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Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

In der Nacht des 26. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Gröditz um 02:50 Uhr zu einem Einsatz in die Franz-Liszt Straße alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten den Warnton eines Rauchwarnmelders aus einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen und frühzeitig reagiert. Ihr schnelles Handeln verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Das teilte die Feuerwehr Gröditz mit.Bei der Erkundung durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass angebrannte Speisen die Ursache für den Rauchgeruch waren. Glücklicherweise war die betroffene Wohnung nicht allzu stark verraucht. Die Feuerwehr konnte schnell eingreifen und die Wohnung belüften, um die Gefahr vollständig zu beseitigen. Dieser Vorfall verdeutlicht die immense Wichtigkeit von Rauchwarnmeldern in Wohnräumen. Nicht nur sind sie eine gesetzliche Pflicht in Deutschland, sie retten auch Leben. Die Nachbarn, die den Alarm bemerkten, zeigen, wie wichtig Aufmerksamkeit und das richtige Handeln in einer Notlage sind.

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Sachsens Hochschulen stehen Warnstreiks ins Haus. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am Mittwoch (28. Januar) Arbeitsniederlegungen und Aktionen unter anderem in Leipzig, Dresden und Chemnitz angekündigt. Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. Laut GEW besteht an den Hochschulen Handlungsbedarf. «Gerade niedrig eingruppierte Beschäftigte und wissenschaftlich Tätige in Teilzeit haben die Inflation der letzten Jahre besonders stark gespürt und sind auf Lohnerhöhungen angewiesen», so GEW-Vize David Jugel. Zudem wird ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gefordert. «Auch verdeckte Unterbezahlung durch Teilzeitverträge bei voller Arbeitsleistung darf nicht länger Praxis sein.»Bundesweit sind Aktionen geplantZum Warnstreik aufgerufen seien Beschäftigte an Universitäten, öffentlichen Hochschulen, Studierendenwerken, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen, hieß es. Ebenfalls aufgerufen sind studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte. Bundesweit sind am Mittwoch Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen an Hochschulen geplant. Die Gewerkschaft spricht von einem bundesweiten Hochschulaktionstag.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Das Land Sachsen gibt rund 138 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in den Landkreisen Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau. Mit den Zuschüssen sollen 42.900 Haushalte in sogenannten dunkelgrauen Flecken schnelleres Internet in den drei Landkreisen erhalten, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.Dunkelgraue Flecken sind den Angaben zufolge Gebiete, in denen Haushalte oder Adressen zwar versorgt, aber nicht gigabitfähig sind. Derzeit haben in Sachsen 66 Prozent der Haushalte einen gigabitfähigen Anschluss, 32 Prozent sind mit Glasfaser verbunden. Ein gigabitfähiger Anschluss ermöglicht Übertragungsraten von mindestens 1000 Mbit pro Sekunde. Glasfaser macht diese Geschwindigkeiten und mehr möglich.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Angesichts der katastrophalen Finanzsituation der Kommunen fordert der Deutsche Städtetag Soforthilfen und weitreichende Reformen auf Bundesebene. «Wir brauchen Hilfe, sonst sind wesentliche Bereiche, die wir vor Ort finanzieren, massiv gefährdet», sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig, im Anschluss an Beratungen des kommunalen Spitzenverbandes in Dresden. Städtetag fordert Hilfe – sonst drohen EinschnitteDabei gehe es um die Bereiche, die die Kommunen zusätzlich zu ihren Pflichtaufgaben umsetzen, wie Schwimmbäder, Unterstützung für Sportvereine, Kulturangebote, Spielplätze und Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen. «Die Folge ist, dass Bürgerinnen und Bürger zunehmend einen Staat erleben, der nicht mehr für sie greifbar ist, wo sie das Vertrauen verlieren», warnte Jung.«Es geht hier um das Funktionieren und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft», ergänzte Claudia Kalisch (Grüne), neu ernannte Vizepräsidentin des Städtetags und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. In ihrer Stadt etwa seien die freiwilligen Ausgaben auf drei Prozent des Haushalts reduziert, da müsse man über jede zusätzliche Betreuungsstunde sprechen. «Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese Botschaft nicht ankommt. Das kann keiner wollen.»Rekorddefizit belastet Städte und GemeindenIm Deutschen Städtetag haben sich rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Bei den zweitägigen Beratungen in Dresden kamen mehr als 100 Stadtoberhäupter zusammen. Im Mittelpunkt stand das laut Angaben des Städtetags größte Defizit der kommunalen Haushalte in der Geschichte der Bundesrepublik. Jung bezifferte es für 2025 auf über 30 Milliarden Euro - fast fünfmal so hoch wie noch 2023. 2022 gab es demnach sogar ein leichtes Haushaltsplus.Besonders die Sozialkosten belasten die Kommunen. Jung sprach konkret den Eigenanteil der Pflegekosten an, den die Sozialämter ganz oder anteilig übernehmen, wenn sich Pflegebedürftige die im bundesweiten Schnitt 3.245 Euro pro Monat nicht selbst stemmen können. «Das wird zunehmend zur Regelfinanzierung», sagte Jung. In Leipzig verdoppelten sich die Kosten in diesem Bereich seinen Angaben nach innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 25 auf 50 Millionen Euro pro Jahr.Jung hofft auf Lösungen in kommenden MonatenJung zeigte sich zuversichtlich, dass man in den kommenden Wochen und Monaten zu Lösungen kommen werde. Im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe man vereinbart, dass Bundesregierung, Ministerpräsidenten und kommunale Spitzenverbänden in einem vertraulichen Kreis zusammenkommen. Man werde gemeinsam überlegen, wie die Kommunen entlastet werden können und wo etwa Bundesgesetze, die in den Kommunen umgesetzt werden, nicht ausreichend finanziell gedeckt sind. Dabei soll es auch um eine Verschlankung bürokratischer Prozesse und effizientere Strukturen gehen. Als Beispiele nannte Jung eine bundesweite Ausländerbehörde und eine zentrale Stelle für KfZ-Zulassungen anstelle von über 400 entsprechender Stellen in den Städten, Gemeinden und Landkreise.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Der Bund und der Freistaat Sachsen unterstützen den Umbau des Hammerherrenhauses am Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge mit rund 1,7 Millionen Euro. Die Landesdirektion Sachsen bewilligte die Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe «Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur» (GRW), wie sie mitteilte. Bund und Land tragen die Summe je zur Hälfte. Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,15 Millionen Euro, den Eigenanteil von etwa 450.000 Euro übernimmt die Stadt.Geplant sind ein Anbau und eine barrierefreie Erschließung. Vorgesehen sind ein überdachter Eingangsbereich, ein Foyer mit barrierefreier Toilette sowie ein Personenaufzug. Auch der Außenbereich soll barrierefrei gestaltet werden. Der Umbau soll 2028 abgeschlossen werden.Der Frohnauer Hammer ist eines der wichtigsten und ältesten technischen Denkmäler Sachsens. In Chroniken aus dem 15. Jahrhundert wird er zunächst als Getreidemühle erwähnt. 1621 wurde er zum Eisenhammerwerk umgebaut. Das Werk besteht aus drei großen Hämmern und zwei Blasebälgen, die von zwei Wasserrädern angetrieben werden. Bis 1904 wurden dort Werkzeuge für Bergbau und Landwirtschaft hergestellt. 1907 wurde der Hammer ein Denkmal und 1910 Museum. Seit Juli 2019 steht er auf der Unesco-Welterbeliste.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Am Freitag, 23. Januar 2026, wird der Grundstein für ein modernes Feuerwehrgerätehaus in Dresden-Reitzendorf gelegt. Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und Feuerwehrleiter Dr. Michael Katzsch markieren damit den nächsten wichtigen Bauabschnitt für die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf, die aus dem Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren Schönfeld und Zaschendorf entsteht.Das Brand- und Katastrophenschutzamt errichtet das Gebäude auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes an der Meixstraße. Mit der Zusammenlegung beider Wehren werden Strukturen gebündelt, Abläufe optimiert und die Einsatzfähigkeit nachhaltig gestärkt. Die Kameradinnen und Kameraden profitieren künftig von verbesserten Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen sowie zeitgemäßen Rahmenbedingungen für Einsatzdienst, Aus- und Weiterbildung sowie Jugendarbeit.Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka betont: „Die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir durch Zusammenlegung und kluge Investitionen Effizienz, Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit unseres Brand- und Katastrophenschutzes erhöhen. In Zeiten angespannter Haushaltssituationen bündeln wir nicht nur Technik und Infrastruktur, sondern vor allem Engagement und Kompetenz."Der Neubau bietet vier Garagenstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, eine Waschhalle für Großgeräte und im nördlichen Gebäudeteil eine Fahrzeughalle mit vier LKW-Stellplätzen. Werkstatt-, Lager- und Technikräume entstehen auf zwei Etagen. Der südliche Gebäudeteil beherbergt Sanitär- und Umkleideräume sowie Räumlichkeiten für Verwaltung, Weiterbildung und Jugendarbeit. Zusätzlich entsteht auf dem Gelände der Grünschnittplatz Reitzendorf, der von der Ortschaft Weißig finanziert wird.Das Gebäude verbindet moderne Funktionalität mit Nachhaltigkeit: Die robuste Klinkerfassade wird teilweise begrünt, das extensiv begrünte Dach erhält eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher für eine verbesserte Eigenversorgung. Die Baukosten betragen rund elf Millionen Euro, der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit bis zu 810.000 Euro. Nach Beginn der Arbeiten 2024 mit dem Abbruch alter Gebäude ist die Fertigstellung für November 2027 geplant.

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Schauspielerin Lara Mandoki vermisst die Geschichten von starken Frauen in deutschen Fernsehserien und Filmen. Sie fände es gut, wenn «man in den Filmen die etwas jüngeren und auch progressiven Frauen mehr in den Mittelpunkt stellen würde», sagte die 36-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Gerade im Osten gebe es im Mittelstand sehr erfolgreiche Frauen als Unternehmerinnen. «Das finde ich bemerkenswert.» Davon werde viel zu wenig erzählt.Mandoki ermittelt als Kommissarin Karina Szabo seit 2019 im ZDF-«Erzgebirgskrimi», steigt aber aus der Reihe aus.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Trockenheit trotz Regens: Wasserhaushalt nicht ausgeglichen

Trockenheit trotz Regens: Wasserhaushalt nicht ausgeglichen

Sachsen braucht mehr Wasser. 2025 geht erneut als trockener Jahrgang in die Geschichte des Freistaates ein - auch wenn es im Januar, Juli, Oktober und September zum Teil deutlich mehr Niederschlag gab als üblich. «Die Monate mit einem Niederschlagsüberschuss resultieren meist aus Starkregenereignissen. Der klassische "Landregen" ist weiter auf dem Rückzug in Sachsen», zog das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Bilanz. Bezogen auf den Referenzzeitraum von 1960 bis 1991 ging die Niederschlagsmenge im Vorjahr um 19 Prozent zurück. Das entspricht etwa einer Menge von 130 Litern pro Quadratmeter.Sachsen leidet unter GrundwasserdürreNicht nur von oben fehlt das Nass. Die Grundwasserstände lagen zum zwölften Mal in Folge unter dem vieljährigen Mittel - mit einem der stärksten Defizite seit Messbeginn vor über 100 Jahren, wie es hieß. «Uns fehlen die Winterniederschläge, uns fehlen die Schneerücklagen», so Wasserexperte Andy Philipp vom Landesamt. Ohne Schnee sei die Grundwasserneubildung im Winterhalbjahr deutlich eingeschränkt. Das aktuelle Defizit werde sich durch anhaltende Trockenheit in diesem Winter noch verschärfen. Auswirkungen auf Fließgewässer und TalsperrenIn Flüssen und Bächen lagen die Durchflüsse nur bei 30 bis 70 Prozent des jährlichen Mittelwertes. Mit Blick auf die Fließgewässer gehörte 2025 zu den trockensten der vergangenen zehn Jahre. Vielerorts reichten die Zuflüsse im Winter nicht aus, um die Stauziele in den Talsperren zu erreichen. Die Niederschlagsverteilung über das Jahr gesehen werde zunehmend ungleichmäßig, hieß es. Der Dezember hatte das größte Defizit - minus 70 Prozent. 2025 gehört zu den zehn wärmsten Jahren in SachsenInsgesamt war 2025 mit einer Abweichung von 1,6 Grad Celsius bezogen auf den Referenzzeitraum das zehntwärmste Jahr. Die höchste Abweichung gab es im Januar (plus 3,6 Grad). Sieben der vergangenen zehn Jahre gehörten in puncto Wärme zu den Top Ten seit Beginn der Aufzeichnungen 1881. Wetter beschert Sachsen im Vorjahr viel Sonne2025 präsentierte sich zudem als äußerst sonnenreich - die Sonnenscheindauer nahm um 31 Prozent zu, in der Sächsischen Schweiz und im Ostergebirge sogar um 41 Prozent. Kein Jahr der Extreme, aber deutlich geprägt von Unterschieden, lautete das Fazit insgesamt. Trockenheit hat Folgen für Wälder, Landwirtschaft und ObstbauDie Fachleute im Landesamt informierten zudem über Auswirkungen des Wetters auf Wälder, Landwirtschaft, Obst- und Weinbau. Die Trockenheit lichtete die Kronen der Bäume in den Wäldern weiter und erhöhte die Waldbrandgefahr. Die Ernte bei einigen Kulturen wie Winterweizen und Raps führte zu überwiegend guten Erträgen, weil der Niederschlag nach der Trockenheit im Frühjahr noch rechtzeitig kam. Bei Wein sorgte das Wetter für einen guten Jahrgang. Der Obstbau hatte unter anderem unter Spätfrost bei Beerenobst zu leiden. Der Trend zu einer vorzeitigen Blüte hält an.Bekassine beim Naturschutz «Verlierer des Jahres»Beim Naturschutz wählten die Experten als «Verlierer des Jahres» die Bekassine - einen Vogel, der feuchten Lebensraum braucht und in Sachsen vom Aussterben bedroht ist. Sein Verbreitungsgebiet habe sich erheblich verkleinert, hieß es. Kam die Bekassine im Zeitraum zwischen 1993 und 1996 noch in 18 Prozent der unter Beobachtung stehenden Gebieten als Brutvogel vor, schrumpften die Gebiete 2022 bi 2024 auf sieben Prozent.Prognose und PolarlichterBei den Prognosen halten sich die Experten zurück. Zumindest in den kommenden drei Monaten soll es trocken bleiben. Für die Temperaturen wurden ein Plus von 0,5 bis 1,5 Grad gegenüber der Referenzzeitraum vorausgesagt. Zu einem aktuellen Phänomen klärten die Experten abschließend auf. Polarlichter in Deutschland sind keine Auswirkung des Klimawandels. Sie entstehen durch Sonnenwinde, die auf das Magnetfeld der Erde treffen und haben nichts mit aktuellen Wettererscheinungen zu tun. Der für Wetter und Klima relevante Teil der Atmosphäre befinde sich in einer Höhe von 20 Kilometern und etwas mehr. Polarlichter entstünden in mehr als 100 Kilometern Höhe.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Einbruch in unbewohntes Haus in Großenhain

Einbruch in unbewohntes Haus in Großenhain

Zeit: 19.01.2026, 09:00 Uhr bis 20.01.2026, 09:00 UhrOrt: GroßenhainUnbekannte sind in ein unbewohntes Haus an der Straße An der Bergbrauerei eingebrochen. Das teilte die Polizei mit. Die Täter öffneten die Eingangstür gewaltsam und durchsuchten die Räume. Nach erster Übersicht stahlen sie Möbel in bislang unbekanntem Wert. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 500 Euro.Mit Laster kollidiertZeit: 20.01.2026, 16:15 UhrOrt: RadebeulAuf der Kreuzung Pestalozzistraße/Wasastraße sind am Dienstag ein Lkw MAN (Fahrer 48) und ein Mercedes GLA (Fahrer 68) zusammengestoßen. Der 48-Jährige fuhr auf der Wasastraße in Richtung Serkowitzer Straße. Als er mit dem Lkw die Pestalozzistraße überquerte, stieß er mit dem Mercedes zusammen, dessen Fahrer auf der Pestalozzistraße in Richtung Meißner Straße fuhr. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.Unter Drogeneinfluss auf der AutobahnZeit: 20.01.2026, 23:55 UhrOrt: Dresden-Gorbitz, A 17Polizisten der Autobahnpolizei ermitteln derzeit gegen einen Autofahrer (31) wegen Trunkenheit im Verkehr sowie wegen eines Unfalls. Beamten der Bundespolizei fiel ein Toyota Celica auf, der am Dreieck Dresden-West in Richtung Prag fuhr. Dessen Fahrer (31) beschleunigte und machte das Licht des Wagens aus, als er den Streifenwagen sah. Kurz darauf fuhr er gegen eine Baustellenabsicherung. Die Beamten stoppten den Toyota und informierten die Autobahnpolizisten. Diese stellten fest, dass der 31-Jährige unter dem Einfluss von Cannabis stand. Sie veranlassten eine Blutentnahme, stellten den Führerschein des deutschen Staatsangehörigen sicher und fertigten die entsprechenden Anzeigen.

Polarlichter zaubern magische Farben über Coswig

Polarlichter zaubern magische Farben über Coswig

Ein außergewöhnliches Naturschauspiel hat sich am Montagabend über Coswig gezeigt. Polarlichter waren zeitweise auch bei uns sichtbar, und es war ein Ereignis, das man sonst vor allem aus nördlichen Regionen wie Skandinavien kennt. Auch über dem Gerätehaus der Coswiger Feuerwehr war das Naturspektakel zu sehen, wie die Feuerwehr mitteilte.Der Himmel verfärbte sich stellenweise grünlich und rötlich und wirkte dadurch fast unwirklich. Verantwortlich für dieses seltene Schauspiel war eine starke Sonnenaktivität. Dabei schleudert die Sonne geladene Teilchen ins All, die beim Auftreffen auf das Magnetfeld der Erde mit der Atmosphäre reagieren und die typischen Lichterscheinungen erzeugen. Mit bloßem Auge waren die Polarlichter eher zart zu erkennen, auf Fotografien traten die Farben jedoch deutlich hervor. Besonders in dunkleren Bereichen mit freier Sicht zum Himmel konnten aufmerksame Beobachter das Phänomen wahrnehmen.Solche Sichtungen sind in unseren Breiten äußerst selten und machen den Abend zu einem besonderen Moment für alle, die zur richtigen Zeit nach oben geschaut haben. Für viele dürfte es ein unvergesslicher Anblick gewesen sein, ein Stück Norden direkt über Coswig.

Beratungsstellen ziehen um: Stadt Dresden sichert ab 26. Januar wieder persönliche Hilfe

Beratungsstellen ziehen um: Stadt Dresden sichert ab 26. Januar wieder persönliche Hilfe

Wegen Problemen im Verwaltungsgebäude Braunsdorfer Straße 13 (Hinterhaus) mussten mehrere städtische Beratungsstellen kurzfristig ausziehen. Die gute Nachricht: Ab Montag, 26. Januar, sind alle betroffenen Dienste an neuen Standorten wieder persönlich erreichbar. Bis dahin stehen die Mitarbeitenden telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.Jugendamt mit neuer AdresseDie Familienberatungsstelle des Jugendamtes zieht ins World Trade Center Dresden in der Freiberger Straße 39 (4. Obergeschoss). Ratsuchende können die Beratungsstelle ab dem 26. Januar dort aufsuchen oder sich unter der Telefonnummer 0351 / 488 57 81 sowie per E-Mail an beratungsstelle-west@dresden.de wenden. Die Adoptionsvermittlung ist vom Umzug nicht betroffen und bleibt im Vorderhaus der Braunsdorfer Straße 13.Gesundheitsamt verteilt sich auf zwei StandorteDie meisten Dienste des Amtes für Gesundheit und Prävention ziehen an zwei neue Standorte: Am Waldschlösschen 4 und ins World Trade Center. Der Amtsärztliche Dienst ist ab 26. Januar am Waldschlösschen 4 zu finden und unter 0351 / 488 84 91 oder per E-Mail an gesundheitsamt-amtsaerztlicher-dienst@dresden.de erreichbar. Ebenfalls dorthin ziehen die Frühkindliche Gesundheitsberatung mit ihren Eltern-Kind-Kursen (Tel. 0351 / 488 82 88, E-Mail: gesundheitsamt-kjg-fg@dresden.de) sowie der Kinder- und Jugendärztliche Dienst Dresden-West (Tel. 0351 / 488 82 82, E-Mail: gesundheitsamt-kjaed-west@dresden.de).Ins World Trade Center in der Freiberger Straße 39 (4. Obergeschoss) zieht neben der Familienberatungsstelle auch die Kinder- und Jugendzahnklinik. Zahnärztliche Behandlungen werden künftig an anderen Standorten des Kinder- und Jugendzahnärztlichen Dienstes durchgeführt. Patientinnen und Patienten sollten sich telefonisch unter 0351 / 488 84 68 oder per E-Mail an gesundheitsamt-kjzk@dresden.de an die Klinik wenden, um einen Termin zu vereinbaren.Ebenfalls im World Trade Center wird die Schwangerschaftsberatungsstelle ab 26. Januar ihre Arbeit aufnehmen. Bis zum 23. Januar stehen bei dringenden Angelegenheiten die Standorte Industriestraße 35 (Tel. 0351 / 856 17 60) und Prohliser Allee 10 (Tel. 0351 / 488 84 99 19) zur Verfügung. Ab dem 26. Januar erreichen Ratsuchende die Beratungsstelle unter 0351 / 488 53 84 und 0351 / 488 53 85 oder per E-Mail an gesundheitsamt-schwangerschaftsberatung@dresden.de.Der Sozialpsychiatrische Dienst Dresden-West findet ebenfalls im World Trade Center seine neue Heimat. Kontakt ist möglich unter Telefon 0351 / 488 53 62 oder E-Mail gesundheitsamt-sozialpsychiatrischer-dienst@dresden.de. Alle Familien, die bereits Termine vor Ort vereinbart hatten, werden von den jeweiligen Stellen direkt über die neuen Standorte informiert.

Zwei Tote nach Schüssen in Rathaus in Tschechien

Zwei Tote nach Schüssen in Rathaus in Tschechien

Im Rathaus einer tschechischen Kleinstadt nahe der Grenze zu Sachsen sind tödliche Schüsse gefallen. Ein Mann sei durch Waffengewalt getötet worden, teilte ein Sprecher der Polizei mit. Es handele sich um einen Angestellten der Stadtverwaltung. Auch der mutmaßliche Schütze sei tot. Er habe sich höchstwahrscheinlich selbst umgebracht, nachdem die eintreffenden Polizisten das Feuer erwidert hätten. Sechs weitere Personen seien teils lebensgefährlich verletzt worden, darunter drei Polizisten, hieß es. Als mögliches Motiv des Täters nannte ein Ermittler zwischenmenschliche Probleme. Es gebe keine Hinweise auf einen politischen oder terroristischen Hintergrund. Der tschechische Innenminister Lubomir Metnar machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Er dankte den Beamten, die mit ihrem Einsatz noch weitere schreckliche Folgen verhindert hätten.Ort liegt nahe der deutschen GrenzeZu dem tödlichen Vorfall kam es in der Kleinstadt Chribska (Kreibitz) im sogenannten Schluckenauer Zipfel, einer tschechischen Landzunge, die nach Deutschland hineinreicht. Chribska hat rund 1.300 Einwohner und liegt knapp 25 Kilometer östlich von Bad Schandau am Rande des Nationalparks Böhmische Schweiz. Der Schütze soll der Polizei zufolge mindestens zwei Schusswaffen illegal besessen haben. In der Vergangenheit sei gegen ihn strafrechtlich ermittelt worden, aber nicht wegen Gewaltverbrechen.Polizei mit Großaufgebot im EinsatzDie Polizei war am Montagvormittag mit allen verfügbaren Kräften am historischen Rathaus im Einsatz. In der ganzen Stadt wurde Sirenenalarm ausgelöst, wie die Nachrichtenagentur CTK berichtete. Ein Polizei- und ein Rettungshubschrauber waren vor Ort. Es drohe keine weitere Gefahr, hieß es nach einiger Zeit. Das Betreten des Gebäudes sei wieder sicher. Für besorgte Angehörige wurde eine Telefon-Hotline eingerichtet. Regierungschef und Präsident äußern sich«Das ist ein tragisches Ereignis, das uns alle betroffen macht», sagte der tschechische Regierungschef Andrej Babis nach einer Kabinettssitzung in Prag. Er drückte den Angehörigen des Getöteten und den Opfern der Gewalt sein Mitgefühl aus. Präsident Petr Pavel sagte dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen CT am Rande eines Besuchs in Rom, es sei schwer, solche Taten vorherzusehen und zu verhindern. Er rief alle Bürger dazu auf, aufmerksam zu sein, wenn sich Menschen in ihrer Umgebung anders verhalten sollten als üblich.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Schießerei im Rathaus von Chřibská: Zwei Menschen sterben

Schießerei im Rathaus von Chřibská: Zwei Menschen sterben

Bei einer Schießerei im Rathaus der Stadt Chřibská in der Region Děčín kamen am Monag zwei Menschen ums Leben, wie die tschechische Polizei mitteilte. Der Täter, der mit einer Schusswaffe bewaffnet war, starb noch am Tatort. Eine Frau wurde ebenfalls getötet, und mehrere Personen wurden bei dem Vorfall verletzt. Das meldet Prague Morning.Die Polizei erhielt kurz nach Beginn der Schießerei Alarmmeldungen und entsandte umgehend Rettungskräfte zum Gebäude der Gemeindeverwaltung, das vorsorglich evakuiert wurde. Informationen über den Vorfall sind derzeit noch begrenzt und werden im Zuge der Ermittlungen schrittweise veröffentlicht.Die Behörden haben das Gebiet rund um das Rathaus abgesperrt und betont, dass keine anhaltende Gefahr für die Öffentlichkeit bestehe. Das Motiv des Täters ist bisher unbekannt, und die Polizei hat weder die Identitäten der Opfer noch Details zur verwendeten Waffe veröffentlicht.

Lkw verliert Metallteile auf A 4 bei Klipphausen

Lkw verliert Metallteile auf A 4 bei Klipphausen

Zeit: 19.01.2026, 04:00 UhrOrt: Klipphausen, A 4Elf Fahrzeuge haben durch Metallteile auf der Autobahn 4 Schaden genommen. Das teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen verlor ein unbekannter Sattelschlepper zwischen dem Autobahndreieck Nossen und der Abfahrt Wilsdruff die Metallteile, die auf dem linken Fahrstreifen liegen blieben. Sie hatten eine Größe von bis zu zwei mal 0,2 Meter und waren auf einer Länge von etwa einem Kilometer verstreut.Elf Autos fuhren über die Teile und wurden dabei beschädigt. Der Sachschaden beträgt rund 11.000 Euro. Verletzte gab es nicht. Die Fahrbahn war bis gegen 6 Uhr geräumt und konnte wieder freigegeben werden. Die Polizei ermittelt wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gegen den unbekannten Lasterfahrer.Alkoholisierter Autofahrer fuhr gegen MauerZeit: 17.01.2026, 17:10 UhrOrt: GroßenhainEin alkoholisierter Autofahrer ist am Remonteplatz gegen eine Mauer gefahren. Der 40-Jährige war mit einem Hyundai i20 auf der Straße Remonteplatz unterwegs, als er an der Einmündung in die Elsterwerdaer Straße gegen die Mauer stieß. Der Mann erlitt leichte Verletzungen. Der Sachschaden beträgt rund 10.000 Euro. Der 40-jährige deutsche Staatsangehörige stand mit mehr als 0,5 Promille unter dem Einfluss von Alkohol, wie ein Test ergab. Polizisten veranlassten eine Blutentnahme bei ihm und behielten seine Fahrerlaubnis ein.Frau bei Unfall verletzt – Zeugen gesuchtZeit: 16.01.2026, 16:30 UhrOrt: Dresden-Innere NeustadtAm Freitagnachmittag ist eine Frau (66) bei einem Unfall leicht verletzt worden. Die 66-Jährige war auf Höhe der Haltestelle »Neustädter Markt« zu Fuß am Brunnen West unterwegs. Ein Müllwagen (Fahrer 60) stieß mit der Fußgängerin zusammen. Augenscheinlich blieb die Frau unverletzt. Eine bislang unbekannte Passantin begleitete die Frau anschließend in ein nahegelegenes Hotel. Später klagte die 66-Jährige zunehmend über Schmerzen und informierte die Polizei.Die Polizei sucht Zeugen, die Angaben zum Unfall machen können. Insbesondere wird auch die Passantin gesucht, welche die Frau in ihr Hotel begleitete. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.

Sachsen: Wie man Medizin ohne eine 1,0-Abitur studieren kann

Sachsen: Wie man Medizin ohne eine 1,0-Abitur studieren kann

Jetzt bewetben. Wer Medizin studieren möchte, aber kein 1,0-Abitur hat, kann sich bis 28. Februar 2026 über die Landarztquote um einen Studienplatz außerhalb des regulären NC-Verfahrens bewerben. Das teilte die Meißner CDU-Landtagsabgeordnete Daniela Kuge mit. „Das Programm richtet sich an engagierte junge Menschen, die sich nach ihrem Medizinstudium als Hausärztinnen und Hausärzte in den ländlichen Regionen Sachsens engagieren möchten“, erklärte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. Die Bewerbung ist ausschließlich über die Plattform Amt24 möglich.Mit der Landarztquote ermöglicht der Freistaat Sachsen den Zugang zum Medizinstudium auch außerhalb des Numerus Clausus. Seit dem Wintersemester 2022/2023 werden 6,5 Prozent der Medizinstudienplätze – für das Jahr 2026 also 40 Plätze – an Bewerberinnen und Bewerber vergeben, die sich verpflichten, nach dem Studium und der anschließenden Facharztweiterbildung für mindestens zehn Jahre in der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum in Sachsen tätig zu sein. Die Studienorte sind Leipzig, Dresden oder Chemnitz.Die Bewerberinnen und Bewerber durchlaufen ein zweistufiges Auswahlverfahren. In der ersten Stufe werden fünf im Sächsischen Landarztgesetz definierte Kriterien bewertet, die die Eignung und Motivation für die hausärztliche Tätigkeit im ländlichen Raum widerspiegeln:AbiturnoteErgebnis eines Studierfähigkeits- und EignungstestsVorherige Berufsausbildung oder StudiumVorherige BerufserfahrungFreiwillige oder ehrenamtliche TätigkeitenFür eine erfolgreiche Bewerbung müssen nicht alle dieser Kriterien erfüllt sein. Erfolgreiche Kandidatinnen und Kandidaten aus der ersten Phase werden zu einem persönlichen Auswahlgespräch eingeladen.Am 20. Januar 2026 findet von 17:00 bis 18:30 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung zum Bewerbungs-, Zulassungs- und Auswahlverfahren des Sächsischen Landarztgesetzes statt. In der gemeinsamen Veranstaltung informieren Vertreterinnen und Vertreter der Landesdirektion Sachsen, der Sächsischen Landesärztekammer sowie der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen über das Programm, das Bewerbungsverfahren und das Berufsbild als Hausarzt. Darüber hinaus werden Hinweise zu den Weiterbildungsverpflichtungen, zu den Bedarfsgebieten sowie zur kassenärztlichen Tätigkeit gegeben. Für Fragen und den fachlichen Austausch stehen die beteiligten Stellen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hochschulstandorte zur Verfügung.

Einbruch ins Rathaus - Dienstsiegel und Geld gestohlen

Einbruch ins Rathaus - Dienstsiegel und Geld gestohlen

Unbekannte sind am Wochenende in das Rathaus von Markranstädt (Landkreis Leipzig) eingebrochen und haben unter anderem Dienstsiegel des Standesamtes gestohlen. Wie die Polizei mitteilte, verschafften sich die Täter zwischen Freitagnachmittag und Samstagvormittag gewaltsam Zutritt zu dem Gebäude am Markt.Anschließend brachen sie mehrere Büros auf und entwendeten einen kleinen Tresor. Darin sollen sich neben einer geringen Menge Bargeld auch Dienstsiegel des Standesamtes befunden haben. Zudem hebelten die Unbekannten einen Kassenautomaten auf und stahlen daraus mehrere tausend Euro.Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf rund 13.000 Euro beziffert. Die Kriminalpolizei sicherte Spuren und ermittelt wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Gaskocher Auslöser für Wohnungsbrand in Chemnitz?

Gaskocher Auslöser für Wohnungsbrand in Chemnitz?

Nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus im Chemnitzer Stadtteil Helbersdorf ist nun eine mögliche Ursache bekannt. Wie die Polizei mitteilte, brach das Feuer am Freitagmorgen in einem Zimmer aus, in dem ein Campinggaskocher benutzt wurde. Es werde wegen fahrlässiger Brandstiftung weiter ermittelt. Der Sachschaden werde auf eine niedrige sechsstellige Summe geschätzt.Bei dem Brand waren zwei Menschen verletzt worden. Der 25-jährige Bewohner der brennenden Wohnung sprang aus dem Fenster, um sich in Sicherheit zu bringen und erlitt dabei schwere Verletzungen. Eine 31-jährige Bewohnerin, die rechtzeitig ins Freie gelangen konnte, zog sich eine Rauchvergiftung zu. Beide kamen in ein Krankenhaus.Eine Passantin hatte den Brand in der Paul-Bertz-Straße in den frühen Morgenstunden bemerkt und die Polizei alarmiert.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zukunft Dresden 2035+: Fokuswoche „Stadt mit Leistungskraft“ lädt zum Mitmachen ein

Zukunft Dresden 2035+: Fokuswoche „Stadt mit Leistungskraft“ lädt zum Mitmachen ein

Wie soll Dresden morgen aussehen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der großen Bürgerbeteiligung zur Fortschreibung des Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (INSEK) „Zukunft Dresden 2035+“. Seit dem 7. Januar 2026 haben sich bereits tausende Dresdnerinnen und Dresdner beteiligt – allein in der ersten Fokuswoche gingen mehr als 4.000 gültige Online-Fragebögen ein.Nach dem erfolgreichen Auftakt zur „Kulturstadt in Europa“ startet nun die zweite Fokuswoche unter dem Titel „Stadt mit Leistungskraft“. Von Montag, 19. Januar, bis Freitag, 23. Januar 2026, rückt das wirtschaftliche, technologische und infrastrukturelle Fundament der Landeshauptstadt in den Fokus.Direkter Dialog im Stadtforum: Fachwissen trifft BürgermeinungVon Montag bis Freitag, jeweils 14 bis 17 Uhr, stehen Fachleute der Stadtverwaltung in der Agora des Stadtforums (Waisenhausstraße 14) für persönliche Gespräche bereit. Die Themenwoche bietet spannende Einblicke und lädt zum offenen Austausch ein.Das Programm der Fokuswoche im Überblick🔹 Montag, 19. Januar – Smart City DresdenDigitale Lösungen für eine lebenswerte Stadt: Das Modellprojekt Smart City Dresden zeigt, wie Innovationen die Energiewende, Mobilität und Nachhaltigkeit voranbringen.🔹 Dienstag, 20. Januar – Leistungsfähige StadtWie bleibt Dresden ein attraktiver Standort für Wirtschaft und Wissenschaft? Expertinnen und Experten der Wirtschaftsförderung diskutieren Zukunftschancen und Wachstumsimpulse.🔹 Mittwoch, 21. Januar – Starkes Dresden braucht ein starkes UmlandKooperationen mit der Region stehen im Mittelpunkt – ebenso die Auswirkungen großer Industrieansiedlungen im Dresdner Norden auf das Umland.🔹 Donnerstag, 22. Januar – Zukunft FernverkehrWie entwickelt sich der Personen- und Wirtschaftsverkehr? Vorgestellt werden Perspektiven für Bahn, Bus, Flugzeug und Autobahn sowie der aktuelle Stand des Mobilitätsplans Dresden 2035+.🔹 Freitag, 23. Januar – Tourismus für Dresden. Und für Sie!Die Dresden Marketing GmbH (DMG) gibt Einblicke in die touristische Wertschöpfung, die Bedeutung von Großevents und die Rolle der Willkommenskultur.Besonders spannend: Unter dem Stichwort „Nanotourismus“ werden Ideen gesucht, wie Dresdner Stadtteile abseits von Alt- und Neustadt touristisch profitieren können. 👉 Extra-Anreiz: Unter allen Teilnehmenden werden Jahreskarten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und das Schlösserland Sachsen verlost.Mitmachen erwünscht: Jede Stimme zähltDie Stadtverwaltung zeigt sich erfreut über das große Interesse und ruft weiterhin zur Beteiligung auf. Um noch mehr Menschen zu erreichen, machen ab Dienstag, 20. Januar 2026, eine Woche lang animierte Digitalplakate im gesamten Stadtgebiet auf das INSEK aufmerksam. Das prägnante Leitmotiv mit den vier farbigen Zukunfts-„Bubbles“ führt direkt zur Online-Umfrage.

Gift-Ampullen hergestellt – Prozess gegen Jugendlichen

Gift-Ampullen hergestellt – Prozess gegen Jugendlichen

Ein Jugendlicher, der in einem Labor im Haus seiner Eltern in Zeithain tödliches Gift gemischt haben soll, wird sich Ende Februar vor Gericht verantworten müssen. Die Verhandlung sei am 25. Februar geplant, teilte ein Sprecher des Amtsgerichts Riesa auf Anfrage mit. Wegen des jugendlichen Alters des Angeklagten findet der Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der damals 17-Jährige war vor rund einem Jahr ins Visier der Sicherheitsbehörden geraten. Er soll ein extrem giftiges Gemisch aus Ricin und Aconitin hergestellt zu haben. Außerdem soll der junge Mann 13 Mal aus online bestellten Chemikalien Böller gebastelt haben, die er im Garten oder in der Nähe des Hauses seiner Eltern explodieren ließ.Anklage in 13 FällenDie Staatsanwaltschaft Dresden hat Anklage erhoben wegen der Herstellung und des Besitzes einer biologischen Waffe und des unerlaubten Umgangs mit explosionsgefährlichen Stoffen in 13 Fällen. Der junge Mann habe die Vorwürfe eingeräumt und dabei auch seine Motive erklärt: Laut Staatsanwaltschaft trieb ihn ein wissenschaftliches und experimentelles Interesse an. Es gebe keine Hinweise, dass er jemanden habe schädigen oder verletzen wollen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Chemnitz

Zwei Verletzte bei Wohnungsbrand in Chemnitz

Bei einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in Chemnitz-Helbersdorf sind zwei Menschen verletzt worden. Der 25-jährige Bewohner der brennenden Wohnung sei aus dem Fenster gesprungen, um sich in Sicherheit zu bringen, teilte die Polizei mit. Dabei zog er sich schwere Verletzungen zu. Eine 31-jährige Bewohnerin, die rechtzeitig ins Freie gelangen konnte, erlitt eine Rauchvergiftung. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.Eine Passantin hatte den Brand in den frühen Morgenstunden bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Ursache des Feuers sowie die Höhe des entstandenen Sachschadens sind bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dresden plant 2026 Aufträge für fast 300 Millionen Euro

Dresden plant 2026 Aufträge für fast 300 Millionen Euro

Die Landeshauptstadt Dresden will 2026 deutlich mehr öffentliche Aufträge vergeben als im Vorjahr. Das geplante Gesamtvolumen liegt bei rund 294,5 Millionen Euro – ein Anstieg von fast 40 Prozent gegenüber 2025, als etwa 211,6 Millionen Euro ausgeschrieben wurden.Über 125 Unternehmensvertreter informierten sich am Dienstag bei der Vergabekonferenz im Plenarsaal des Neuen Rathauses über die anstehenden Ausschreibungen. Die Veranstaltung ermöglicht es regionalen Betrieben, frühzeitig Informationen zu geplanten Projekten zu erhalten und direkt mit den zuständigen Stellen in Kontakt zu treten.Im Mittelpunkt der vorgestellten Maßnahmen stehen größere Straßenbauprojekte wie an der Königsbrücker Straße, umfangreiche Schulbauvorhaben sowie zahlreiche Brandschutzmaßnahmen in städtischen Gebäuden und Einrichtungen. Neben der Landeshauptstadt präsentierten auch der Freistaat Sachsen und die SachsenEnergie AG ihre geplanten Investitions- und Vergabevorhaben.Eine detaillierte Vorschau der geplanten Vergaben der Landeshauptstadt ist unter www.dresden.de/vergabekonferenz zu finden.

Klipphausen: Neuer Sportplatz für die Gundschule Sachsdorf

Klipphausen: Neuer Sportplatz für die Gundschule Sachsdorf

Da soll einiges in Bewegung gesetzt werden. Der Bürgermeister von Klipphausen Mirko Knöfel führte am Donnerstag ein Arbeitsgespräch mit der Meißner CDU-Landtagsabgeordneten Daniela Kuge. Ziel des Gesprächs war die Abstimmung und Priorisierung wichtiger kommunaler Investitionsprojekte sowie die Planung gemeinsamer Umsetzungsschritte. Das teilte die Abgeordnete mit.Ein zentrales Anliegen sei die Verbesserung der Sport- und Bewegungsinfrastruktur für Schülerinnen und Schüler an der Grundschule Sachsdorf. Hierbei wurden die Finanzierung eines neuen Sportplatzes, Barrierefreiheit, Umkleide- und Sanitärbereichen sowie mögliche Partnerschaften mit Vereinen besprochen. Erste Entwürfe sollen vorgestellt und zeitnah ein Realisierungskonzept erstellt werden.Ein weiteres großes Thema ist die Sanierung des Schulhauses der Schule Sachsdorf. Ziel sei es, sichere und zeitgemäße Lernbedingungen zu schaffen. Die besprochenen Inhalte umfassen den Kostenrahmen, den Zeitplan, Fördermöglichkeiten sowie die Abstimmung mit dem Schulbetrieb während der Bauphase. Im Ausblick sind die Festlegung des Terminplans sowie die notwendigen Genehmigungen vorgesehen.Das dritte Thema betrifft das Technikhaus in Bad Miltitz und die energetische Sanierung. Hierbei geht es um die Modernisierung der technischen Infrastruktur und die Steigerung der Energieeffizienz. Zu den besprochenen Inhalten zählten eine Bedarfsanalyse, die Identifizierung von Energieeinsparpotenzialen, Fördermöglichkeiten und Umsetzungskonzepte. Der Ausblick sieht eine Beratung zu Fördermittelanträgen und Umsetzungsschritten in den nächsten Quartalen vor.Zudem ging es um die Erneuerung des Gerätehauses der Feuerwehr Burkhardtswalde. Ziel ist die Sicherstellung einer einsatzbereiten Feuerwehr an einem modernen Standort. Die Inhalte umfassten den Bau- bzw. Sanierungsbedarf, die Finanzierung, die Standortbedingungen sowie die Auswirkungen auf den Einsatzdienst. Die Zusammenarbeit zwischen der Kommune und den Abgeordneten soll dazu beitragen, dass die Vorhaben zügig geplant, finanziert und umgesetzt werden. Bürgermeister Mirko Knöfel betonte die Bedeutung einer nachhaltigen Entwicklung mit Fokus auf Sicherheit, Bildung, Energieeffizienz und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Daniela Kuge versicherte, dass sie sich mit den zuständigen Ministerien in Verbindung setzen wird, um die besprochenen Maßnahmen zügig umsetzen zu können.

Wohnhausbrand in Rochlitz: Leichnam geborgen und Verletzter in Klinik

Wohnhausbrand in Rochlitz: Leichnam geborgen und Verletzter in Klinik

Großalarm für acht Feuerwehren, das THW und eine Drohne. Am Mittwochabend gegen 23:30 Uhr, wurde über die Rettungsleitstelle ein Brand in einem Reihenhaus in der Fischergasse in Rochlitz gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache brach im Inneren des Gebäudes ein Feuer aus, das schnell um sich griff. Das teilte die Polizei mit.Bei Eintreffen der Einsatzkräfte waren die Feuerwehrkameraden bereits mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Situation war dramatisch, da ein 63-jähriger Bewohner des Hauses schwerste Verletzungen erlitt. Er wurde umgehend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er weiter behandelt wird.Während der Bemühungen, das Feuer einzudämmen, erhielten die Einsatzkräfte Hinweise, dass sich möglicherweise eine weitere Person im Gebäude aufgehalten haben könnte. In der Folge wurde die Gebäudestatik von einem externen Gutachter überprüft, um das Risiko für die Einsatzkräfte zu minimieren.Schließlich konnten die Feuerwehrleute in den Trümmern einen Leichnam bergen. Die Identität der verunglückten Person konnte noch nicht bestätigt werden, und die Ermittlungen zur zweifelsfreien Klärung der Identität dauern an. Die zuständige Kriminalpolizei aus Chemnitz wird zur weiteren Untersuchung der Brandursache im Lauf der nächsten Stunden am Brandort eingesetzt. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bekannt und wird in den kommenden Tagen ermittelt. Im Einsatz waren die Feuerwehren Zettlitz, Rochlitz, Noßwitz, Wechselburg, Geithain, Geringswalde, Seelitz und Crossen sowie das THW Döbeln.

Leiche nach Brand in Reihenhaus in Rochlitz entdeckt

Leiche nach Brand in Reihenhaus in Rochlitz entdeckt

Nach einem Wohnhausbrand in Rochlitz (Landkreis Mittelsachsen) ist eine Leiche geborgen worden. Zudem erlitt ein 63-jähriger Bewohner schwerste Verletzungen, wie die Polizei mitteilte. Ein anderer Bewohner des Reihenhauses wird nach dem Feuer vermisst - ob es sich bei der Leiche um den Gesuchten handelt, werde noch geklärt, teilte die Polizei weiter mit. Das Feuer war am Mittwoch kurz vor Mitternacht ausgebrochen; aus bislang unbekannter Ursache. Der 63-Jährige wurde aus den Flammen gerettet und in eine Klinik gebracht. Während der Löscharbeiten gab es laut Polizei Hinweise, dass sich noch ein Mann im Haus befinde und bereits tot sei.Allerdings wurde das Haus stark beschädigt und drohte einzustürzen. Dies erschwerte den Einsatzkräften die Suche nach dem Vermissten. Nach der Prüfung der Gebäudestatik konnte der Leichnam geborgen werden. Der Schaden an dem Haus wird geprüft. Was mit den Bewohnern wird, war zunächst nicht klar.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Großer Wasserschaden im Volkstheater Bautzen

Großer Wasserschaden im Volkstheater Bautzen

Mehrere Tausend Liter Wasser haben das große Haus des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen geflutet. Bei Wartungsarbeiten sei am Vormittag plötzlich die Sprinkleranlage angegangen, ohne dass es gebrannt habe, teilte das Theater mit. Geschätzte 6.000 Liter hätten die Bühne, den Orchestergraben, die Unterbühne und Nebenräume unter Wasser gesetzt. Sämtliche Vorstellungen im großen Haus wurden bis einschließlich nächsten Dienstag (20. Januar) abgesagt. Die Vorstellungen im Burgtheater finden statt. Auch ein Kostümflohmarkt auf der Probebühne des großen Hauses wird am Samstag und Sonntag wie geplant veranstaltet. Man setze alles daran, den regulären Spielbetrieb so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können, erklärte Intendant Lutz Hillmann.Genaue Schadenshöhe noch unklarDie Höhe des Schadens sei derzeit noch unklar. Sämtliche Scheinwerfer über der Bühne seien nass geworden und müssten überprüft werden. Unklar sei noch, ob der Holz-Bühnenboden ausgetauscht werden müsse. Die anwesenden Techniker hätten die Sprühanlage nach wenigen Minuten abgestellt. Beschäftigte des Theaters und Schauspieler versuchten, das Wasser zu beseitigen. Die Feuerwehr habe mit Pumpen geholfen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

40 Studienplätze für künftige Landärzte in Sachsen

40 Studienplätze für künftige Landärzte in Sachsen

Wer in Sachsen Hausärztin oder Hausarzt werden möchte, kann sich bis zum 28. Februar für einen Medizinstudienplatz über die Landarztquote bewerben. Dafür stehen in diesem Jahr 40 Plätze außerhalb des sogenannten Numerus Clausus zur Verfügung, teilte die Landesdirektion Sachsen mit. Dafür verpflichten sich die Bewerber, nach dem Studium und der Facharztausbildung für mindestens zehn Jahre auf dem Land zu arbeiten.Studienorte sind Leipzig, Dresden und Chemnitz. «Das Programm richtet sich an engagierte junge Menschen, die sich nach ihrem Medizinstudium als Hausärztinnen und Hausärzte in den ländlichen Regionen Sachsens engagieren möchten», erklärte Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen. Sind Studiengänge zulassungsbeschränkt, wird eine Zusage etwa über die Abiturnote gesteuert (Numerus Clausus). Zuletzt lag der Numerus Clausus für das Medizinstudium beim Freistaat bei 1,1. Bereits seit dem Wintersemester 2022/2023 werden so 6,5 Prozent der Medizinstudienplätze vergeben.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sattelschlepper fuhr in Klipphausen über Verkehrsinsel und Baum

Sattelschlepper fuhr in Klipphausen über Verkehrsinsel und Baum

Zeit: 13.01.2026, 13:25 UhrOrt: Klipphausen, OT RöhrsdorfEin Sattelzug ist an der Kreuzung Harthaer Straße/Am Regenbach über eine Verkehrsinsel und einen Baum gefahren. Das teilte die Polizei mit. Der Fahrer setzte den Sattelzug mehrfach zurück, wobei er wenigstens einmal komplett über die Verkehrsinsel und den Baum fuhr. Anschließend fuhr er davon, ohne sich um den Schaden von rund 2.000 Euro zu kümmern. Die Polizei ermittelt er wegen der Unfallflucht.Geländer beschädigt und weitergefahrenZeit: 13.01.2026, 11:45 Uhr polizeibekanntOrt: Wülknitz, OT TiefenauEin unbekanntes Auto hat auf der Hauptstraße ein Brückengeländer beschädigt und ist dann weitergefahren. Das Fahrzeug, bei dem es sich laut aktuellem Ermittlungsstand um einen Dacia Logan handelte, war in Richtung Gröditz unterwegs. Etwa 300 Meter nach dem Abzweig Fischergasse kam es von der Straße ab und stieß gegen das Geländer. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht. Der Schaden am Geländer beträgt etwa 1.000 Euro. (Eisplatten beschädigten DaciaZeit: 13.01.2026, 09:20 UhrOrt: Dresden-Hellerau, A4Durch mehrere von einem Lkw (Fahrer 49) herunterfallende Eisplatten ist am Dienstagvormittag ein Dacia Duster (Fahrer 48) beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Der 49-Jährige war mit einem Sattelzug DAF in Richtung Chemnitz unterwegs. Als er am Dreieck Dresden-Nord die Spur wechselte, fielen die Eisplatten auf den dahinterfahrenden Dacia und beschädigten dessen Frontscheibe. Der Sachschaden beträgt etwa 2.500 Euro.Die Polizei weist darauf hin, dass Fahrer von Kraftfahrzeugen vor Fahrtantritt Schnee und Eis vom Fahrzeug entfernen müssen. Auch während der Fahrt sind sie verpflichtet immer wieder zu kontrollieren, ob sich gefährliche Lasten auf dem Dach gebildet haben.

Brüche nach Stürzen: Notaufnahmen stark ausgelastet

Brüche nach Stürzen: Notaufnahmen stark ausgelastet

Das Winterwetter mit Eisglätte und Schnee hat die Notaufnahme an den Universitätskliniken Dresden und Leipzig stark belastet. Alleine an diesem Dienstag verzeichnete die Notaufnahme am Uniklinikum Dresden mehr als doppelt so viele Behandlungsfälle wie an den vergangenen Tagen, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilte. Bis zum Mittag befanden sich mehr als 50 Patientinnen und Patienten in Behandlung.Viele Knochenbrüche nach Stürzen und Verkehrsunfällen Um die Situation bewältigen zu können, wurde zusätzliches Personal organisiert, sagte Konrad Kamin, Leiter der Notaufnahme am Universitätsklinikum Dresden. «In den frühen Morgenstunden führten vor allem Verkehrsunfälle mit mehreren Schwerverletzten zu einem hohen Patientenaufkommen. Im Verlauf des Vormittags kamen dann überwiegend Gehwegunfälle von Passanten hinzu.»Dabei handelt es sich demnach häufig um Arm- und Beinbrüche, aber auch Verletzungen im Schulter- und Beckenbereich sowie am Kopf. Kamin betonte, dass in der Notaufnahme die dringendsten Verletzungen priorisieren würden. «Da wir auch im weiteren Tagesverlauf mit zusätzlichen Einlieferungen rechnen, ist es wichtig, stets zu prüfen, ob die Notaufnahme in jedem Fall die erste Anlaufstelle sein muss.»Auch am Uniklinikum Leipzig mehr NotfälleAm Uniklinikum Leipzig waren über das Wochenende täglich jeweils gut 140 Patientinnen und Patienten behandelt worden. Am vergangenen Samstag gab es den größten Anteil an Frakturen, unter anderem durch Stürze. Im Laufe des Montags stieg die Zahl der Notfälle auf 148, was etwas über dem Durchschnitt und herausfordernd, aber zu schaffen sei, wie ein Sprecher erläuterte.Neben Sturzverletzungen registrierte das Uniklinikum in der Messestadt am vergangenen Wochenende eine Häufung von Patienten mit Atemwegserkrankungen. «Dies ist ein Hinweis, dass die Grippewelle uns erreicht hat. Aber auch das bewegt sich im Rahmen einer normalen saisonalen Grippewelle», betonte der Sprecher.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Wasserstoff-Technologie: Recycelbare Brennstoffzellen aus sächsischen Laboren

Wasserstoff-Technologie: Recycelbare Brennstoffzellen aus sächsischen Laboren

Hohe Energiepreise belasten Haushalte und Unternehmen. Gleichzeitig muss die Industrie klimaneutral werden. Wasserstoff gilt als Lösung. Doch die Technologie ist teuer und verbraucht viel Energie. Wertvolle Materialien für die dafür notwendigen Prozesse landen oft im Müll. Sächsische Forscher wollen das ändern.In Dresden trafen sich jetzt Forschende der Technischen Universitäten Dresden, Chemnitz und Freiberg sowie der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden mit Ministerpräsident Michael Kretschmer. Im Mittelpunkt des Termins an der TU Dresden stand das Projekt „Hy²Cycle". Die sächsischen Wissenschaftler wollen gemeinsam Brennstoffzellen und Elektrolyseure entwickeln, die man wiederverwenden kann. „Wasserstoff ist und bleibt ein Energieträger der Zukunft und ein zentraler Baustein für die klimaneutrale Transformation", sagte Kretschmer.Jede Hochschule hat ihre AufgabeElektrolyseure spalten Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff. Brennstoffzellen erzeugen Strom aus Wasserstoff. Beide braucht man für die Energiewende. Die TU Dresden baut mit der HTW Dresden eine Brennstoffzelle und einen Elektrolyseur, die man recyceln kann. Dazu bauen sie eine Testanlage. Die Komponenten sollen effizient arbeiten und wenig Rohstoffe verbrauchen.Die TU Chemnitz prüft die Systeme. Die Forschenden dort testen, ob die Materialien lange halten und messen, wo Energie verloren geht. Die TU Bergakademie Freiberg kümmert sich ums Recycling. Sie erforscht, wie man alte Brennstoffzellen zerlegt. In den Zellen stecken teure Materialien wie Platin. Diese sollen wiederverwendet werden. Schädliche Chemikalien müssen vernichtet werden.Neue Arbeitsplätze für Sachsen Die Sächsische Wasserstoffunion gibt es seit 2022. Sie bündelt das Wissen der drei Technischen Universitäten. Die Forschung soll der Industrie helfen. „Gemeinsam mit unseren Partneruniversitäten schaffen wir wissenschaftliche Grundlagen, technologische Lösungen und damit auch eine Basis für innovative Start-ups, die für eine klimaneutrale Industrie und nachhaltige Wertschöpfung im Freistaat von zentraler Bedeutung sind“, erklärt Prof. Angela Rösen-Wolff, Prorektorin Forschung und Transfer der TU Dresden.Das Projekt wird mit EU-Geldern gefördert. Die Erkenntnisse sollen in Produkte fließen. Davon profitieren Unternehmen in der Region. Sachsen soll als Standort für Kreislaufwirtschaft sichtbar werden.

Verletzte bei Brand – Kind per Drehleiter gerettet

Verletzte bei Brand – Kind per Drehleiter gerettet

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dresden haben Einsatzkräfte zahlreiche Menschen gerettet. Das Feuer war am Sonntagmittag im Keller des Gebäudes am Otto-Dix-Ring ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein Kind wurde demnach mit Hilfe einer Drehleiter aus einem Fenster im dritten Obergeschoss in Sicherheit gebracht. Die Polizei hat eigenen Angaben nach Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen. Einen Tag nach dem Feuer gingen die Beamten davon aus, dass Unbekannte mehrere Kinderwagen, Roller und Fahrräder in Brand gesetzt haben. Gebäude unbewohnbarInsgesamt seien 15 Menschen von Kräften der Feuerwehr gerettet worden, hieß es. Mehrere Personen wurden den Angaben nach mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die übrigen Bewohnerinnen und Bewohner seien vorübergehend bei Freunden, Bekannten oder in einer Notunterkunft untergekommen. Das Gebäude ist derzeit unbewohnbar.Rund 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren vor Ort. Angaben zur Schadenshöhe lagen zunächst nicht vor.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Kellerbrand in Dresden: 15 Menschen gerettet, neun Verletzte

Kellerbrand in Dresden: 15 Menschen gerettet, neun Verletzte

Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Otto-Dix-Ring sind am Samstagnachmittag im Dresdner Stadtteil Strehlen neun Menschen verletzt worden. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Gegen 16:55 Uhr gingen in der Leitstelle zahlreiche Notrufe ein. Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, drang dichter schwarzer Rauch aus den Fenstern mehrerer Etagen. Unbekannte hatten nach bisherigen Erkenntnissen Kinderwagen, Roller und Fahrräder im Keller in Brand gesetzt.Dramatische RettungsaktionIm verrauchten Treppenhaus stießen die Retter auf mehrere Personen, die bereits Rauchgase eingeatmet hatten. An den Fenstern machten sich weitere Bewohner bemerkbar. Besonders dramatisch: Eine Familie im dritten Obergeschoss hielt den Einsatzkräften ihr Kind aus dem Fenster entgegen. Das Kind wurde mit dem Korb einer Drehleiter gerettet.Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter zur Rettung von Menschen aus höheren Etagen ein. Foto: Feuerwehr DresdenInsgesamt retteten die Einsatzkräfte 15 Menschen aus dem Gebäude. Neun Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Aufgrund der Vielzahl der Verletzten wurde ein "Massenanfall von Verletzten" (MANV) ausgelöst und ein Krankenhausvoralarm aktiviert.Gebäude unbewohnbarDie Feuerwehr löschte den Brand zügig mit einem Strahlrohr und entlüftete anschließend das Treppenhaus mit Hochleistungslüftern. Das Gebäude ist wegen der hohen Schadstoffkonzentration sowie starker Verrußung bis auf Weiteres nicht bewohnbar. Die meisten Bewohner kamen bei Freunden, Bekannten oder Familienangehörigen unter. Drei Personen brachten die Einsatzkräfte mit einem Bus der Dresdner Verkehrsbetriebe in eine Notunterkunft. Während des Einsatzes stand der Bus zur Betreuung der Betroffenen bereit.Der Otto-Dix-Ring war vollständig gesperrt. Rund 90 Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, mehrere Rettungswachen, das Kriseninterventionsteam sowie Führungsdienste waren im Einsatz. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung aufgenommen. Angaben zum Sachschaden liegen noch nicht vor.

Nächtliches Feuer in Schkeuditz – drei Verletzte

Nächtliches Feuer in Schkeuditz – drei Verletzte

In der Nacht ist ein Einfamilienhaus in Schkeuditz (Landkreis Nordsachsen) in Vollbrand geraten. Das Feuer brach aus ungeklärter Ursache gegen 2.00 Uhr im Dachstuhl des Hauses aus, wie die Polizei mitteilte. Die Flammen griffen schnell auf das gesamte Gebäude über. Warum das Feuer ausbrach, ist unklar. Alle Bewohner konnten sich rechtzeitig ins Freie retten. Drei Menschen wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Die Löscharbeiten der Feuerwehr dauerten bis zum frühen Morgen. Zur Höhe des entstandenen Sachschadens lagen zunächst keine Informationen vor.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipziger Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Leipziger Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Leipzig wurden vier Menschen verletzt. Laut Polizei ist das Haus derzeit unbewohnbar. Am Freitagabend gegen 21.35 Uhr waren demnach die Flammen ausgebrochen. Vier Personen erlitten den Angaben zufolge leichte Verletzungen und mehrere Haustiere kamen ums Leben. Ein Statiker stufte das Haus als einsturzgefährdet ein, teilte die Polizei mit. Am Samstagmorgen mussten Einsatzkräfte erneut Feuer im Haus unter Kontrolle bringen, hieß es. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Brandherd von allein wieder Feuer gefangen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Leipziger Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Leipziger Wohnhaus nach Brand unbewohnbar

Bei einem Brand eines Einfamilienhauses in Leipzig wurden vier Menschen verletzt. Laut Polizei ist das Haus derzeit unbewohnbar. Am Freitagabend gegen 21.35 Uhr waren demnach die Flammen ausgebrochen. Vier Personen erlitten den Angaben zufolge leichte Verletzungen und mehrere Haustiere kamen ums Leben. Ein Statiker stufte das Haus als einsturzgefährdet ein, teilte die Polizei mit. Am Samstagmorgen mussten Einsatzkräfte erneut Feuer im Haus unter Kontrolle bringen, hieß es. Ersten Erkenntnissen zufolge habe der Brandherd von allein wieder Feuer gefangen. Die Kriminalpolizei ermittelt zur Brandursache.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nächtlicher Brand schreckt 150 Menschen in Dresden auf

Nächtlicher Brand schreckt 150 Menschen in Dresden auf

Wegen eines Brandes in einem Mehrfamilienhaus in Dresden mussten etwa 150 Bewohner mitten in der Nacht das Gebäude verlassen. Das Feuer war aus noch unbekannter Ursache gegen 2.00 Uhr im Müllcontainerraum ausgebrochen, wie die Polizei mitteilte. Durch das Feuer wurde der Kellerbereich stark verrußt. Verletzt wurde niemand. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht und das Haus durchlüftet hatte, konnten die Mieter gegen 02:50 Uhr wieder in ihre Wohnungen. Die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Brandlegung in Torgau: Hausverwaltung unter Schock

Brandlegung in Torgau: Hausverwaltung unter Schock

Einfach nur Ärger mit der Betriebskostenabrechnung war es wohl nicht. Am 8. Januar kam es in Torgau, Lassallestraße, zu einem besorgniserregenden Vorfall, als ein 25-Jähriger unter Verdacht steht, einen Brand im Büro einer Hausverwaltung gelegt zu haben. Dabei wurde zudem eine 62-jährige Mitarbeiterin mit einem gefährlichen Gegenstand verletzt. Das teilte die Polizei mit. Die Polizei wurde um 14:40 Uhr informiert und konnte den flüchtigen Tatverdächtigen in der Nähe des Tatortes schnell festnehmen. Die Beamten handelten hierbei nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft. Die verletzte Mitarbeiterin wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise konnte ein Zeuge das Feuer im Bürogebäude noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen.Die Kriminalpolizei in Leipzig hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft nun mehrere schwere Vorwürfe gegen den 25-Jährigen. Diese reichen von versuchtem Mord über schwere Brandstiftung bis hin zu gefährlicher Körperverletzung. Der Beschuldigte wurde am gleichen Tag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Leipzig vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft die vorläufige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus anordnete.Die Entscheidung zur Unterbringung wurde getroffen, da es dringende Gründe gibt, die für die Annahme sprechen, dass der Beschuldigte die ihm zur Last gelegte Tat im Zustand mindestens verminderter Schuldfähigkeit begangen hat. Der Tatverdächtige wurde daraufhin in eine Klinik gebracht, wo er weiterhin medizinisch und psychologisch betreut werden kann. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei fordert Zeugen auf, sich zu melden.

Sternsinger im Coswiger Rathaus bringen Freude und Segen

Sternsinger im Coswiger Rathaus bringen Freude und Segen

Der Segen lautet „20*C+M+B+26“. Coswigs Oberbürgermeister Thomas Schubert hat Donnerstagvormittag 24 Sternsingerinnen und Sternsinger von der Kita St. Martin im Coswiger Rathaus empfangen. Das teilte die Stadtverwaltung Coswig mit. Bei dem traditionellen Besuch brachten sie mit ihren Liedern Freude und Segen in das Coswiger Rathaus und sammelten Spenden für Kinder in Not weltweit.„Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ heißt das Leitwort des diesjährigen Dreikönigssingens. Die Aktion bringt das Thema Kinderarbeit näher und zeigt, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Mit ihrem Einsatz setzten sie ein wichtiges Zeichen für die Rechte von Kindern weltweit und zeigten, dass auch die Jüngsten einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten können.Im Anschluss brachten sie gemeinsam mit dem Oberbürgermeister über der Tür des Rathauses den Segensspruch „20*C+M+B+26“ an. Die drei Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ (lat.: „Christus segne dieses Haus“). Der Besuch der Sternsinger war ein schöner Auftakt ins neue Jahr und wurde im Rathaus mit großer Wertschätzung aufgenommen.Weitere Infos unter www.sternsinger.de

Prunkvoller Start ins Jahr: Löwenportal im Rathaus Meißen eingeweiht

Prunkvoller Start ins Jahr: Löwenportal im Rathaus Meißen eingeweiht

Jetzt ist es da. Am Donnerstag wurde das restaurierte historische Löwenportal an seinem neuen Standort im Rathaus der Stadt Meißen feierlich eingeweiht. Das teilte die Stadtverwaltung mit.Das aus Sandstein gefertigte Renaissanceportal von 1610 wird dem Bildhauer Melchior Kuntze zugeschrieben und stammt ursprünglich vom Treppenturm des Wohnhauses am Jahnaischen Freihof. Dort ist heute eine Kopie des Portals eingebaut. Mit seinen vollplastischen Löwen, dem wappengeschmückten Schlussstein und den manieristischen Schmuckformen gilt es als eines der schönsten Renaissanceportale der Stadt. Bereits 1917 wurde es erstmals in der Fachliteratur erwähnt. Der Architekt und Kunsthistoriker Cornelius Gurlitt würdigte es als „Perle unter den Renaissancetoren Meißens“.Nach einer wechselvollen Geschichte aus Rückbau, Einlagerung, Restaurierung und jahrzehntelangem Vergessen hat das Originalportal im Rathausfoyer gegenüber dem Standesamt nun einen dauerhaft zugänglichen Standort mit musealem Charakter erhalten. „Unser wertvolles historisches Erbe für künftige Generationen zu wahren und auch in Zukunft erlebbar zu machen, ist für uns eine zentrale Aufgabe, besonders mit Blick auf das Festjahr 1100 Jahre Meißen“, so Oberbürgermeister Markus Renner. „Mein herzlicher Dank gilt deshalb allen, die ihr Wissen und Können für den Erhalt und die Ausstellung dieses Kulturdenkmals eingebracht haben.“Zu ihnen zählt unter anderem der Restaurator Christian Heerklotz. Mit seiner wissenschaftlichen Arbeit „Das ursprüngliche Löwenportal des Jahnaischen Freihofes in Meißen“ aus dem Jahre 2022 schuf er eine wesentliche Grundlage für die erfolgreiche Suche nach einem neuen Standort. Die statische Umsetzung begleitete der ehemalige Rathausstatiker Lutz Heinicke.Blick in die bewegte Vergangenheit des Löwenportals: Ab 1951 entschieden sich das Institut für Denkmalpflege in Dresden gemeinsam mit der Wohnbauverwaltung Meißen und dem Archiv der Stadt, was die Zukunft des Löwenportals anging, mehrfach um. So sollte das Portal zunächst instandgesetzt, dann zurückgebaut und schließlich eingelagert und neu gefertigt werden. „Die Beweggründe dafür lassen sich heute nicht mehr feststellen“, erzählt Stadtarchitektin Katja Lamnek.1962 wurde der Bildhauer Werner Hempel erst mit der Restaurierung und dann mit der Neuanfertigung einer Kopie des Portals beauftragt. Mit dem Ausbau des Originalportals 1964 und der anschließenden Einlagerung im Stadtmuseum wird die Stadt Meißen dessen Eigentümer. Eine museale Verwendung war da bereits angedacht, geriet aber im Laufe der Jahre wieder in Vergessenheit. Ein fehlender Eintrag in der Inventarliste des Stadtmuseums und das Elbhochwasser 2013 führten dazu, dass das ursprüngliche Löwenportal zwischenzeitlich auf dem Gelände der Firma "Vogt Naturstein und Denkmalpflege" lagerte.Erst mit der Projektarbeit des angehenden Steinmetzes Christian Heerklotz nahm die Standortsuche wieder an Fahrt auf. So gelangte das Portal Ende 2025 dank ihm und zahlreicher weiterer Unterstützer ins Rathaus. Insgesamt rund 22.000 Euro hat die Stadt in Prüfstatik, Lagerung, Aufstellung und die konstruktive Sicherung des Portals mittels einer Stahlkonstruktion investiert.

Brand im Mehrfamilienhaus in Großenhain

Brand im Mehrfamilienhaus in Großenhain

Zeit: 07.01.2026, 14:50 UhrOrt: GroßenhainMittwochnachmittag hat es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Lessingplatz gebrannt. Das teilte die Polizei mit. Vermutlich aufgrund eines Elektrogerätes brach in einem Hauswirtschaftsraum der Wohnung ein Feuer aus. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 60.000 Euro. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.Mülltonnen und Holz branntenZeit: 07.01.2026, 09:15 UhrOrt: Moritzburg, OT AuerAuf einem Grundstück an der Weinböhlaer Straße sind am Mittwoch drei Mülltonnen abgebrannt. Aus bislang unbekannter Ursache geriet einer der Abfallbehälter in Brand. Die Flammen griffen auf zwei weitere Tonnen sowie einen Holzstapel über. Die drei Mülltonnen sowie Teile des Holzes brannten ab. Der Sachschaden ist noch nicht beziffert. Frau nach Unfall in Krankenhaus gebrachtZeit: 07.01.2026, 17:25 UhrOrt: RadebeulAm Mittwoch sind auf der Meißner Straße ein VW Golf (Fahrerin 67) und ein Fiat 500 (Fahrerin 72) zusammengestoßen. Die 72-Jährige hielt an einer roten Ampel, woraufhin die 67-Jährige mit dem VW auf den Fiat auffuhr. Verletzt wurde niemand, es entstand geringer Sachschaden. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten, dass die VW-Fahrerin in ihrer Wahrnehmung beeinträchtigt war. Ein Atemalkoholtest sowie ein Drogentest verliefen negativ. Hinzugezogenes medizinisches Personal bestätigte den Eindruck einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und brachte die Frau in ein Krankenhaus. Die Beamten ermitteln nun gegen die deutsche Staatsbürgerin wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs. Sie stellten ihren Führerschein sicher.

Stromausfall: Grundbetrieb in Kliniken per Notstrom möglich

Stromausfall: Grundbetrieb in Kliniken per Notstrom möglich

Nachdem ein großflächiger Stromausfall in Berlin auch mehrere Krankenhäuser von der Versorgung abgeschnitten hatte, sehen sich Sachsens Kliniken auf den Ernstfall vorbereitet. Es gebe genügend Notstromkapazitäten, um den Grundbetrieb «eine gewisse Zeit» aufrechtzuerhalten, sagte eine Sprecherin vom Universitätsklinikum Dresden der Deutschen Presse-Agentur. Vom Klinikum Chemnitz heißt es, die als kritische Infrastruktur geltenden Krankenhäuser müssten die Versorgung auch bei Stromausfällen ohnehin für bis zu 24 Stunden gewährleisten. «Am Klinikum Chemnitz geschieht das mit Hilfe von insgesamt elf Netzersatz-Aggregaten, die Strom erzeugen.» Versorgt würden damit unter anderem die Notfallambulanz und OP-Säle, die Intensivstationen sowie Sicherheitsbeleuchtung, Aufzüge und Brandschutzanlagen. An der Uniklinik Leipzig gibt es 17 solcher Stromgeneratoren. Fällt der Strom aus, springen sie binnen 15 Sekunden an und liefern Energie. Die lokalen Dieselvorräte reichen für einen 24-stündigen Notbetrieb, teilt die Klinik mit.Ziel für die Zukunft sei es, die Notstromversorgung für 72 Stunden zu gewährleisten, um die Empfehlungen des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zu erfüllen, so ein Sprecher. Dafür sei die Uniklinik unter anderem in Gesprächen mit Stadt und Stadtwerken.Klar sei aber auch: Ein derart langer Stromausfall wie es ihn in dieser Woche in Berlin gegeben hat, würde einen «Ausfall an medizinischer Leistung bedeuten», so eine Sprecherin des Dresdner Uniklinikums. Betroffen wären davon vor allem geplante und nicht dringende Behandlungen und Operationen, heißt es weiter. In Arbeitskreisen mit Behörden und Energieversorgern würden die Notfallszenarien regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. Bei Neubauten werden etwa weitere Notstromaggregate berücksichtigt.Berliner Ernstfall hat keine Konsequenzen für Notfallplanung Auch in Sachsens Krankenhäusern hat man den Stromausfall in Berlin aufmerksam beobachtet. Unmittelbare nötige Konsequenzen auf die eigene Notfallplanung sehen die Häuser im Freistaat allerdings nicht. Das Dresdner Uniklinikum musste den Ernstfall zuletzt 2021 meistern. Damals hatte ein Heliumballon einen Kurzschluss im Umspannwerk Dresden-Süd verursacht und einen großflächigen Stromausfall verursacht. Zeitweise waren 300.000 Haushalte im gesamten Versorgungsgebiet in Dresden von Ausfällen betroffen.Welche Bereiche im Ernstfall am dringendsten versorgt werden müssten, sei lageabhängig, so die Sprecherin des Dresdner Uniklinikums. In Chemnitz geht man nach eigenem Bekunden davon aus, alle drei Klinikstandorte mit den eigenen Anlagen ausreichend für die Notfallversorgung mit Energie beliefern zu können. Cyberattacken und Schäden durch Metalldiebe bei NetzbetreibernZäune, Überwachungssysteme, Zugangskontrollen, aber auch Firewalls, Datenverschlüsselung und regelmäßige Sicherheitsupdates sind Standard für den Netzbetreiber SachsenNetze. Das Dresdner Unternehmen deckt die Landeshauptstadt sowie Teile Ostsachsens und der Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ab. Die Sicherheitsvorkehrungen seien in den vergangenen Jahren verschärft worden, so eine Sprecherin. Ziel sei es, Sicherheit und Resilienz des Stromnetzes auch künftig zu steigern. Anschläge wie in Berlin seien aber auch mit intensivsten Schutzvorkehrungen nicht hundertprozentig vermeidbar. «Nach aktuellen Erkenntnissen sind die Täter in Berlin hochprofessionell und mit enormer krimineller Energie vorgegangen.»Auch Sachsens größter Netzbetreiber Mitnetz probt nach eigenen Aussagen regelmäßig den Krisenfall - sei es aufgrund von Naturkatastrophen oder wegen mutwilliger Beschädigungen. Auch der zunehmenden Wahrscheinlichkeit politisch motivierter Angriffe sei man sich bewusst, so Pressesprecher Hagen Ruhmer. «Wir haben diese diffuse Bedrohungslage im Blick und ergreifen Gegenmaßnahmen.» Am häufigsten komme es aktuell zu Hackerangriffen und Buntmetalldiebstählen. Details zu Sicherheitsmaßnahmen will der Netzbetreiber nicht nennen. Auch verfüge der Netzbetreiber über mobile Generatoren. Einige davon seien auch wegen des großflächigen Stromausfalls nach Berlin geschickt worden. Auch der Dresdner Netzbetreiber SachsenNetze hat nach eigenem Bekunden zwei Notstromaggregate in die Bundeshauptstadt geschickt. Ähnlich äußert sich der Energieversorger Eins Energie, dessen Tochterunternehmen Inetz das Stromnetz in Chemnitz und Teilen Südwestsachsens verantwortet. Zu Einzelheiten des Netzaufbaus und der Krisenversorgung wolle man sich aus Sicherheitsgründen nicht äußern, so eine Sprecherin. Auch hier häuften sich Vandalismus, Cyberattacken und «bewusste physische Sabotageakte». Trotz hoher materieller Schäden sei es aber bislang nicht zu großflächigen Ausfällen gekommen. Die Risiken würden bereits in der Planungsphase berücksichtigt, das Netz entsprechend redundant gestaltet, um Ausfälle zu beherrschen. Durch den großflächigen Stromausfall infolge eines Anschlags auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf waren nach Behördenangaben seit Samstagmorgen zeitweise rund 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe ohne Strom. Zu dem Brandanschlag hatte sich eine linksextremistische Gruppierung bekannt. Am Mittwoch ist die Energieversorgung für das betroffene Gebiet wieder angelaufen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sternsinger überbringen Neujahrssegen im Meißner Rathaus

Sternsinger überbringen Neujahrssegen im Meißner Rathaus

Der Segen an der rathaustür. Am 7. Januar machten die kleinen Sternsinger aus der Kindertagesstätte Franziskus-Kinderhaus im Meißner Rathaus Halt. Mit Liedern und Sprüchen überbrachten sie den traditionellen Neujahrssegen an Oberbürgermeister Markus Renner und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung, teilte die Behörde mit.Das Dreikönigssingen 2026 steht unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit wollen die Organisatoren den Blick nach Bangladesch richten. Trotz Fortschritten im Kampf gegen Kinderarbeit müssen in dem südasiatischen Land noch immer rund 1,8 Millionen Kinder und Jugendliche arbeiten – 1,1 Millionen sogar unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen – vor allem für die auch in unseren Breitengraden beliebten, günstigen „Fast-Fashion“-Produkte großer Modeketten. Sternsinger-Partnerorganisationen setzen sich dafür ein, Kinder aus Arbeitsverhältnissen zu befreien und ihnen so den Schulbesuch zu ermöglichen.Der Oberbürgermeister lobte das Engagement der Mädchen und Jungen und konnte sie mit einer gut gefüllten Spendenbox verabschieden.

Sechs Verletzte nach Wohnungsbrand in Leipzig

Sechs Verletzte nach Wohnungsbrand in Leipzig

Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus im Leipziger Süden, bei dem sechs Menschen verletzt wurden, ist die Ursache des Feuers weiter ungeklärt. Das teilte die Polizeidirektion Leipzig mit. Vier Menschen waren am Montag mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, zwei weitere ambulant behandelt worden. Die Höhe des Sachschadens sei bis jetzt nicht bekannt. Vier Wohnungen im Mehrfamilienhaus sind nach dem Feuer unbewohnbar. Für weitere Ermittlungen sollen ein Brandursachenermittler und ein Fachkommissariat für Branddelikte hinzugezogen werden.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

1.700 Haushalte in Görlitz rund eine Stunde ohne Strom

1.700 Haushalte in Görlitz rund eine Stunde ohne Strom

In Görlitz ist am Montagabend in Teilen der Innenstadt und Südstadt der Strom ausgefallen - wegen einer Kabelstörung. Nach Angaben der Polizei waren mehrere Straßen etwa eine Stunde lang betroffen. Die örtlichen Stadtwerke konnten die Versorgung kurze Zeit später wiederherstellen. Nach Angaben der Stadtwerke war eine Kabelstörung in einer Mittelspannungsleitung Ursache für den Stromausfall. Nach rund 50 Minuten hatten alle rund 1.700 betroffenen Haushalte durch Umschaltungen wieder Strom. Die Stadtwerke suchen nun nach der Schadensstelle, um diese zu reparieren, hieß es in einer Mitteilung weiter.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Riesa: Oberbürgermeister begrüßt Sternsinger im Rathaus

Riesa: Oberbürgermeister begrüßt Sternsinger im Rathaus

Riesas Oberbürgermeister Marco Müller begrüßte am Montag in schöner Tradition Kinder der Christlichen Grundschule Riesa im Rathaus. Im Rahmen der jährlichen Sternsinger-Aktion brachten die Mädchen und Jungen den Segen für das neue Jahr. Davon kündet nun der Aufkleber mit den Buchstaben C+M+B, die in der Bedeutung „Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus“ stehen, an der Rathaustür. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Wie immer werden bei der Sternsinger-Aktion Spenden für Kinder in Not gesammelt. In diesem Jahr lautet das Motto „Schule statt Fabrik“ und macht darauf aufmerksam, dass weltweit vielen Kindern schulische Bildung verwehrt bleibt, weil sie arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen. „Wir möchten gerechte Chancen für alle Kinder der Welt“, hieß es deshalb auch bei der Aktion in Riesa. Die Spenden des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“ werden diesmal Kindern in Bangladesh zugutekommen. Mit ihrer Hilfe sollen es sich Familien leisten können, ihre Kinder in die Schule statt zur Arbeit zu schicken.

Prunkvolles Löwenportal wird in Meißen am neuen Standort eingeweiht

Prunkvolles Löwenportal wird in Meißen am neuen Standort eingeweiht

Ein großer Tag für Meißen. Am kommenden Donnerstag wird das restaurierte historische Löwenportal an seinem neuen Standort im Rathaus der Stadt Meißen feierlich eingeweiht. Das teilte die Verwaltung am Montag mit.Das aus Sandstein gefertigte Renaissanceportal von 1610 wird dem Bildhauer Melchior Kuntze zugeschrieben und stammt ursprünglich vom Treppenturm des Wohnhauses am Jahnaischen Freihof (heute Freiheit 1). Mit seinen vollplastischen Löwen, dem wappengeschmückten Schlussstein und den manieristischen Schmuckformen gilt es als eines der schönsten Renaissanceportale der Stadt und wurde bereits 1917 von Cornelius Gurlitt als „Perle unter den Renaissancetoren Meißens“ gewürdigt.Die Einweihung am neuen Standort im Rathaus findet im Beisein von Oberbürgermeister Markus Renner am Donnerstag, 10 Uhr, statt. Nach einer wechselvollen Geschichte aus Rückbau, Einlagerung, Restaurierung und jahrzehntelangem Vergessen erhält das Originalportal im Rathaus nun einen dauerhaft zugänglichen, musealen Standort. Grundlage hierfür war unter anderem die wissenschaftliche Projektarbeit des Restaurators Christian Heerklotz. Die statische Umsetzung wurde fachlich begleitet durch den ehemaligen Rathausstatiker Lutz Heinicke.

Ex-Dynamo bleibt zuhause: Magdeburg reist ohne Verteidiger ins Trainingslager

Ex-Dynamo bleibt zuhause: Magdeburg reist ohne Verteidiger ins Trainingslager

SG Dynamo Dresden startet Winter-Trainingslager in der TürkeiSeit Samstag arbeitet die SG Dynamo Dresden unter südlicher Sonne an der Rückrundenvorbereitung. Mit 29 Spielern ist die SGD ins Ferienresort Lara nahe Antalya gereist, wo in den kommenden Tagen intensive Einheiten auf dem Programm stehen.Ein Akteur fehlt aktuell noch: Jakob Zickler ist krankheitsbedingt nicht mit in die Türkei geflogen. Je nach Verlauf soll der Offensivspieler jedoch zeitnah zur Mannschaft stoßen.Alle Leihspieler an Bord – weitere Transfers geplantMit im Trainingslager sind auch alle vier bisherigen Leihzugänge. Und damit könnte die Personalplanung noch längst nicht abgeschlossen sein. Weitere Neuzugänge sollen folgen, wie Sportgeschäftsführer Sören Gonther am Freitag bei seiner Vorstellungs-Pressekonferenz deutlich machte.„In den nächsten Tagen wollen wir weiter aktiv werden. Je früher ein Neuzugang da ist, desto besser kann er sich in die Gruppe integrieren“, erklärte Gonther. Der Januar sei noch jung, Bewegung auf dem Transfermarkt daher weiterhin möglich.Gonther setzt auf Energie und ÜberzeugungFür den neuen Sportchef steht das Trainingslager auch persönlich im Fokus. Er wolle die Zeit nutzen, um Mannschaft, Trainerteam und das gesamte Umfeld kennenzulernen. Das klare Ziel: eine Einheit mit positiver Dynamik.Gonther blickt trotz der Tabellenlage optimistisch nach vorn. Aus eigener Erfahrung wisse er, dass auch größere Rückstände noch aufzuholen seien. In der Hinrunde habe nicht viel gefehlt – entsprechend groß ist sein Vertrauen, eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Rückrunde zusammenzustellen. Das erklärte Ziel bleibt, am Saisonende über dem Strich zu stehen.Magdeburg reist ohne Ex-Dynamo Hoti anWährend Dynamo in der Türkei trainiert, befindet sich auch der 1. FC Magdeburg im Trainingslager – allerdings ohne einen früheren Dresdner. Andi Hoti durfte nicht mitreisen und ist auf Vereinssuche.Sportgeschäftsführer Ottmar Schork erklärte gegenüber der Bild: „Er ist mit seiner Situation unzufrieden. Für uns war deshalb klar, dass wir nur Spieler mitnehmen, die mit Herzblut bei der Sache sind.“Hoti war zu Saisonbeginn durchaus eingeplant, verlor jedoch im Verlauf der Hinrunde zunehmend den Anschluss. Verletzungsprobleme, fehlender Rhythmus und eine starke Konkurrenz in der Defensive sorgten dafür, dass seine Einsatzzeiten stark zurückgingen. Sportlich spielte der Innenverteidiger zuletzt kaum noch eine Rolle – eine Trennung scheint nur noch eine Frage der Zeit.(PS)

Frau stirbt nach Autounfall in Zittau

Frau stirbt nach Autounfall in Zittau

Nach einem Autounfall in Zittau ist eine 56 Jahre alte Frau im Krankenhaus gestorben. Wie die Polizei mitteilte, wollte die Fahrerin am Samstagnachmittag nach links auf eine Straße abbiegen. Stattdessen sei sie nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Mauer geprallt. Die Ursache dafür ist noch unklar. Die 56-Jährige sei in ein Krankenhaus gebracht worden, alle Wiederbelebungsmaßnahmen nützten jedoch nichts, die Frau starb später.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Seerhausen

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in Seerhausen

Da war die Feuerwehr Bloßwitz mit ihrer Technik gefragt. Am Freitag um 17:58 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der B 169 in Seerhausen alarmiert. Bei diesem Unfall waren zwei PKW beteiligt, und eine Person war eingeklemmt. Die Situation erforderte schnelles und koordiniertes Handeln, um die Verletzten zu betreuen und die Gefahren an der Unfallstelle zu neutralisieren, teilte die Feuerwehr am Samstag mit. An der Einsatzstelle angekommen, stellten die Kameraden fest, dass alle Beteiligten bereits aus ihren Fahrzeugen befreit waren. Daher konzentrierten sie sich darauf, die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu versorgen. Dazu gehörte nicht nur die medizinische Betreuung, sondern auch die Sicherstellung der Unfallstelle. Hierbei leuchteten wir das Gebiet aus und gewährleisteten den Brandschutz. Ein weiterer wichtiger Punkt war die Beseitigung von auslaufenden Betriebsmitteln, die eine zusätzliche Gefahr darstellen könnten. Um 20:20 Uhr waren alle Arbeiten erledigt.An dem Einsatz waren neben der Feuerwehr Bloßwitz auch die Feuerwehr Seerhausen, die Freiwillige Feuerwehr Stauchitz, der Rettungsdienst sowie die Polizei beteiligt.

Brand eines Altkleidercontainers in Klipphausen

Brand eines Altkleidercontainers in Klipphausen

In der Nacht zum 1. Januar wurde die Feuerwehr Klipphausen um 02:20 Uhr zu ihrem ersten Einsatz des Jahres alarmiert. Der Einsatzort befand sich im Ortsteil Röhrsdorf, wo ein Altkleidercontainer in Brand geraten war. Das teilte die Feuerwehr mit. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Röhrsdorf begannen die Einsatzkräfte umgehend mit den Löscharbeiten. Durch die schnelle und koordinierte Vorgehensweise konnte das Feuer zügig unter Kontrolle gebracht werden. Um eine vollständige Restablöschung zu gewährleisten, wurde der Container geöffnet und die darin befindlichen Kleidungsstücke ausgeräumt.Die Feuerwehr Klipphausen war mit mehreren Einsatzfahrzeugen vor Ort. Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren konnte eine mögliche Ausbreitung des Brandes auf umliegende Bereiche verhindert werden. Die Ursache des Brandes ist derzeit noch ungeklärt.

Wohnmobil von der Straße abgekommen: Hoher Schaden in Klipphausen

Wohnmobil von der Straße abgekommen: Hoher Schaden in Klipphausen

Wohnmobil gegen Baum. Am Neujahrstag kam es um 10:30 Uhr zu einem schwerwiegenden Unfall in Klipphausen, OT Roitzschen, als ein Wohnmobil, ein Fiat Ducato, von der Triebischtalstraße abkam. Der 47-jährige Fahrer verlor in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug und kollidierte mit mehreren Bäumen. Glücklicherweise blieb der Fahrer unverletzt, jedoch dürfte der Schaden an dem Fahrzeug erheblich sein. Die Schätzung des Schadens beläuft sich auf etwa 18.000 Euro, teilte die Polizei mit.Ein zweiter Vorfall ereignete sich ebenfalls am 1. Januar, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt. Um 22:10 Uhr stellte die Polizei einen Einbruch in eine Wohnung in der Albertstraße in Großenhain fest. Unbekannte Täter sind in den vergangenen Tagen aktiv geworden und haben die Wohnungstür aufgehebelt. Im Inneren brachen sie gewaltsam eine weitere Tür auf und durchsuchten die Räume. Dabei stahlen sie Werkzeug und etwas Bargeld. Der Gesamtschaden wird auf etwa 530 Euro geschätzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können.

Scharoun-Haus in Löbau beliebt für Übernachtungen

Scharoun-Haus in Löbau beliebt für Übernachtungen

Die Stiftung Haus Schminke im ostsächsischen Löbau hat mit einem exklusiven Angebot den Nerv des Publikums getroffen. Die Möglichkeit, in dem von Hans Scharoun (1893 - 1972) entworfenen Bau der klassischen Moderne zu übernachten, werde ausgesprochen gut wahrgenommen, sagte Stiftungsmitarbeiterin Julia Bojaryn. Für 2026 sind bereits mehr als die Hälfte der verfügbaren Termine bis in den Herbst hinein reserviert. Die Chance, ein solches Architekturdenkmal zu nutzen, als wäre es das eigene Haus, «gibt es nicht oft». Der Löbauer Nudelfabrikant Fritz Schminke hatte das Haus für seine sechsköpfige Familie in Auftrag gegeben. Das Werk von Hans Scharoun aus dem Anfang der 1930er Jahre zählt zu den vier weltweit wichtigsten Wohnhäusern der klassischen Moderne - zusammen mit Haus Tugendhat von Mies van der Rohe im tschechischen Brno, Villa Savoye von Le Corbusier in Poissy bei Paris sowie Haus Fallingwater von Frank Lloyd Wright in Pennsylvania. «Wir freuen uns, in dieser Liga mitzuspielen», sagte Bojaryn. «Es schadet dem Haus nicht»Nach Stiftungsangaben übernachten jährlich rund 500 Menschen im Haus Schminke, in den allermeisten Fällen für eine Nacht. Insgesamt zählte das «Museum zum Anfassen» 2025 rund 9000 Gäste, darunter zunehmend auch aus Tschechien und Polen. Ausgehend von der Lage im ländlichen Raum und in einer Stadt mit etwa 14 000 Einwohnern sei die Stiftung mit dieser Bilanz durchaus zufrieden. «10 000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr sind unser Ziel», sagte Bojaryn. 2019, als das 100-jährige Bestehen des Bauhauses gefeiert wurde, seien es sogar 13 000 gewesen. Seit rund 20 Jahren ermöglicht die Stiftung Übernachtungen in dem Wohnbauklassiker, einschließlich Benutzung der größtenteils im Original erhaltenen Frankfurter Küche. «Es schadet dem Haus nicht», betonte Bojaryn. Vielmehr betrachtet sie das Angebot als «wichtiges Instrument der Architekturvermittlung», weil Gäste dabei das einzigartige Wohngefühl in den gut durchdachten Räumen erleben können. Angesichts des respektvollen und sorgsamen Umgangs mit dem Haus seien die Erfahrungen «sehr positiv».Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Agentur Niess - Ihr Spezialist für haushaltsnahe Dienstleistungen

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Willkommen bei der Agentur NießIhr Spezialist für haushaltsnahe DienstleistungenUnsere Leistungen im Überblick:HaushaltshilfenReinigen der Büroräume / GewerberäumeReinigen der TreppenhäuserUmzugshilfenGrundreinigung für Wohnungsübergabe Mieter / KäuferGrundreinigung für Wohnungsübergabe VerkäuferUnser Rundum-sorglos-ServiceFrisch bezogene Betten, eine saubere Küche und ein glänzendes Bad zum Start ins verdiente Wochenende: Die private Haushaltshilfe von Agentur Niess sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wieder rundum wohlfühlen. Unsere Fachkräfte kümmern sich verlässlich und liebevoll um Ihren Haushalt.BodenpflegeWohnungsbetreuung in Abwesenheit – Gehen Sie beruhigt in UrlaubPostservice – Wir nehmen Ihre Post entgegenStaubwischen – Ob Fernsehschrank oder Kinderzimmer, wir arbeiten nach HotelstandardBadreinigung – Ob Fliesen oder Armaturen, alles glänzt wiederReinigung von Lampen und BilderrahmenSäuberung der Küche inklusive Herd, Mikrowelle, KühlschrankBlumenservice – Wir bringen frische Blumen mitEinkaufsservice nach AbspracheBalkon- und TerrassenreinigungFensterreinigungTierbetreuung – Wir kümmern uns um Ihre LiebstenWollen auch Sie eine stets saubere Wohnung haben? Sich lieber auf Ihre Freizeit konzentrieren, statt um die Hausarbeit? Oder haben Sie noch Fragen zu unseren Dienstleistungen und deren Umsetzung? Das Expertenteam der Agentur Nieß steht Ihnen gerne zur Verfügung.Auch wenn Sie ein spezielles Anliegen haben, das Sie in unseren Leistungen nicht wiederfinden, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir finden eine Lösung.Testen Sie unseren Rundum-sorglos-Service und kommen Sie mit dem guten Gefühl nach Hause: Alles ist sauber und alles ist wie immer.Mehr Informationen auf: www.agentur-niess.de

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

UNSER ERFOLGSWEGHEIM & HAUS DRESDEN • LEIPZIG • HALLEDie Geschichte von HEIM & HAUS beginnt vor über 40 Jahren im Großraum Nürnberg - Rolf Schommerssen startet die Produktion und den Direktvertrieb der vielfach patentierten Rollomatic® SK, dem heute deutschlandweit meistverkauften Rollladen mit Sicherheitskurbel zum nachträglichen Einbau. Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich das Familienunternehmen HEIM & HAUS zur absoluten Nr. 1 im Direktvertrieb exklusiver Bauelemente auf dem deutschen Markt entwickelt und ist in Produkt-, Dienstleistungs- und Beratungsqualität führend. Schon immer ist HEIM & HAUS ein vertrauensvoller, kompetenter und zuverlässiger Partner für Mitarbeiter und Kunden.

Neuhaus Ingenieurbüro

Sachverständige Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz von Gebäuden (Energetische Sanierung gem. BAFA-Richtlinien) und Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken