und zusammen mit Klimaschutzorganisationen hatten die jungen Juristen für ihren Plan geworben, "das größte Problem der Welt vor das höchste Gericht der Welt" zu bringen. Der Inselstaat Vanuatu sorgte im Frühjahr 2023 für die entscheidende Abstimmung in der UN-Generalversammlung. Über 130 Staaten unterstützten die Initiative zu diesem Zeitpunkt bereits. Kein Land stellte sich in New York dagegen. Bei der Anhörung im vergangenen Dezember hat das Gericht über 100 Staaten und Organisationen zum Thema angehört. – Quelle: ebenda Jede neue Bundesregierung muß ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen Das Bundes-Klimaschutzgesetz soll die Einhaltung der nationalen und europäischen Klimaschutzziele gewährleisten. Es schreibt Jahresemissionsmengen für verschiedene Sektoren von Energiewirtschaft über Verkehr bis hin zur Landwirtschaft vor. Auf Basis des Gesetzes entsteht das Klimaschutzprogramm, in dem die Bundesregierung festlegt, mit welchen Maßnahmen die Ziele erreicht werden sollen. Jede neu gewählte Bundesregierung muß im ersten Jahr ihrer Amtszeit ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen bzw. das alte Klimaschutzprogramm unter ihrer Verantwortung fortschreiben. Jetzt, am 29. Januar 2026, hat das Bundesverwaltungsgericht die Revision der damaligen Bundesregierung gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) vom 16. Mai 2024 in vollem Umfang abgelehnt und rückwirkend bestätigt, daß das Klimaschutzprogramm der Ampel-Koalition aus 2023 nachgebessert werden muß. Das bedeutet im Klartext: Die amtierende Bundesregierung muß nicht nur das Klimaschutzprogramm der Ampel-Koalition nachbessern, sondern turnusmäßig ein Klimaschutzprogramm vorlegen, das die Ziele des Klimaschutzgesetzes weit über das Jahr 2030 hinaus erfüllt. – Quelle: https://www.focus.de/earth/bundesgericht-zwingt-schwarz-rot-zu-mehr-klimaschutz_3caec8aa-f782-40ec-9cbc-c41751ead7ba.html Wie das OVG gingen auch die Bundesrichter davon aus, daß Umweltverbände einen Anspruch darauf haben, eine Ergänzung solcher Pläne einklagen zu können. – Quelle: https://www.focus.de/earth/urteil-jetzt-ist-umweltschutz-auch-ein-menschenrecht_a3660034-c581-4804-8398-e1f8a5340612.html Folgerungen für unsere Klimaschutzpolitik Während populistische Politik in Deutschland und anderen europäischen Staaten beim Klima- und Umweltschutz immer weiter zurück rudert, das Verbrenner-Aus im Verkehr ab 2035 wieder infragestellt, mit scheinheiligen Argumenten wie Technologieoffenheit, Sozialverträglichkeit und immer neuen alternativen Fake-Vorschlägen zurückrudert, das deutsche Klimaschutzgesetz und das Pariser Klimaabkommen schlicht mißachtet, bestätigen immer mehr Urteile internationaler und nationaler Gerichte, daß diese Rechtsvorschriften verbindlich sind. Zur Erinnerung: Das Pariser Klimaschutz¬abkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag der UNFCCC, der 195 Vertragsparteien verpflichtet, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und nationale Klimaschutzpläne (NDCs) zu erarbeiten, um die globale Erwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten; Deutschland und die EU setzen es im nationalen Klimaschutzgesetz um und streben 2030 bis 2045 ent¬sprechende Reduktionen bzw. Klimaneutralität an. – Quelle: https://www.bmz.de/de/service/lexikon/klimaabkommen-von-paris-14602 Zum Verfasser: Otfrid Weiss ist Assessor jur., Ministerialrat a.D. und Oberst der Reserve. Im Dezember 1990 kam er aus Niedersachsen zum Verwaltungsaufbau nach Sachsen. Nach seiner Verwaltungslaufbahn war er 21 Jahre in der Wirtschaft tätig, davon 14 Jahre bei SAP, Microsoft, Vision Consulting und Deloitte.

Brand in Einfamilienhaus - hoher Sachschaden

Brand in Einfamilienhaus - hoher Sachschaden

Ein Brand hat in einem Einfamilienhaus in Weischlitz (Vogtlandkreis) am frühen Morgen einen hohen Sachschaden verursacht. Die Polizeidirektion Zwickau bezifferte ihn auf rund 100.000 Euro. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, hieß es. Zum Zeitpunkt des Feuers habe sich dort aber niemand aufgehalten. Laut Polizei hatte eine Anwohnerin die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die örtliche Feuerwehr war etwa eine Stunde mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Tschechische Brigitte Bardot gestorben

Tschechische Brigitte Bardot gestorben

Die tschechische Film- und Fernsehschauspielerin Jana Brejchova ist im Alter von 86 Jahren nach langer Krankheit gestorben, wie Medien unter Berufung auf die Familie melden. Brejchova, geboren in Prag, hinterlässt ein umfangreiches filmisches Erbe und galt wegen ihres Aussehens zeitweise als „tschechische Brigitte Bardot“. Das melden der Deutschlandfunk und Nachrichtenagenturen.Bereits mit 13 Jahren erhielt Brejchova ihre erste Filmrolle. Den Durchbruch schaffte sie später mit der Rolle der Schülerin Jana in dem Spielfilm „Das höhere Prinzip“, der sich mit dem Terror der NS-Besatzung im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Die Darstellung brachte ihr anhaltende Anerkennung und prägte ihr Image als ernsthafte Darstellerin mit starkem schauspielerischem Profil.Brejchova arbeitete nicht nur in der Tschechoslowakei, sondern übernahm auch Rollen in Deutschland, etwa in dem antifaschistischen Spielfilm „Das Haus in der Karpfengasse“ (1965). In der bekannten Fantasy-Kinderserie „Die Märchenbraut“ (auch: „Die schöne Arabella und der Zauberer") verkörperte sie eine Königin. Mit ihrer Tochter Tereza Brodska war sie zudem in einem Psychodrama zu sehen, das die komplexe Mutter-Kind-Beziehung thematisierte.Für ihr Lebenswerk wurde Brejchova vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem tschechischen Staatsorden für Leistungen in Kultur und Kunst sowie dem Filmpreis Böhmischer Löwe. In Presseberichten wird auch auf eine Tschechische Verdienstmedaille und weitere Ehrungen hingewiesen, die ihre Bedeutung für die nationale Filmkultur unterstreichen.Privat war Brejchova von 1958 bis 1962 mit dem späteren Hollywood-Regisseur und Oscarpreisträger Milos Forman (1932–2018) verheiratet. Ihre Schwester Hana, ebenfalls eine bekannte Schauspielerin, war vor knapp zwei Jahren gestorben. Brejchovas Tod wird in der Kulturszene als großer Verlust empfunden. Der tschechische Regierungschef Andrej Babiš würdigte Brejchová nach ihrem Tod. "Sie war eine ausgezeichnete Schauspielerin, eine Ikone des tschechoslowakischen Films und eine starke Persönlichkeit, die mit ihrem Talent und ihrem Charme ganze Generation von Zuschauern angesprochen hat", schrieb er bei X.

Haushalt: Schwierige Finanzsituation für Coswig

Haushalt: Schwierige Finanzsituation für Coswig

Ausgeglichen ist etwas anderes. Bürgermeisterin und Kämmerin Friederike Trommer hat den Entwurf des Doppelhaushalts 2026/27 in den Stadtrat eingebracht. Der Plan steht unter besonders schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, setzt aber gezielte Impulse für die Weiterentwicklung der Stadt Coswig. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.Die Haushaltsplanung ist geprägt von anhaltend steigenden Ausgaben durch Inflation und überdurchschnittliche Lohnsteigerungen, auch bei externen Dienstleistern. Gleichzeitig trübt sich die Einnahmenseite: Das Wachstum der Steuereinnahmen verlangsamt sich, Schlüsselzuweisungen gehen zurück, investive Schlüsselzuweisungen sind vorübergehend kaum verfügbar. Trotz mehrfacher Überarbeitungen und Einsparungen gilt der Haushalt nach gesetzlichen Vorgaben nicht als ausgeglichen.Dennoch zeigt sich die Stadt zuversichtlich. „Wir halten Coswig mit diesem Haushaltsplan weiter auf Kurs“, so Trommer. Der Schwerpunkt liege auf dem wirtschaftlichen Umgang mit den verfügbaren Mitteln; der Erhalt bestehender Standards hat Vorrang vor neuen oder erweiterten Leistungen. Ein erheblicher Teil geplanter Investitionen muss aus den Rücklagen der Vorjahre finanziert werden, ergänzt durch geplante Grundstücksveräußerungen.Für 2026 und 2027 sind investive Maßnahmen von rund 13,3 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkte sind Straßenbauprojekte, die Umsetzung des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ im Spitzgrund sowie der Bau eines Kunstrasenplatzes am Kahlhügelweg. Weiterhin sind Mitfinanzierungen der Straßenentwässerung in Verbindung mit Maßnahmen der WAB Coswig GmbH und des Eigenbetriebes Kommunale Dienste geplant sowie die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbeflächen zur Stärkung der Stadtentwicklung.Auch Bildungs- und Sicherheitsmaßnahmen sind eingeplant. Das Start‑Chancen‑Projekt an der Leonhard‑Frank‑Oberschule sowie die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Freiwillige Leistungen bleiben trotz knapper Kassen wichtig: Rund 1,1 Millionen Euro für Kultur, etwa 500.000 Euro für Sportförderung, Mittel für Spielplätze sowie Wirtschafts‑ und Tourismusförderung. Die Richtlinie Familienförderung soll mit circa 200.000 Euro jährlich bis 2027 fortgeführt werden; insgesamt investiert die Stadt rund 2,5 Millionen Euro jährlich in freiwillige Aufgaben.

Meißner Bürgerhaushalt: Noch bis Ende Februar Ideen einreichen

Meißner Bürgerhaushalt: Noch bis Ende Februar Ideen einreichen

Der Countdown läuft: Noch bis Ende Februar haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen die Möglichkeit, sich aktiv am Bürgerhaushalt 2026 zu beteiligen. Insgesamt 58.000 Euro stellt die Stadt in diesem Jahr zur Verfügung – ein Budget, über dessen Verwendung ausschließlich die Einwohnerschaft entscheidet. Bereits rund 30 Vorschläge sind eingegangen, doch die Stadtverwaltung hofft auf weitere kreative Ideen.Der Bürgerhaushalt bietet Raum für zahlreiche kleinere Projekte, die das Stadtbild verschönern oder den Alltag der Menschen erleichtern sollen. Dazu zählen unter anderem neue Sitzgelegenheiten, Spielgeräte auf Spielplätzen, Trinkbrunnen, zusätzliche Papierkörbe, Begrünungsmaßnahmen oder Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Auch die Organisation von Stadt- oder Straßenfesten kann Teil der Vorschläge sein. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen vielen Menschen zugutekommen, realisierbar und finanziell umsetzbar sind.Teilnehmen dürfen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen. Jede Person kann im laufenden Vorschlagszeitraum einen oder mehrere Vorschläge einreichen. Voraussetzung ist, dass die Ideen konkret formuliert sind und klar erkennen lassen, was an welchem Ort umgesetzt werden soll. Anonyme Einsendungen sind ausgeschlossen. Reine Vereinszuschüsse oder Maßnahmen mit hohen Folgekosten sind ebenfalls nicht zulässig.Vorschläge für den Bürgerhaushalt nimmt die Stadtverwaltung noch bis zum 28. Februar 2026 entgegen - per Vorschlagsformular, abrufbar unter https://www.stadt-meissen.de/de/buergerhaushalt.html, online im Bürgerbeteiligungsportal unter https://mitdenken.sachsen.de/1059310, per E-Mail an buergerhaushalt@stadt-meissen.de oder auch persönlich.Mit dem Bürgerhaushalt lädt die Stadt alle Meißnerinnen und Meißner ein, ihre Stadt aktiv mitzugestalten – unkompliziert und direkt. Jede Idee zählt und kann dazu beitragen, Meißen ein Stück lebenswerter zu machen.

Feuer im Badezimmer: Mann in Dresden verletzt

Feuer im Badezimmer: Mann in Dresden verletzt

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Dresden ist ein Mann verletzt worden. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache im Badezimmer ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein 55-Jähriger wurde in ein Krankenhaus gebracht. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz und konnten die Flammen löschen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Grüne protestieren gegen überraschende Kulturkürzungen im laufenden Haushalt

Grüne protestieren gegen überraschende Kulturkürzungen im laufenden Haushalt

In der sächsischen Kulturszene herrscht derzeit große Verunsicherung: Zahlreiche Kultureinrichtungen und freie Träger in ganz Sachsen berichten von plötzlichen und erheblichen Kürzungen ihrer Fördermittel im laufenden Haushalt 2026 durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Nach Angaben der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag werden mindestens 10 Prozent der eigentlich zur Bewilligung vorgesehenen Fördermittel gekürzt, bei einzelnen Einrichtungen sogar deutlich mehr.Grüne: "Kein Verständnis für unnötige Kürzungen"Franziska Schubert, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, kritisiert das Vorgehen scharf: "Ich habe dafür kein Verständnis. Aus finanzpolitischer Sicht besteht dafür derzeit keine Notwendigkeit. Der Haushalt 2026 ist beschlossen und kann bewirtschaftet werden. Das aktuelle Vorgehen des Kulturministeriums richtet unnötig Schaden an, insbesondere bei kleineren Einrichtungen und Trägern."Schubert sieht das Vorgehen im Widerspruch zum Leitziel des Freistaates, kulturelle Identität und Vielfalt zu bewahren. Die Grünen fordern die sofortige Rücknahme der Kürzungen sowie eine klare Prioritätensetzung zugunsten einer starken Kulturlandschaft und eine transparente Begründung der Mittelverteilung.Kulturpolitische Sprecherin: "Vertrauensverlust in die Politik"Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, warnt vor den Folgen: "Die Kultur im Freistaat ist kein Spielball. Wieder drohen Stellenreduzierungen, Projektabsagen und Frust." Die Grünen hatten im Doppelhaushalt 2025/2026 gegen die ursprünglichen Kürzungspläne von CDU und SPD gekämpft und die Sicherung sowie teilweise den Aufwuchs von Kulturmitteln durchgesetzt."Werden diese Mittel jetzt gesperrt, ist das nicht nur ein Foul gegenüber dem Parlament als Haushaltgesetzgeber. Es zerstört auch das Vertrauen in eine Politik, die die kulturelle Vielfalt in Sachsen erhalten will", so Maicher. Sie fordert eine umgehende Aufklärung und hat dazu eine Kleine Anfrage eingereicht.Hintergrund: Kulturhaushalt unter DruckDer Sächsische Landtag hatte im Juni 2025 den Doppelhaushalt 2025/2026 verabschiedet, nachdem die Opposition Änderungsanträge durchgesetzt hatte. Die ursprünglich von der CDU/SPD-Minderheitsregierung geplanten Kulturkürzungen konnten dadurch in vielen Punkten gemildert oder verhindert werden.Dennoch stehen der Kulturstiftung des Freistaates für die Projektförderung 2026 rund 20 Prozent beziehungsweise 633.000 Euro weniger zur Verfügung als 2024. Bei verschiedenen Programmen fallen die Einschnitte noch drastischer aus: Die Industriekultur erhält 30 Prozent weniger, die Konzeptförderung 45 Prozent weniger und die Gastspielförderung sogar 70 Prozent weniger. Auch der Kleinprojektefonds, der vor allem Kultur im ländlichen Raum fördert, wurde um 22 Prozent gekürzt.Weitere EntwicklungenDie aktuelle Verunsicherung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Bereits im zweiten Halbjahr 2025 war die Zahl der Förderanträge stark zurückgegangen – ein Zeichen für die Planungsunsicherheit in der Kulturszene. Für Soloselbstständige und freie Kulturträger ist die Projektförderung existenziell wichtig, da sie einen unverzichtbaren Baustein ihrer Gesamtfinanzierung darstellt.Die Grünen-Fraktion drängt nun auf rasche Klärung und konkrete Lösungen, um weiteren Schaden von der sächsischen Kulturlandschaft abzuwenden.

Ruhestörung: Lösung fürs „Weiße Haus“ in Radebeul gefunden

Ruhestörung: Lösung fürs „Weiße Haus“ in Radebeul gefunden

Kompromiss gefunden. In der jüngsten Diskussion um das Jugendzentrum „Weißes Haus“ hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Betreibern eine für alle Seiten tragbare Lösung erarbeitet. Dabei stand das Ziel im Vordergrund, das gute Miteinander aller Beteiligten zu wahren, indem den berechtigten Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner nach Ruhe Rechnung getragen wird. Das teilte die Stadt mit.Das „Weiße Haus“ ist und bleibt ein unverzichtbarer Ort für die Jugend in Radebeul. Die Stadtverwaltung Radebeul steht als Trägerin seit jeher zu dieser Einrichtung. In der jetzigen Situation, die konkrete nächtliche Lärmbelästigungen betraf, handelte die Verwaltung in ihrer rechtlichen Rolle als Ortspolizeibehörde. In dieser Funktion muss sie unparteiisch die gesetzlichen Vorgaben umsetzen und gleichermaßen die Interessen aller Beteiligten – der Jugend und der Nachbarschaft – fair abwägen.Ein harmonisches Nebeneinander von Wohnen und lebendigem Jugendtreffpunkt erfordert immer Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Die wiederholten nächtlichen Lärmereignisse der vergangenen Zeit haben jedoch die Grenzen des Zumutbaren überschritten und die Nachbarschaft belastet. Im konstruktiven Dialog zwischen der JuCo Coswig und der Stadtverwaltung ist nun einvernehmlich eine pragmatische und vernünftige Übergangslösung gefunden worden: Vorerst bis zum 30.04.2026, längstens bis zur Errichtung einer bereits geplanten effektiven Lärmschutzwand, wird es im „Weißen Haus“ nach 22.00 Uhr keine neuen Untervermietungen der Räumlichkeiten an externe Dritte geben. Auf diese Weise werden zusätzliche Lärmquellen in der sensiblen Nachtzeit vermieden. Bereits vereinbarte und gebuchte Termine werden davon nicht betroffen sein und können wie geplant stattfinden. Diese Veranstaltungen werden noch stärker als bisher durch die JuCo Coswig begleitet, um Lärmereignisse zu vermeiden.Alle Beteiligten sind sich einig, dass mit dieser einvernehmlichen Regelung ein wichtiger Schritt getan ist, um den Frieden in der Nachbarschaft zu bewahren und die Zukunft des Jugendzentrums als lebendigen, aber rücksichtsvollen Ort zu sichern.

Radebeul lädt zur Diskussion: Welche Zukunft hat der MDR?

Radebeul lädt zur Diskussion: Welche Zukunft hat der MDR?

Die Volkshochschule Radebeul und Oberbürgermeister Bert Wendsche laden am 02. Februar 2026 um 18:00 Uhr in den Radebeuler Kultur-Bahnhof, Sidonienstraße 1 zu einer wichtigen Diskussionsveranstaltung über die Zukunft des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ein. Das teilte die Stadtverwaltung mit.Unter dem Titel „Radebeul – Miteinander im Gespräch: Der MDR im Spannungsfeld: Zwischen Auftrag, Kritik und Kostendruck“ wird das öffentlich-rechtliche Medienhaus im Herzen Sachsens kritisch beleuchtet. Die Debatte findet vor dem Hintergrund aktueller Reformforderungen, steigendem Kostendruck und gesellschaftlicher Kritik statt. Auf dem Podium treffen Vertreter des MDR auf kritische externe Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft. Es werden die Herausforderungen des MDR, darunter die Sicherstellung des journalistischen Auftrags trotz Sparzwängen sowie den Umgang mit sinkender Akzeptanz und Desinformation besprochen. Die Veranstaltung soll bewusst keine Werbeplattform sein, sondern eine ehrliche und kontroverse Auseinandersetzung mit dem Mediensystem ermöglichen.Die Gesprächsrunde wird durch das Publikum mitgestaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Fragen, Kritiken und Anregungen direkt an die MDR-Verantwortlichen und die externen Experten zu richten. Ihre Meinung ist entscheidend, um zu klären, welchen Wert und welche Zukunft der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Sachsen hat. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es können auch noch Last-Minute-Fragen vorab an info@vhs-lkmeissen.de gerichtet werden.

Klipphausen: CDU stellt keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl auf

Klipphausen: CDU stellt keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl auf

Unterstützung, trotz Parteiaustritt. Daniela Kuge, Mitglied des Landtags in Sachsen, blickt gemeinsam mit der CDU Klipphausen auf das vergangene Jahr zurück und plant die nächsten Schritte für 2026. In einer Sitzung des Vorstandes der CDU Klipphausen fand ein persönlicher Austausch mit der Vorsitzenden Daniela Menzel statt. Dabei wurden wichtige strategische Planungen angestoßen, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Bürgermeisterwahl. Das teilte die Abgeordnete mit.Klipphausen benötige Kontinuität, Bürgernähe und verlässliche Entscheidungen, um auch weiterhin positive Entwicklungen zu fördern. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde gut entwickelt, sodass die CDU Klipphausen keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufstellen wird. Vielmehr setzt die Partei auf eine Zusammenarbeit mit etablierten Kräften, um die Zukunft Klipphausens zu gestalten, so Kuge.Bürgermeister in Klipphausen ist Mirko Knöfel (zur Wahl CDU, jetzt Bündnis Freie Wählergemeinschaften). Bei der Bürgermeisterwahl am 1. September 2019 wurde er mit 50,7 % der gültigen Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,7 %. Sein Vorgänger war Gerold Mann, der 2012 mit 94,4 % der gültigen Stimmen gewählt worden war. In diesem Jahr ist erneute Bürgermeisterwahl. Der Termin steht noch nicht fest, vermutlich im September. Knöfel hat signalisiert, dass er wieder antreten möchte. In Coswig, Lommatzsch, Lampertswalde und Schönfeld sind 2026 ebenfalls Bürgermeisterwahlen.

Notfall bei Premiere - Opernsänger muss ins Krankenhaus

Notfall bei Premiere - Opernsänger muss ins Krankenhaus

Während einer Opernpremiere in Chemnitz hat ein Sänger gesundheitliche Probleme erlitten und ist ins Krankenhaus gefahren worden. Die Aufführung konnte am Freitagabend dennoch zu Ende gebracht werden - weil ein zufällig im Publikum sitzender Bassbariton einsprang und den Part übernahm. Das teilten die Städtischen Theater Chemnitz am Samstag mit.Demnach musste der Sänger Johann Kalvelage nach dem ersten Akt der Mozart-Oper «Don Giovanni» medizinisch versorgt werden. Er hatte den Leporello gegeben. Im zweiten Teil der Vorstellung sei spontan Markus Marquardt eingesprungen, der die Premiere im Publikum verfolgt hatte. Er gehört zum Ensemble der Staatsoper Dresden und sei der Oper Chemnitz eng verbunden.Marquardt habe dann den Leporello gesungen. Den szenischen Part - also die Bewegungen und Gesten der Figur - habe Regieassistentin Antonia Bär übernommen. Das Theater dankte beiden für ihren kurzfristigen Einsatz.Johann Kalvelage befinde sich auf dem Weg der Besserung. Er habe noch am Freitagabend wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Er gehört seit dieser Spielzeit zum Chemnitzer Ensemble.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Stadt, Ihre Zukunft: Jetzt mitreden bei Dresdens letzter Fokuswoche

Ihre Stadt, Ihre Zukunft: Jetzt mitreden bei Dresdens letzter Fokuswoche

Wie wollen wir in Dresden in Zukunft leben? Bezahlbar wohnen, kurze Wege im Alltag, starke Nachbarschaften – all das steht im Mittelpunkt der vierten und letzten Fokuswoche zur Zukunft der Stadt. Unter dem Motto „Lebenswerte Stadt für alle“ lädt die Landeshauptstadt Dresden vom 2. bis 6. Februar 2026 zum Mitreden ein. Die Fokuswoche ist Teil der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts „Zukunft Dresden 2035+“.Persönlich ins Gespräch kommenVon Montag bis Freitag, jeweils 14 bis 17 Uhr, stehen Fachleute der Stadtverwaltung in der Agora des Stadtforums (Waisenhausstraße 14) für Fragen, Ideen und Anregungen bereit. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.Die Themen der WocheMontag (2.2.) – Stadt der kurzen Wege: Was bedeutet die „15-Minuten-Stadt“? Wie lassen sich Arbeit, Einkaufen, Schule und Freizeit schnell zu Fuß oder mit dem Rad erreichen?Dienstag (3.2.) – Lebenswerte Stadtteile: Welche Quartiere brauchen mehr Unterstützung? Wo fehlen barrierefreie Wege, soziale Angebote oder bauliche Verbesserungen?Mittwoch (4.2.) – Bezahlbares Wohnen: Informationen zu Wohngeld, Wohnberechtigungsschein und Sozialwohnungen. Von 14 bis 15 Uhr ist Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann vor Ort.Donnerstag (5.2.) – Einwohnerentwicklung: Wie verändert sich Dresden? Die Stadt zeigt Prognosen zu Alter, Zuzug und Wegzug.Freitag (6.2.) – Starke Nachbarschaften: Wie kann Gemeinschaft im Stadtteil wachsen? Und wie lassen sich Gesundheit und Zusammenhalt fördern?Auch online mitmachenMehr als 6.400 Menschen haben bereits an der Online-Befragung teilgenommen. Sie läuft noch bis Freitag, 6. Februar 2026.

Kiwibeeren aus Sachsen auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe

Kiwibeeren aus Sachsen auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe

Mit der Messe Haus-Garten-Freizeit beginnt am Wochenende in Leipzig eine der größten deutschen Verbrauchermessen. In diesem Jahr steht nach Angaben der Veranstalter unter anderem eine Frucht im Fokus: die Kiwibeere. Die Pflanze der kleinen Schwester der bekannten Kiwi sei pflegeleicht und erfreue sich in Gärten, auf Balkonen und in den sozialen Medien immer größerer Beliebtheit. «Die Kiwibeere kommt ursprünglich aus Nordostasien, ist bis Minus 25 Grad winterfest und kommt deswegen auch mit den mitteleuropäischen Temperaturen gut klar», sagt Richard Hamann der Deutschen Presse-Agentur. Der 36-Jährige züchtet und verkauft die Pflanzen der Kiwibeere mit seinem Betrieb im sächsischen Niederwiesa. Im Gegensatz zur großen Kiwi könne die winterfeste Kiwibeere problemlos auch in Mitteldeutschland angebaut werden. Eine kleine Version der KiwiDie Kletterpflanze, an der die Kiwibeeren wachsen, könne in heimische Gärten und Balkonen in Beeten oder auch in Töpfen angepflanzt werden. In der Pflege sei die Pflanze anspruchslos und nicht anfällig für Schädlingsbefall, sagt Hamann. Reif werde die Kiwibeere in der Regel vom September bis Oktober.Nach Angaben der Verbraucherzentrale ähneln die länglich-ovalen Beeren im Geschmack einer süß-fruchtigen Mischung aus Kiwi und Stachelbeere und seien reich an Vitamin C und Vitamin E. Optisch sehe die Kiwibeere aus wie eine kleine Version der allseits bekannten Kiwi und werde etwa zwei bis drei Zentimeter groß. Gartentrends und Produkte aus 24 LändernBei der Haus-Garten-Freizeit-Messe wird in verschiedenen Vorträgen über die Zucht und den Anbau der Kiwibeere gesprochen. Die Messe findet vom 31. Januar bis zum 8. Februar in Kombination mit der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig statt. Nach Angaben der Veranstalter zeigen rund 680 Aussteller aus 24 Ländern aktuelle Trends und Produkte.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nicht vor Gericht erschienen? Mann in Wohnhaus festgenommen

Nicht vor Gericht erschienen? Mann in Wohnhaus festgenommen

Die Polizei hat in einem Wohnhaus in Lauta (Landkreis Bautzen) einen Mann festgenommen, der nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen sein soll. Gegen den 64-Jährigen wird unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und dem unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen ermittelt, wie die Behörde mitteilte. In den frühen Morgenstunden wurde der sogenannte Sitzungshaftbefehl vollstreckt. An dem Einsatz waren auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt. Neben dem Beschuldigten befand sich ein zweiter 64-Jähriger in dem Gebäude, der ebenfalls nicht vor Gericht erschienen ist. Auch er wurde festgenommen.Den Angaben zufolge wurde zudem das Haus durchsucht und einige verdächtige Gegenstände beschlagnahmt. Der 64-Jährige, dem der Einsatz galt, wurde am Mittag einem Richter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Mann sitzt jetzt in einer JVA, wo er mindestens bis zur Nachholung seines Verhandlungstermins bleiben soll.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Millioneninvestition: Zentrum bietet modernste Herzmedizin

Millioneninvestition: Zentrum bietet modernste Herzmedizin

Chemnitz (dpa/sn)- Moderne Diagnostik, schnellere Terminvergaben, enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung: Herzpatienten sollen am Klinikum Chemnitz fortan besser medizinisch betreut werden. Dazu ist für rund 70 Millionen Euro ein neues kardiologisches Zentrum eingerichtet worden. Dort finden sich alle Leistungen, von einer Notfalleinheit - der sogenannten Chest Pain Unit - über sechs neue Herzkatheterlabore, MRT, eine Intensiv- und vier Normalstationen.Köpping: «Behandlungsqualität auf Universitätsniveau»Das Klinikum Chemnitz zählt neben den Universitätskliniken Dresden und Leipzig zu den Maximalversorgern in Sachsen. «Die Menschen zwischen Vogtland und Mittelsachsen profitieren fortan von einer Behandlungsqualität auf Universitätsniveau», erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) mit Blick auf das neue Herzzentrum. Das Land hat dafür rund 47,3 Millionen Euro beigesteuert. «Mit dem neuen Kardiologischen Zentrum geben wir den Menschen in Südwestsachsen die Sicherheit, im Notfall schnell und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt zu werden», betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). «Kurze Wege, modernste Technik und ein starker Standort in Chemnitz schaffen Vertrauen – und retten Leben.» Zunahme bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erwartetHerz-Kreislauf-Erkrankungen sind laut Statistischem Bundesamt die häufigste Todesursache bundesweit - noch vor Krebs. In mehr als 339.000 Todesfällen wurden diese als Todesursache festgestellt bei rund 1,01 Millionen Verstorbenen im Jahr 2024. Wegen der Alterung der Bevölkerung gehen Experten von einer Zunahme solcher Krankheitsfälle aus. Das Klinikum Chemnitz ist ein kommunales Krankenhaus im Eigentum der Stadt. Dort werden nach eigenen Angaben jedes Jahr mehrere Tausend Herzpatienten und Herzpatientinnen stationär und ambulant versorgt. Insgesamt werden an dem Krankenhaus jährlich rund 61.700 Menschen voll- und teilstationär sowie etwa 75.000 Patienten ambulant behandelt.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

In der Nacht des 26. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Gröditz um 02:50 Uhr zu einem Einsatz in die Franz-Liszt Straße alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten den Warnton eines Rauchwarnmelders aus einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen und frühzeitig reagiert. Ihr schnelles Handeln verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Das teilte die Feuerwehr Gröditz mit.Bei der Erkundung durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass angebrannte Speisen die Ursache für den Rauchgeruch waren. Glücklicherweise war die betroffene Wohnung nicht allzu stark verraucht. Die Feuerwehr konnte schnell eingreifen und die Wohnung belüften, um die Gefahr vollständig zu beseitigen. Dieser Vorfall verdeutlicht die immense Wichtigkeit von Rauchwarnmeldern in Wohnräumen. Nicht nur sind sie eine gesetzliche Pflicht in Deutschland, sie retten auch Leben. Die Nachbarn, die den Alarm bemerkten, zeigen, wie wichtig Aufmerksamkeit und das richtige Handeln in einer Notlage sind.

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Sachsens Hochschulen stehen Warnstreiks ins Haus. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am Mittwoch (28. Januar) Arbeitsniederlegungen und Aktionen unter anderem in Leipzig, Dresden und Chemnitz angekündigt. Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. Laut GEW besteht an den Hochschulen Handlungsbedarf. «Gerade niedrig eingruppierte Beschäftigte und wissenschaftlich Tätige in Teilzeit haben die Inflation der letzten Jahre besonders stark gespürt und sind auf Lohnerhöhungen angewiesen», so GEW-Vize David Jugel. Zudem wird ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gefordert. «Auch verdeckte Unterbezahlung durch Teilzeitverträge bei voller Arbeitsleistung darf nicht länger Praxis sein.»Bundesweit sind Aktionen geplantZum Warnstreik aufgerufen seien Beschäftigte an Universitäten, öffentlichen Hochschulen, Studierendenwerken, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen, hieß es. Ebenfalls aufgerufen sind studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte. Bundesweit sind am Mittwoch Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen an Hochschulen geplant. Die Gewerkschaft spricht von einem bundesweiten Hochschulaktionstag.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Das Land Sachsen gibt rund 138 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in den Landkreisen Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau. Mit den Zuschüssen sollen 42.900 Haushalte in sogenannten dunkelgrauen Flecken schnelleres Internet in den drei Landkreisen erhalten, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.Dunkelgraue Flecken sind den Angaben zufolge Gebiete, in denen Haushalte oder Adressen zwar versorgt, aber nicht gigabitfähig sind. Derzeit haben in Sachsen 66 Prozent der Haushalte einen gigabitfähigen Anschluss, 32 Prozent sind mit Glasfaser verbunden. Ein gigabitfähiger Anschluss ermöglicht Übertragungsraten von mindestens 1000 Mbit pro Sekunde. Glasfaser macht diese Geschwindigkeiten und mehr möglich.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Angesichts der katastrophalen Finanzsituation der Kommunen fordert der Deutsche Städtetag Soforthilfen und weitreichende Reformen auf Bundesebene. «Wir brauchen Hilfe, sonst sind wesentliche Bereiche, die wir vor Ort finanzieren, massiv gefährdet», sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig, im Anschluss an Beratungen des kommunalen Spitzenverbandes in Dresden. Städtetag fordert Hilfe – sonst drohen EinschnitteDabei gehe es um die Bereiche, die die Kommunen zusätzlich zu ihren Pflichtaufgaben umsetzen, wie Schwimmbäder, Unterstützung für Sportvereine, Kulturangebote, Spielplätze und Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen. «Die Folge ist, dass Bürgerinnen und Bürger zunehmend einen Staat erleben, der nicht mehr für sie greifbar ist, wo sie das Vertrauen verlieren», warnte Jung.«Es geht hier um das Funktionieren und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft», ergänzte Claudia Kalisch (Grüne), neu ernannte Vizepräsidentin des Städtetags und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. In ihrer Stadt etwa seien die freiwilligen Ausgaben auf drei Prozent des Haushalts reduziert, da müsse man über jede zusätzliche Betreuungsstunde sprechen. «Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese Botschaft nicht ankommt. Das kann keiner wollen.»Rekorddefizit belastet Städte und GemeindenIm Deutschen Städtetag haben sich rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Bei den zweitägigen Beratungen in Dresden kamen mehr als 100 Stadtoberhäupter zusammen. Im Mittelpunkt stand das laut Angaben des Städtetags größte Defizit der kommunalen Haushalte in der Geschichte der Bundesrepublik. Jung bezifferte es für 2025 auf über 30 Milliarden Euro - fast fünfmal so hoch wie noch 2023. 2022 gab es demnach sogar ein leichtes Haushaltsplus.Besonders die Sozialkosten belasten die Kommunen. Jung sprach konkret den Eigenanteil der Pflegekosten an, den die Sozialämter ganz oder anteilig übernehmen, wenn sich Pflegebedürftige die im bundesweiten Schnitt 3.245 Euro pro Monat nicht selbst stemmen können. «Das wird zunehmend zur Regelfinanzierung», sagte Jung. In Leipzig verdoppelten sich die Kosten in diesem Bereich seinen Angaben nach innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 25 auf 50 Millionen Euro pro Jahr.Jung hofft auf Lösungen in kommenden MonatenJung zeigte sich zuversichtlich, dass man in den kommenden Wochen und Monaten zu Lösungen kommen werde. Im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe man vereinbart, dass Bundesregierung, Ministerpräsidenten und kommunale Spitzenverbänden in einem vertraulichen Kreis zusammenkommen. Man werde gemeinsam überlegen, wie die Kommunen entlastet werden können und wo etwa Bundesgesetze, die in den Kommunen umgesetzt werden, nicht ausreichend finanziell gedeckt sind. Dabei soll es auch um eine Verschlankung bürokratischer Prozesse und effizientere Strukturen gehen. Als Beispiele nannte Jung eine bundesweite Ausländerbehörde und eine zentrale Stelle für KfZ-Zulassungen anstelle von über 400 entsprechender Stellen in den Städten, Gemeinden und Landkreise.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Der Bund und der Freistaat Sachsen unterstützen den Umbau des Hammerherrenhauses am Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge mit rund 1,7 Millionen Euro. Die Landesdirektion Sachsen bewilligte die Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe «Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur» (GRW), wie sie mitteilte. Bund und Land tragen die Summe je zur Hälfte. Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,15 Millionen Euro, den Eigenanteil von etwa 450.000 Euro übernimmt die Stadt.Geplant sind ein Anbau und eine barrierefreie Erschließung. Vorgesehen sind ein überdachter Eingangsbereich, ein Foyer mit barrierefreier Toilette sowie ein Personenaufzug. Auch der Außenbereich soll barrierefrei gestaltet werden. Der Umbau soll 2028 abgeschlossen werden.Der Frohnauer Hammer ist eines der wichtigsten und ältesten technischen Denkmäler Sachsens. In Chroniken aus dem 15. Jahrhundert wird er zunächst als Getreidemühle erwähnt. 1621 wurde er zum Eisenhammerwerk umgebaut. Das Werk besteht aus drei großen Hämmern und zwei Blasebälgen, die von zwei Wasserrädern angetrieben werden. Bis 1904 wurden dort Werkzeuge für Bergbau und Landwirtschaft hergestellt. 1907 wurde der Hammer ein Denkmal und 1910 Museum. Seit Juli 2019 steht er auf der Unesco-Welterbeliste.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Am Freitag, 23. Januar 2026, wird der Grundstein für ein modernes Feuerwehrgerätehaus in Dresden-Reitzendorf gelegt. Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und Feuerwehrleiter Dr. Michael Katzsch markieren damit den nächsten wichtigen Bauabschnitt für die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf, die aus dem Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren Schönfeld und Zaschendorf entsteht.Das Brand- und Katastrophenschutzamt errichtet das Gebäude auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes an der Meixstraße. Mit der Zusammenlegung beider Wehren werden Strukturen gebündelt, Abläufe optimiert und die Einsatzfähigkeit nachhaltig gestärkt. Die Kameradinnen und Kameraden profitieren künftig von verbesserten Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen sowie zeitgemäßen Rahmenbedingungen für Einsatzdienst, Aus- und Weiterbildung sowie Jugendarbeit.Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka betont: „Die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir durch Zusammenlegung und kluge Investitionen Effizienz, Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit unseres Brand- und Katastrophenschutzes erhöhen. In Zeiten angespannter Haushaltssituationen bündeln wir nicht nur Technik und Infrastruktur, sondern vor allem Engagement und Kompetenz."Der Neubau bietet vier Garagenstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, eine Waschhalle für Großgeräte und im nördlichen Gebäudeteil eine Fahrzeughalle mit vier LKW-Stellplätzen. Werkstatt-, Lager- und Technikräume entstehen auf zwei Etagen. Der südliche Gebäudeteil beherbergt Sanitär- und Umkleideräume sowie Räumlichkeiten für Verwaltung, Weiterbildung und Jugendarbeit. Zusätzlich entsteht auf dem Gelände der Grünschnittplatz Reitzendorf, der von der Ortschaft Weißig finanziert wird.Das Gebäude verbindet moderne Funktionalität mit Nachhaltigkeit: Die robuste Klinkerfassade wird teilweise begrünt, das extensiv begrünte Dach erhält eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher für eine verbesserte Eigenversorgung. Die Baukosten betragen rund elf Millionen Euro, der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit bis zu 810.000 Euro. Nach Beginn der Arbeiten 2024 mit dem Abbruch alter Gebäude ist die Fertigstellung für November 2027 geplant.

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Schauspielerin Lara Mandoki vermisst die Geschichten von starken Frauen in deutschen Fernsehserien und Filmen. Sie fände es gut, wenn «man in den Filmen die etwas jüngeren und auch progressiven Frauen mehr in den Mittelpunkt stellen würde», sagte die 36-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Gerade im Osten gebe es im Mittelstand sehr erfolgreiche Frauen als Unternehmerinnen. «Das finde ich bemerkenswert.» Davon werde viel zu wenig erzählt.Mandoki ermittelt als Kommissarin Karina Szabo seit 2019 im ZDF-«Erzgebirgskrimi», steigt aber aus der Reihe aus.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Trockenheit trotz Regens: Wasserhaushalt nicht ausgeglichen

Trockenheit trotz Regens: Wasserhaushalt nicht ausgeglichen

Sachsen braucht mehr Wasser. 2025 geht erneut als trockener Jahrgang in die Geschichte des Freistaates ein - auch wenn es im Januar, Juli, Oktober und September zum Teil deutlich mehr Niederschlag gab als üblich. «Die Monate mit einem Niederschlagsüberschuss resultieren meist aus Starkregenereignissen. Der klassische "Landregen" ist weiter auf dem Rückzug in Sachsen», zog das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Bilanz. Bezogen auf den Referenzzeitraum von 1960 bis 1991 ging die Niederschlagsmenge im Vorjahr um 19 Prozent zurück. Das entspricht etwa einer Menge von 130 Litern pro Quadratmeter.Sachsen leidet unter GrundwasserdürreNicht nur von oben fehlt das Nass. Die Grundwasserstände lagen zum zwölften Mal in Folge unter dem vieljährigen Mittel - mit einem der stärksten Defizite seit Messbeginn vor über 100 Jahren, wie es hieß. «Uns fehlen die Winterniederschläge, uns fehlen die Schneerücklagen», so Wasserexperte Andy Philipp vom Landesamt. Ohne Schnee sei die Grundwasserneubildung im Winterhalbjahr deutlich eingeschränkt. Das aktuelle Defizit werde sich durch anhaltende Trockenheit in diesem Winter noch verschärfen. Auswirkungen auf Fließgewässer und TalsperrenIn Flüssen und Bächen lagen die Durchflüsse nur bei 30 bis 70 Prozent des jährlichen Mittelwertes. Mit Blick auf die Fließgewässer gehörte 2025 zu den trockensten der vergangenen zehn Jahre. Vielerorts reichten die Zuflüsse im Winter nicht aus, um die Stauziele in den Talsperren zu erreichen. Die Niederschlagsverteilung über das Jahr gesehen werde zunehmend ungleichmäßig, hieß es. Der Dezember hatte das größte Defizit - minus 70 Prozent. 2025 gehört zu den zehn wärmsten Jahren in SachsenInsgesamt war 2025 mit einer Abweichung von 1,6 Grad Celsius bezogen auf den Referenzzeitraum das zehntwärmste Jahr. Die höchste Abweichung gab es im Januar (plus 3,6 Grad). Sieben der vergangenen zehn Jahre gehörten in puncto Wärme zu den Top Ten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Wetter beschert Sachsen im Vorjahr viel Sonne2025 präsentierte sich zudem als äußerst sonnenreich - die Sonnenscheindauer nahm um 31 Prozent zu, in der Sächsischen Schweiz und im Ostergebirge sogar um 41 Prozent. Kein Jahr der Extreme, aber deutlich geprägt von Unterschieden, lautete das Fazit insgesamt. Trockenheit hat Folgen für Wälder, Landwirtschaft und ObstbauDie Fachleute im Landesamt informierten zudem über Auswirkungen des Wetters auf Wälder, Landwirtschaft, Obst- und Weinbau. Die Trockenheit lichtete die Kronen der Bäume in den Wäldern weiter und erhöhte die Waldbrandgefahr. Die Ernte bei einigen Kulturen wie Winterweizen und Raps führte zu überwiegend guten Erträgen, weil der Niederschlag nach der Trockenheit im Frühjahr noch rechtzeitig kam. Bei Wein sorgte das Wetter für einen guten Jahrgang. Der Obstbau hatte unter anderem unter Spätfrost bei Beerenobst zu leiden. Der Trend zu einer vorzeitigen Blüte hält an.Bekassine beim Naturschutz «Verlierer des Jahres»Beim Naturschutz wählten die Experten als «Verlierer des Jahres» die Bekassine - einen Vogel, der feuchten Lebensraum braucht und in Sachsen vom Aussterben bedroht ist. Sein Verbreitungsgebiet habe sich erheblich verkleinert, hieß es. Kam die Bekassine im Zeitraum zwischen 1993 und 1996 noch in 18 Prozent der unter Beobachtung stehenden Gebieten als Brutvogel vor, schrumpften die Gebiete 2022 bi 2024 auf sieben Prozent.Prognose und PolarlichterBei den Prognosen halten sich die Experten zurück. Zumindest in den kommenden drei Monaten soll es trocken bleiben. Für die Temperaturen wurden ein Plus von 0,5 bis 1,5 Grad gegenüber der Referenzzeitraum vorausgesagt. Zu einem aktuellen Phänomen klärten die Experten abschließend auf. Polarlichter in Deutschland sind keine Auswirkung des Klimawandels. Sie entstehen durch Sonnenwinde, die auf das Magnetfeld der Erde treffen und haben nichts mit aktuellen Wettererscheinungen zu tun. Der für Wetter und Klima relevante Teil der Atmosphäre befinde sich in einer Höhe von 20 Kilometern und etwas mehr. Polarlichter entstünden in mehr als 100 Kilometern Höhe.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Einbruch in unbewohntes Haus in Großenhain

Einbruch in unbewohntes Haus in Großenhain

Zeit: 19.01.2026, 09:00 Uhr bis 20.01.2026, 09:00 UhrOrt: GroßenhainUnbekannte sind in ein unbewohntes Haus an der Straße An der Bergbrauerei eingebrochen. Das teilte die Polizei mit. Die Täter öffneten die Eingangstür gewaltsam und durchsuchten die Räume. Nach erster Übersicht stahlen sie Möbel in bislang unbekanntem Wert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.Mit Laster kollidiertZeit: 20.01.2026, 16:15 UhrOrt: RadebeulAuf der Kreuzung Pestalozzistraße/Wasastraße sind am Dienstag ein Lkw MAN (Fahrer 48) und ein Mercedes GLA (Fahrer 68) zusammengestoßen. Der 48-Jährige fuhr auf der Wasastraße in Richtung Serkowitzer Straße. Als er mit dem Lkw die Pestalozzistraße überquerte, stieß er mit dem Mercedes zusammen, dessen Fahrer auf der Pestalozzistraße in Richtung Meißner Straße fuhr. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.Unter Drogeneinfluss auf der AutobahnZeit: 20.01.2026, 23:55 UhrOrt: Dresden-Gorbitz, A 17Polizisten der Autobahnpolizei ermitteln derzeit gegen einen Autofahrer (31) wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen eines Unfalls. Beamten der Bundespolizei fiel ein Toyota Celica auf, der am Dreieck Dresden-West in Richtung Prag fuhr. Dessen Fahrer (31) beschleunigte und machte das Licht des Wagens aus, als er den Streifenwagen sah. Kurz darauf fuhr er gegen eine Baustellenabsicherung. Die Beamten stoppten den Toyota und informierten die Autobahnpolizisten. Diese stellten fest, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Cannabis stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme, stellten den Führerschein des deutschen Staatsangehörigen sicher und fertigten die entsprechenden Anzeigen.

Polarlichter zaubern magische Farben über Coswig

Polarlichter zaubern magische Farben über Coswig

Ein außergewöhnliches Naturschauspiel hat sich am Montagabend über Coswig gezeigt. Polarlichter waren zeitweise auch bei uns sichtbar, und es war ein Ereignis, das man sonst vor allem aus nördlichen Regionen wie Skandinavien kennt. Auch über dem Gerätehaus der Coswiger Feuerwehr war das Naturspektakel zu sehen, wie die Feuerwehr mitteilte.Der Himmel verfärbte sich stellenweise grünlich und rötlich und wirkte dadurch fast unwirklich. Verantwortlich für dieses seltene Schauspiel war eine starke Sonnenaktivität. Dabei schleudert die Sonne geladene Teilchen ins All, die beim Auftreffen auf das Magnetfeld der Erde mit der Atmosphäre reagieren und die typischen Lichterscheinungen erzeugen. Mit bloßem Auge waren die Polarlichter eher zart zu erkennen, auf Fotografien traten die Farben jedoch deutlich hervor. Besonders in dunkleren Bereichen mit freier Sicht zum Himmel konnten aufmerksame Beobachter das Phänomen wahrnehmen.Solche Sichtungen sind in unseren Breiten äußerst selten und machen den Abend zu einem besonderen Moment für alle, die zur richtigen Zeit nach oben geschaut haben. Für viele dürfte es ein unvergesslicher Anblick gewesen sein, ein Stück Norden direkt über Coswig.

Beratungsstellen ziehen um: Stadt Dresden sichert ab 26. Januar wieder persönliche Hilfe

Beratungsstellen ziehen um: Stadt Dresden sichert ab 26. Januar wieder persönliche Hilfe

Wegen Problemen im Verwaltungsgebäude Braunsdorfer Straße 13 (Hinterhaus) mussten mehrere städtische Beratungsstellen kurzfristig ausziehen. Die gute Nachricht: Ab Montag, 26. Januar, sind alle betroffenen Dienste an neuen Standorten wieder persönlich erreichbar. Bis dahin stehen die Mitarbeitenden telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.Jugendamt mit neuer AdresseDie Familienberatungsstelle des Jugendamtes zieht ins World Trade Center Dresden in der Freiberger Straße 39 (4. Obergeschoss). Ratsuchende können die Beratungsstelle ab dem 26. Januar dort aufsuchen oder sich unter der Telefonnummer 0351 / 488 57 81 sowie per E-Mail an beratungsstelle-west@dresden.de wenden. Die Adoptionsvermittlung ist vom Umzug nicht betroffen und bleibt im Vorderhaus der Braunsdorfer Straße 13.Gesundheitsamt verteilt sich auf zwei StandorteDie meisten Dienste des Amtes für Gesundheit und Prävention ziehen an zwei neue Standorte: Am Waldschlösschen 4 und ins World Trade Center. Der Amtsärztliche Dienst ist ab 26. Januar am Waldschlösschen 4 zu finden und unter 0351 / 488 84 91 oder per E-Mail an gesundheitsamt-amtsaerztlicher-dienst@dresden.de erreichbar. Ebenfalls dorthin ziehen die Frühkindliche Gesundheitsberatung mit ihren Eltern-Kind-Kursen (Tel. 0351 / 488 82 88, E-Mail: gesundheitsamt-kjg-fg@dresden.de) sowie der Kinder- und Jugendärztliche Dienst Dresden-West (Tel. 0351 / 488 82 82, E-Mail: gesundheitsamt-kjaed-west@dresden.de).Ins World Trade Center in der Freiberger Straße 39 (4. Obergeschoss) zieht neben der Familienberatungsstelle auch die Kinder- und Jugendzahnklinik. Zahnärztliche Behandlungen werden künftig an anderen Standorten des Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienstes durchgeführt. Patientinnen und Patienten sollten sich telefonisch unter 0351 / 488 84 68 oder per E-Mail an gesundheitsamt-kjzk@dresden.de an die Klinik wenden, um einen Termin zu vereinbaren.Ebenfalls im World Trade Center wird die Schwangerschaftsberatungsstelle ab 26. Januar ihre Arbeit aufnehmen. Bis zum 23. Januar stehen bei dringenden Angelegenheiten die Standorte Industriestraße 35 (Tel. 0351 / 856 17 60) und Prohliser Allee 10 (Tel. 0351 / 488 84 99 19) zur Verfügung. Ab dem 26. Januar erreichen Ratsuchende die Beratungsstelle unter 0351 / 488 53 84 und 0351 / 488 53 85 oder per E-Mail an gesundheitsamt-schwangerschaftsberatung@dresden.de.Der Sozialpsychiatrische Dienst Dresden-West findet ebenfalls im World Trade Center seine neue Heimat. Kontakt ist möglich unter Telefon 0351 / 488 53 62 oder E-Mail gesundheitsamt-sozialpsychiatrischer-dienst@dresden.de. Alle Familien, die bereits Termine vor Ort vereinbart hatten, werden von den jeweiligen Stellen direkt über die neuen Standorte informiert.

Zwei Tote nach Schüssen in Rathaus in Tschechien

Zwei Tote nach Schüssen in Rathaus in Tschechien

Im Rathaus einer tschechischen Kleinstadt nahe der Grenze zu Sachsen sind tödliche Schüsse gefallen. Ein Mann sei durch Waffengewalt getötet worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Es handele sich um einen Angestellten der Stadtverwaltung. Auch der mutmaßliche Schütze sei tot. Er habe sich höchstwahrscheinlich selbst umgebracht, nachdem die eintreffenden Polizisten das Feuer erwidert hätten. Sechs weitere Personen seien teils lebensgefährlich verletzt worden, darunter drei Polizisten, hieß es. Als mögliches Motiv des Täters nannte ein Ermittler zwischenmenschliche Probleme. Es gebe keine Hinweise auf einen politischen oder terroristischen Hintergrund. Der tschechische Innenminister Lubomir Metnar machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Er dankte den Beamten, die mit ihrem Einsatz noch weitere schreckliche Folgen verhindert hätten.Ort liegt nahe der deutschen GrenzeZu dem tödlichen Vorfall kam es in der Kleinstadt Chribska (Kreibitz) im sogenannten Schluckenauer Zipfel, einer tschechischen Landzunge, die nach Deutschland hineinreicht. Chribska hat rund 1.300 Einwohner und liegt knapp 25 Kilometer östlich von Bad Schandau am Rande des Nationalparks Böhmische Schweiz. Der Schütze soll der Polizei zufolge mindestens zwei Schusswaffen illegal besessen haben. In der Vergangenheit sei gegen ihn strafrechtlich ermittelt worden, aber nicht wegen Gewaltverbrechen.Polizei mit Großaufgebot im EinsatzDie Polizei war am Montagvormittag mit allen verfügbaren Kräften am historischen Rathaus im Einsatz. In der ganzen Stadt wurde Sirenenalarm ausgelöst, wie die Nachrichtenagentur CTK berichtete. Ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber waren vor Ort. Es drohe keine weitere Gefahr, hieß es nach einiger Zeit. Das Betreten des Gebäudes sei wieder sicher. Für besorgte Angehörige wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet. Regierungschef und Präsident äußern sich«Das ist ein tragisches Ereignis, das uns alle betroffen macht», sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Kabinettssitzung in Prag. Er drückte den Angehörigen des Getöteten und den Opfern der Gewalt sein Mitgefühl aus. Präsident Petr Pavel sagte dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen CT am Rande eines Besuchs in Rom, es sei schwer, solche Taten vorherzusehen und zu verhindern. Er rief alle Bürger dazu auf, aufmerksam zu sein, wenn sich Menschen in ihrer Umgebung anders verhalten sollten als üblich.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schießerei im Rathaus von Chřibská: Zwei Menschen sterben

Schießerei im Rathaus von Chřibská: Zwei Menschen sterben

Bei einer Schießerei im Rathaus der Stadt Chřibská in der Region Děčín kamen am Monag zwei Menschen ums Leben, wie die tschechische Polizei mitteilte. Der Täter, der mit einer Schusswaffe bewaffnet war, starb noch am Tatort. Eine Frau wurde ebenfalls getötet, und mehrere Personen wurden bei dem Vorfall verletzt. Das meldet Prague Morning.Die Polizei erhielt kurz nach Beginn der Schießerei Alarmmeldungen und entsandte umgehend Rettungskräfte zum Gebäude der Gemeindeverwaltung, das vorsorglich evakuiert wurde. Informationen über den Vorfall sind derzeit noch begrenzt und werden im Zuge der Ermittlungen schrittweise veröffentlicht.Die Behörden haben das Gebiet rund um das Rathaus abgesperrt und betont, dass keine anhaltende Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Das Motiv des Täters ist bisher unbekannt, und die Polizei hat weder die Identitäten der Opfer noch Details zur verwendeten Waffe veröffentlicht.

Lkw verliert Metallteile auf A 4 bei Klipphausen

Lkw verliert Metallteile auf A 4 bei Klipphausen

Zeit: 19.01.2026, 04:00 UhrOrt: Klipphausen, A 4Elf Fahrzeuge haben durch Metallteile auf der Autobahn 4 Schaden genommen. Das teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen verlor ein unbekannter Sattelschlepper zwischen dem Autobahndreieck Nossen und der Abfahrt Wilsdruff die Metallteile, die auf dem linken Fahrstreifen liegen blieben. Sie hatten eine Größe von bis zu zwei mal 0,2 Meter und waren auf einer Länge von etwa einem Kilometer verstreut.Elf Autos fuhren über die Teile und wurden dabei beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 11.000 Euro. Verletzte gab es nicht. Die Fahrbahn war bis gegen 6 Uhr geräumt und konnte wieder freigegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den unbekannten Lasterfahrer.Alkoholisierter Autofahrer fuhr gegen MauerZeit: 17.01.2026, 17:10 UhrOrt: GroßenhainEin alkoholisierter Autofahrer ist am Remonteplatz gegen eine Mauer gefahren. Der 40-Jährige war mit einem Hyundai i20 auf der Straße Remonteplatz unterwegs, als er an der Einmündung in die Elsterwerdaer Straße gegen die Mauer stieß. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Der 40-jährige deutsche Staatsangehörige stand mit mehr als 0,5 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm und behielten seine Fahrerlaubnis ein.Frau bei Unfall verletzt – Zeugen gesuchtZeit: 16.01.2026, 16:30 UhrOrt: Dresden-Innere NeustadtAm Freitagnachmittag ist eine Frau (66) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Die 66-Jährige war auf Höhe der Haltestelle »Neustädter Markt« zu Fuß am Brunnen West unterwegs. Ein Müllwagen (Fahrer 60) stieß mit der Fußgängerin zusammen. Augenscheinlich blieb die Frau unverletzt. Eine bislang unbekannte Passantin begleitete die Frau anschließend in ein nahegelegenes Hotel. Später klagte die 66-Jährige zunehmend über Schmerzen und informierte die Polizei.Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Insbesondere wird auch die Passantin gesucht, welche die Frau in ihr Hotel begleitete. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Sachsen: Wie man Medizin ohne eine 1,0-Abitur studieren kann

Sachsen: Wie man Medizin ohne eine 1,0-Abitur studieren kann

Jetzt bewetben. Wer Medizin studieren möchte, aber kein 1,0-Abitur hat, kann sich bis 28. Februar 2026 über die Landarztquote um einen Studienplatz außerhalb des regulären NC-Verfahrens bewerben. Das teilte die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge mit. „Das Programm richtet sich an engagierte junge Menschen, die sich nach ihrem Medizinstudium als Hausärztinnen und Hausärzte in den ländlichen Regionen Sachsens engagieren möchten“, erklärte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. Die Bewerbung ist ausschließlich über die Plattform Amt24 möglich.Mit der Landarztquote ermöglicht der Freistaat Sachsen den Zugang zum Medizinstudium auch außerhalb des Numerus Clausus. Seit dem Wintersemester 2022/2023 werden 6,5 Prozent der Medizinstudienplätze – für das Jahr 2026 also 40 Plätze – an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach dem Studium und der anschließenden Facharztweiterbildung für mindestens zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum in Sachsen tätig zu sein. Die Studienorte sind Leipzig, Dresden oder Chemnitz.Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen ein zweistufiges Auswahlverfahren. In der ersten Stufe werden fünf im Sächsischen Landarztgesetz definierte Kriterien bewertet, die die Eignung und Motivation für die hausärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum widerspiegeln:AbiturnoteErgebnis eines Studierfähigkeits- und EignungstestsVorherige Berufsausbildung oder StudiumVorherige BerufserfahrungFreiwillige oder ehrenamtliche TätigkeitenFür eine erfolgreiche Bewerbung müssen nicht alle dieser Kriterien erfüllt sein. Erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten aus der ersten Phase werden zu einem persönlichen Auswahlgespräch eingeladen.Am 20. Januar 2026 findet von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung zum Bewerbungs-, Zulassungs- und Auswahlverfahren des Sächsischen Landarztgesetzes statt. In der gemeinsamen Veranstaltung informieren Vertreterinnen und Vertreter der Landesdirektion Sachsen, der Sächsischen Landesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen über das Programm, das Bewerbungsverfahren und das Berufsbild als Hausarzt. Darüber hinaus werden Hinweise zu den Weiterbildungsverpflichtungen, zu den Bedarfsgebieten sowie zur kassenärztlichen Tätigkeit gegeben. Für Fragen und den fachlichen Austausch stehen die beteiligten Stellen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulstandorte zur Verfügung.

Einbruch ins Rathaus - Dienstsiegel und Geld gestohlen

Einbruch ins Rathaus - Dienstsiegel und Geld gestohlen

Unbekannte sind am Wochenende in das Rathaus von Markranstädt (Landkreis Leipzig) eingebrochen und haben unter anderem Dienstsiegel des Standesamtes gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, verschafften sich die Täter zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude am Markt.Anschließend brachen sie mehrere Büros auf und entwendeten einen kleinen Tresor. Darin sollen sich neben einer geringen Menge Bargeld auch Dienstsiegel des Standesamtes befunden haben. Zudem hebelten die Unbekannten einen Kassenautomaten auf und stahlen daraus mehrere tausend Euro.Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 13.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Gaskocher Auslöser für Wohnungsbrand in Chemnitz?

Gaskocher Auslöser für Wohnungsbrand in Chemnitz?

Nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Chemnitzer Stadtteil Helbersdorf ist nun eine mögliche Ursache bekannt. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Freitagmorgen in einem Zimmer aus, in dem ein Campinggaskocher benutzt wurde. Es werde wegen fahrlässiger Brandstiftung weiter ermittelt. Der Sachschaden werde auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.Bei dem Brand waren zwei Menschen verletzt worden. Der 25-jährige Bewohner der brennenden Wohnung sprang aus dem Fenster, um sich in Sicherheit zu bringen und erlitt dabei schwere Verletzungen. Eine 31-jährige Bewohnerin, die rechtzeitig ins Freie gelangen konnte, zog sich eine Rauchvergiftung zu. Beide kamen in ein Krankenhaus.Eine Passantin hatte den Brand in der Paul-Bertz-Straße in den frühen Morgenstunden bemerkt und die Polizei alarmiert.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zukunft Dresden 2035+: Fokuswoche „Stadt mit Leistungskraft“ lädt zum Mitmachen ein

Zukunft Dresden 2035+: Fokuswoche „Stadt mit Leistungskraft“ lädt zum Mitmachen ein

Wie soll Dresden morgen aussehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der großen Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) „Zukunft Dresden 2035+“. Seit dem 7. Januar 2026 haben sich bereits tausende Dresdnerinnen und Dresdner beteiligt – allein in der ersten Fokuswoche gingen mehr als 4.000 gültige Online-Fragebögen ein.Nach dem erfolgreichen Auftakt zur „Kulturstadt in Europa“ startet nun die zweite Fokuswoche unter dem Titel „Stadt mit Leistungskraft“. Von Montag, 19. Januar, bis Freitag, 23. Januar 2026, rückt das wirtschaftliche, technologische und infrastrukturelle Fundament der Landeshauptstadt in den Fokus.Direkter Dialog im Stadtforum: Fachwissen trifft BürgermeinungVon Montag bis Freitag, jeweils 14 bis 17 Uhr, stehen Fachleute der Stadtverwaltung in der Agora des Stadtforums (Waisenhausstraße 14) für persönliche Gespräche bereit. Die Themenwoche bietet spannende Einblicke und lädt zum offenen Austausch ein.Das Programm der Fokuswoche im Überblick🔹 Montag, 19. Januar – Smart City DresdenDigitale Lösungen für eine lebenswerte Stadt: Das Modellprojekt Smart City Dresden zeigt, wie Innovationen die Energiewende, Mobilität und Nachhaltigkeit voranbringen.🔹 Dienstag, 20. Januar – Leistungsfähige StadtWie bleibt Dresden ein attraktiver Standort für Wirtschaft und Wissenschaft? Expertinnen und Experten der Wirtschaftsförderung diskutieren Zukunftschancen und Wachstumsimpulse.🔹 Mittwoch, 21. Januar – Starkes Dresden braucht ein starkes UmlandKooperationen mit der Region stehen im Mittelpunkt – ebenso die Auswirkungen großer Industrieansiedlungen im Dresdner Norden auf das Umland.🔹 Donnerstag, 22. Januar – Zukunft FernverkehrWie entwickelt sich der Personen- und Wirtschaftsverkehr? Vorgestellt werden Perspektiven für Bahn, Bus, Flugzeug und Autobahn sowie der aktuelle Stand des Mobilitätsplans Dresden 2035+.🔹 Freitag, 23. Januar – Tourismus für Dresden. Und für Sie!Die Dresden Marketing GmbH (DMG) gibt Einblicke in die touristische Wertschöpfung, die Bedeutung von Großevents und die Rolle der Willkommenskultur.Besonders spannend: Unter dem Stichwort „Nanotourismus“ werden Ideen gesucht, wie Dresdner Stadtteile abseits von Alt- und Neustadt touristisch profitieren können. 👉 Extra-Anreiz: Unter allen Teilnehmenden werden Jahreskarten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Schlösserland Sachsen verlost.Mitmachen erwünscht: Jede Stimme zähltDie Stadtverwaltung zeigt sich erfreut über das große Interesse und ruft weiterhin zur Beteiligung auf. Um noch mehr Menschen zu erreichen, machen ab Dienstag, 20. Januar 2026, eine Woche lang animierte Digitalplakate im gesamten Stadtgebiet auf das INSEK aufmerksam. Das prägnante Leitmotiv mit den vier farbigen Zukunfts-„Bubbles“ führt direkt zur Online-Umfrage.

Gift-Ampullen hergestellt – Prozess gegen Jugendlichen

Gift-Ampullen hergestellt – Prozess gegen Jugendlichen

Ein Jugendlicher, der in einem Labor im Haus seiner Eltern in Zeithain tödliches Gift gemischt haben soll, wird sich Ende Februar vor Gericht verantworten müssen. Die Verhandlung sei am 25. Februar geplant, teilte ein Sprecher des Amtsgerichts Riesa auf Anfrage mit. Wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der damals 17-Jährige war vor rund einem Jahr ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten. Er soll ein extrem giftiges Gemisch aus Ricin und Aconitin hergestellt zu haben. Außerdem soll der junge Mann 13 Mal aus online bestellten Chemikalien Böller gebastelt haben, die er im Garten oder in der Nähe des Hauses seiner Eltern explodieren ließ.Anklage in 13 FällenDie Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage erhoben wegen der Herstellung und des Besitzes einer biologischen Waffe und des unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen in 13 Fällen. Der junge Mann habe die Vorwürfe eingeräumt und dabei auch seine Motive erklärt: Laut Staatsanwaltschaft trieb ihn ein wissenschaftliches und experimentelles Interesse an. Es gebe keine Hinweise, dass er jemanden habe schädigen oder verletzen wollen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Chemnitz

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Chemnitz

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Chemnitz-Helbersdorf sind zwei Menschen verletzt worden. Der 25-jährige Bewohner der brennenden Wohnung sei aus dem Fenster gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen, teilte die Polizei mit. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Eine 31-jährige Bewohnerin, die rechtzeitig ins Freie gelangen konnte, erlitt eine Rauchvergiftung. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.Eine Passantin hatte den Brand in den frühen Morgenstunden bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Ursache des Feuers sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dresden plant 2026 Aufträge für fast 300 Millionen Euro

Dresden plant 2026 Aufträge für fast 300 Millionen Euro

Die Landeshauptstadt Dresden will 2026 deutlich mehr öffentliche Aufträge vergeben als im Vorjahr. Das geplante Gesamtvolumen liegt bei rund 294,5 Millionen Euro – ein Anstieg von fast 40 Prozent gegenüber 2025, als etwa 211,6 Millionen Euro ausgeschrieben wurden.Über 125 Unternehmensvertreter informierten sich am Dienstag bei der Vergabekonferenz im Plenarsaal des Neuen Rathauses über die anstehenden Ausschreibungen. Die Veranstaltung ermöglicht es regionalen Betrieben, frühzeitig Informationen zu geplanten Projekten zu erhalten und direkt mit den zuständigen Stellen in Kontakt zu treten.Im Mittelpunkt der vorgestellten Maßnahmen stehen größere Straßenbauprojekte wie an der Königsbrücker Straße, umfangreiche Schulbauvorhaben sowie zahlreiche Brandschutzmaßnahmen in städtischen Gebäuden und Einrichtungen. Neben der Landeshauptstadt präsentierten auch der Freistaat Sachsen und die SachsenEnergie AG ihre geplanten Investitions- und Vergabevorhaben.Eine detaillierte Vorschau der geplanten Vergaben der Landeshauptstadt ist unter www.dresden.de/vergabekonferenz zu finden.

Klipphausen: Neuer Sportplatz für die Gundschule Sachsdorf

Klipphausen: Neuer Sportplatz für die Gundschule Sachsdorf

Da soll einiges in Bewegung gesetzt werden. Der Bürgermeister von Klipphausen Mirko Knöfel führte am Donnerstag ein Arbeitsgespräch mit der Meißner CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge. Ziel des Gesprächs war die Abstimmung und Priorisierung wichtiger kommunaler Investitionsprojekte sowie die Planung gemeinsamer Umsetzungsschritte. Das teilte die Abgeordnete mit.Ein zentrales Anliegen sei die Verbesserung der Sport- und Bewegungsinfrastruktur für Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Sachsdorf. Hierbei wurden die Finanzierung eines neuen Sportplatzes, Barrierefreiheit, Umkleide- und Sanitärbereichen sowie mögliche Partnerschaften mit Vereinen besprochen. Erste Entwürfe sollen vorgestellt und zeitnah ein Realisierungskonzept erstellt werden.Ein weiteres großes Thema ist die Sanierung des Schulhauses der Schule Sachsdorf. Ziel sei es, sichere und zeitgemäße Lernbedingungen zu schaffen. Die besprochenen Inhalte umfassen den Kostenrahmen, den Zeitplan, Fördermöglichkeiten sowie die Abstimmung mit dem Schulbetrieb während der Bauphase. Im Ausblick sind die Festlegung des Terminplans sowie die notwendigen Genehmigungen vorgesehen.Das dritte Thema betrifft das Technikhaus in Bad Miltitz und die energetische Sanierung. Hierbei geht es um die Modernisierung der technischen Infrastruktur und die Steigerung der Energieeffizienz. Zu den besprochenen Inhalten zählten eine Bedarfsanalyse, die Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen, Fördermöglichkeiten und Umsetzungskonzepte. Der Ausblick sieht eine Beratung zu Fördermittelanträgen und Umsetzungsschritten in den nächsten Quartalen vor.Zudem ging es um die Erneuerung des Gerätehauses der Feuerwehr Burkhardtswalde. Ziel ist die Sicherstellung einer einsatzbereiten Feuerwehr an einem modernen Standort. Die Inhalte umfassten den Bau- bzw. Sanierungsbedarf, die Finanzierung, die Standortbedingungen sowie die Auswirkungen auf den Einsatzdienst. Die Zusammenarbeit zwischen der Kommune und den Abgeordneten soll dazu beitragen, dass die Vorhaben zügig geplant, finanziert und umgesetzt werden. Bürgermeister Mirko Knöfel betonte die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung mit Fokus auf Sicherheit, Bildung, Energieeffizienz und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Daniela Kuge versicherte, dass sie sich mit den zuständigen Ministerien in Verbindung setzen wird, um die besprochenen Maßnahmen zügig umsetzen zu können.

Wohnhausbrand in Rochlitz: Leichnam geborgen und Verletzter in Klinik

Wohnhausbrand in Rochlitz: Leichnam geborgen und Verletzter in Klinik

Großalarm für acht Feuerwehren, das THW und eine Drohne. Am Mittwochabend gegen 23:30 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle ein Brand in einem Reihenhaus in der Fischergasse in Rochlitz gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache brach im Inneren des Gebäudes ein Feuer aus, das schnell um sich griff. Das teilte die Polizei mit.Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Feuerwehrkameraden bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Situation war dramatisch, da ein 63-jähriger Bewohner des Hauses schwerste Verletzungen erlitt. Er wurde umgehend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiter behandelt wird.Während der Bemühungen, das Feuer einzudämmen, erhielten die Einsatzkräfte Hinweise, dass sich möglicherweise eine weitere Person im Gebäude aufgehalten haben könnte. In der Folge wurde die Gebäudestatik von einem externen Gutachter überprüft, um das Risiko für die Einsatzkräfte zu minimieren.Schließlich konnten die Feuerwehrleute in den Trümmern einen Leichnam bergen. Die Identität der verunglückten Person konnte noch nicht bestätigt werden, und die Ermittlungen zur zweifelsfreien Klärung der Identität dauern an. Die zuständige Kriminalpolizei aus Chemnitz wird zur weiteren Untersuchung der Brandursache im Lauf der nächsten Stunden am Brandort eingesetzt. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt und wird in den kommenden Tagen ermittelt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Zettlitz, Rochlitz, Noßwitz, Wechselburg, Geithain, Geringswalde, Seelitz und Crossen sowie das THW Döbeln.

Leiche nach Brand in Reihenhaus in Rochlitz entdeckt

Leiche nach Brand in Reihenhaus in Rochlitz entdeckt

Nach einem Wohnhausbrand in Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen) ist eine Leiche geborgen worden. Zudem erlitt ein 63-jähriger Bewohner schwerste Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ein anderer Bewohner des Reihenhauses wird nach dem Feuer vermisst - ob es sich bei der Leiche um den Gesuchten handelt, werde noch geklärt, teilte die Polizei weiter mit. Das Feuer war am Mittwoch kurz vor Mitternacht ausgebrochen; aus bislang unbekannter Ursache. Der 63-Jährige wurde aus den Flammen gerettet und in eine Klinik gebracht. Während der Löscharbeiten gab es laut Polizei Hinweise, dass sich noch ein Mann im Haus befinde und bereits tot sei.Allerdings wurde das Haus stark beschädigt und drohte einzustürzen. Dies erschwerte den Einsatzkräften die Suche nach dem Vermissten. Nach der Prüfung der Gebäudestatik konnte der Leichnam geborgen werden. Der Schaden an dem Haus wird geprüft. Was mit den Bewohnern wird, war zunächst nicht klar.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

UNSER ERFOLGSWEGHEIM & HAUS DRESDEN • LEIPZIG • HALLEDie Geschichte von HEIM & HAUS beginnt vor über 40 Jahren im Großraum Nürnberg - Rolf Schommerssen startet die Produktion und den Direktvertrieb der vielfach patentierten Rollomatic® SK, dem heute deutschlandweit meistverkauften Rollladen mit Sicherheitskurbel zum nachträglichen Einbau. Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich das Familienunternehmen HEIM & HAUS zur absoluten Nr. 1 im Direktvertrieb exklusiver Bauelemente auf dem deutschen Markt entwickelt und ist in Produkt-, Dienstleistungs- und Beratungsqualität führend. Schon immer ist HEIM & HAUS ein vertrauensvoller, kompetenter und zuverlässiger Partner für Mitarbeiter und Kunden.

Agentur Niess - Ihr Spezialist für haushaltsnahe Dienstleistungen

Agentur Niess - Ihr Spezialist für haushaltsnahe Dienstleistungen

Willkommen bei der Agentur NießIhr Spezialist für haushaltsnahe DienstleistungenUnsere Leistungen im Überblick:HaushaltshilfenReinigen der Büroräume / GewerberäumeReinigen der TreppenhäuserUmzugshilfenGrundreinigung für Wohnungsübergabe Mieter / KäuferGrundreinigung für Wohnungsübergabe VerkäuferUnser Rundum-sorglos-ServiceFrisch bezogene Betten, eine saubere Küche und ein glänzendes Bad zum Start ins verdiente Wochenende: Die private Haushaltshilfe von Agentur Niess sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wieder rundum wohlfühlen. Unsere Fachkräfte kümmern sich verlässlich und liebevoll um Ihren Haushalt.BodenpflegeWohnungsbetreuung in Abwesenheit – Gehen Sie beruhigt in UrlaubPostservice – Wir nehmen Ihre Post entgegenStaubwischen – Ob Fernsehschrank oder Kinderzimmer, wir arbeiten nach HotelstandardBadreinigung – Ob Fliesen oder Armaturen, alles glänzt wiederReinigung von Lampen und BilderrahmenSäuberung der Küche inklusive Herd, Mikrowelle, KühlschrankBlumenservice – Wir bringen frische Blumen mitEinkaufsservice nach AbspracheBalkon- und TerrassenreinigungFensterreinigungTierbetreuung – Wir kümmern uns um Ihre LiebstenWollen auch Sie eine stets saubere Wohnung haben? Sich lieber auf Ihre Freizeit konzentrieren, statt um die Hausarbeit? Oder haben Sie noch Fragen zu unseren Dienstleistungen und deren Umsetzung? Das Expertenteam der Agentur Nieß steht Ihnen gerne zur Verfügung.Auch wenn Sie ein spezielles Anliegen haben, das Sie in unseren Leistungen nicht wiederfinden, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir finden eine Lösung.Testen Sie unseren Rundum-sorglos-Service und kommen Sie mit dem guten Gefühl nach Hause: Alles ist sauber und alles ist wie immer.Mehr Informationen auf: www.agentur-niess.de

Neuhaus Ingenieurbüro

Sachverständige Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz von Gebäuden (Energetische Sanierung gem. BAFA-Richtlinien) und Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken