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Coswiger Narren geben den Rathausschlüssel zurück

Coswiger Narren geben den Rathausschlüssel zurück

Am Faschingsdienstag kehrte in Coswig eine langjährige Tradition zurück: Die Coswiger Narren übergaben den Rathausschlüssel wieder an das Stadtoberhaupt. Das Prinzenpaar Julia I. und Sebastian II. überreichte das symbolische Zeichen der Macht an Bürgermeisterin Friederike Trommer und markierte damit offiziell das Ende der närrischen Zeit.Die Schlüsselübergabe fand im Ratssaal statt, wo Vertreter des Coswiger Karneval Clubs (CKC) und zahlreiche Einwohner erschienen waren. In kurzen Ansprachen würdigten das Prinzenpaar und die Bürgermeisterin die Bedeutung des Brauchs für das Gemeindeleben. Trommer betonte die verbindende Funktion solcher Veranstaltungen für die Stadtgesellschaft und bedankte sich bei den Aktiven des CKC für ihr Engagement. Im Rahmen der Übergabe hatte der CKC ein kleines, unterhaltsames Programm vorbereitet. Unter dem Motto "Deutschland dreht frei – der CKC ist mit dabei" präsentierten Mitglieder des Vereins Gesang, Tanz und humoristische Beiträge. Die Veranstaltung war bewusst kurz gehalten und lud gleichzeitig zum Verweilen und zu Gesprächen ein. Ortsansässige Vereine und Besucher lobten die gelungene Mischung aus Tradition und zeitgemäßer Unterhaltung.Das Prinzenpaar, das die närrische Saison repräsentierte, zeigte sich erfreut über die große Resonanz. Julia I. und Sebastian II. dankten ihren Mitstreitern und der Bevölkerung für die Unterstützung während der Session. Die symbolische Schlüsselübergabe gilt seit Jahren als Abschlussritual des Faschings in Coswig und steht für ein friedliches Ende der Feierlichkeiten vor der Fastenzeit.

Bundesverwaltungsgericht zwingt Schwarz-Rot zu mehr Klimaschutz (UPDATE)

Bundesverwaltungsgericht zwingt Schwarz-Rot zu mehr Klimaschutz (UPDATE)

Alle Jahre wieder: Am 29. Januar 2026 erging das nächste Urteil, das die Bundesregierung zu mehr und konkreterem Klimaschutz verpflichtet. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig bestätigte ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg aus 2024, das die bisher aufgelisteten Maßnahmen als nicht ausreichend eingestuft hatte, um die Klimaziele zu erreichen. Dagegen war die damalige Bundesregierung in Revision gegangen. In allen Punkten erfolglos. Die Bundesregierung muß das Klimaschutzprogramm aus dem Jahr 2023 nachschärfen. Klima- und Umweltschutz sind Grund- und Menschenrechte, immer mehr Urteile bestätigen das Dieses Urteil bestätigt das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg vom 16. Mai 2024. Die Bundesregierung muß ihr Klimaschutzprogramm nachschärfen. Die bisher aufgelisteten Maßnahmen reichten nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen, urteilte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg und gab damit zwei Klagen der Deutschen Umwelthilfe statt. In seiner bisherigen Form erfülle das im vergangenen Oktober beschlossene Programm nicht vollständig die gesetzlichen Vorgaben. Insbesondere bei den Treibhausgasemissionen verbleibe eine Lücke von mindestens 200 Millionen Tonnen CO2. Die Bundesregierung müsse darauf achten, daß alle Maßnahmen des Klimaschutzprogramms prognostisch geeignet seien, die Klimaschutzziele zu erreichen und die jährlichen Emissionsmengen einzuhalten. – Quellen: https://www.zdfheute.de/politik/oberverwaltungsgericht-urteil-klimaschutz-bundesregierung-100.html und https://capital-beat.tv/freitag-bodenoffensive-in-rafah-putin-signalisiert-verhandlungsbereitschaft-sparanstrengungen-im-haushalt-klimaschutzprogramm-immunitaet-der-afd-abgeordneten Seit 2021 gab es schon etliche solcher Urteile, angefangen mit dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts, daß die Regelungen des deutschen Klimaschutzgesetzes insofern mit Grundrechten unvereinbar waren, als hinreichende Maßgaben für die weitere Emissionsreduktion ab dem Jahr 2031 fehlten. Das Bundesverfassungsgericht hat damals ein Grundrecht auf menschenwürdige Zukunft und auf das ökologische Existenzminimum kommender Generationen konstatiert, das sich aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 20a GG und aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 Satz 1 GG ableitet. – Quelle: BVerfG, Beschluss vom 24. März 2021 - 1 BvR 2656/18, 1 BvR 288/20, 1 BvR 96/20, 1 BvR 78/20, zitiert nach der Pressemitteilung Nr. 31/2021 des BVerfG vom 29. April 2021 - Quelle: https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2021/bvg21-031.html Klima- und Umweltschutz sind Grund- und Menschenrechte - auch in Europa und intenational In Europa gilt seit 2024 das Menschenrecht auf eine menschenwürdige Zukunft jetzt lebender und künftiger Generationen. Der Europäische Gerichtshof für Menschen¬rechte (EGMR) hat am 9. April 2024 einer Gruppe Schweizer Seniorinnen darin recht gegeben zu fordern, daß ihre Regierung mehr gegen den Klimawandel tun müsse. - Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimaklagen-schweizer-seniorinnen-erhalten-vor-europaeischem-gerichtshof-fuer-menschenrechte-recht-a-7ad6800c-82e9-4195-8376-29df12209627 Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat bereits im Juli 2025 eine „saubere, gesunde und nachhaltige Umwelt“ zum Menschenrecht erklärt. „Versäumt es ein Staat, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um das Klimasystem zu schützen (...), könnte das einen völkerrechtswidrigen Akt darstellen“, erklärte IGH-Präsident Yuji Iwasawa am Mittwoch. Das 1,5-Grad-Ziel aus dem Pariser Klimaabkommen von 2015 etwa sei verbindlich, so das Gericht. Der IGH legte eine 500 Seiten lange Stellungnahme vor. Diese Stellungnahme kommt nicht aus heiterem Himmel. – Quellen: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/igh-gutachten-klima-analyse-100.html, https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/igh-gutachten-klimawandel-voelkerrecht-verpflichtet-zum-klimaschutz und https://www.institut-fuer-menschenrechte.de/aktuelles/detail/internationaler-gerichtshof-sieht-menschenrechte-vom-klimawandel-bedroht Nicht nur Klimaabkommen verpflichten zum Klimaschutz Bei seiner Prüfung bezog sich der Internationale Gerichtshof nicht nur auf die Abkommen, die sich direkt mit dem Klimawandel befassen, zum Beispiel das Pariser Abkommen oder das Kyoto-Protokoll. Auch andere grundlegende Rechtsquellen, etwa die Charta der Vereinten Nationen, wurden berücksichtigt. Wichtig: Sogar das Völkergewohnheitsrecht verpflichte Staaten, tätig zu werden. Das Gewohnheitsrecht besteht aus Regeln, die nirgendwo aufgeschrieben wurden, sondern etwa durch den Lebensalltag entstehen. Zentral ist hier vor allem das völkerrechtliche Schädigungsverbot: Kein Staat darf einem anderen Staat erheblichen Schaden zufügen. Zwar ist eine eindeutige Zuordnung eines Klimaschadens zu einem Schädiger schwierig, denn viele Staaten und private Akteure sind gemeinsam verantwortlich. Der IGH hat nun klargestellt: Alle Staaten müssen erhebliche Umweltschäden verhindern, die durch Aktivitäten in ihrem Hoheitsgebiet oder unter ihrer Kontrolle verursacht werden können. Besonders bedeutend ist zudem, dass diese Verpflichtung aus dem Völkergewohnheitsrecht für alle Staaten gilt - nicht nur für die Parteien der Klimaabkommen. Das betrifft etwa die USA. Unter Präsident Donald Trump waren die USA Anfang des Jahres (2025) aus dem Pariser Klimaabkommen ausgetreten. – Quelle: ebenda Richter skizzieren auch rechtliche Konsequenzen für Staaten Die Richter in Den Haag haben auch drei rechtliche Konsequenzen formuliert, wenn Staaten ihre Pflichten zum Klimawandel ignorieren und dadurch gegen das Völkerrecht verstoßen. Erstens müssten sie dieses Verhalten einstellen. Zweitens müssten sie versichern, dass sie das klimaschädliche Verhalten nicht wiederholen. Und drittens müssten sie für vollständige Wiedergutmachung sorgen. Das gelte aber nur, wenn im Einzelfall klar sei, dass das Verhalten kausal und zurechenbar sei. An dieser Stelle hat der Gerichtshof also eine Einschränkung gemacht. - Dennoch: Kleinere Staaten, die unter den Folgen des Klimawandels besonders leiden könnten, können auf Basis dieses Gutachtens durchaus Maßnahmen von Industriestaaten einfordern. Der Gerichtshof stellt sogar in den Raum, dass kleine Staaten grundsätzlich Entschädigungsklagen gegen Industriestaaten erheben könnten. – Quelle: ebenda Anstoß durch junge Jurastudierende Das Gutachten hatten Studierende aus dem Südpazifik angestoßen. Die Pacific Islands Students Fighting Climate Change (PISFCC) hat dafür ein Votum der UN-Generalversammlung herbeigeführt. Auf Weltklimakonferenzen und zusammen mit Klimaschutzorganisationen hatten die jungen Juristen für ihren Plan geworben, "das größte Problem der Welt vor das höchste Gericht der Welt" zu bringen. Der Inselstaat Vanuatu sorgte im Frühjahr 2023 für die entscheidende Abstimmung in der UN-Generalversammlung. Über 130 Staaten unterstützten die Initiative zu diesem Zeitpunkt bereits. Kein Land stellte sich in New York dagegen. Bei der Anhörung im vergangenen Dezember hat das Gericht über 100 Staaten und Organisationen zum Thema angehört. – Quelle: ebenda Jede neue Bundesregierung muß ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen Das Bundes-Klimaschutzgesetz soll die Einhaltung der nationalen und europäischen Klimaschutzziele gewährleisten. Es schreibt Jahresemissionsmengen für verschiedene Sektoren von Energiewirtschaft über Verkehr bis hin zur Landwirtschaft vor. Auf Basis des Gesetzes entsteht das Klimaschutzprogramm, in dem die Bundesregierung festlegt, mit welchen Maßnahmen die Ziele erreicht werden sollen. Jede neu gewählte Bundesregierung muß im ersten Jahr ihrer Amtszeit ein neues Klimaschutzprogramm vorlegen bzw. das alte Klimaschutzprogramm unter ihrer Verantwortung fortschreiben. Jetzt, am 29. Januar 2026, hat das Bundesverwaltungsgericht die Revision der damaligen Bundesregierung gegen das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg (OVG) vom 16. Mai 2024 in vollem Umfang abgelehnt und rückwirkend bestätigt, daß das Klimaschutzprogramm der Ampel-Koalition aus 2023 nachgebessert werden muß. Das bedeutet im Klartext: Die amtierende Bundesregierung muß nicht nur das Klimaschutzprogramm der Ampel-Koalition nachbessern, sondern turnusmäßig ein Klimaschutzprogramm vorlegen, das die Ziele des Klimaschutzgesetzes weit über das Jahr 2030 hinaus erfüllt. – Quelle: https://www.focus.de/earth/bundesgericht-zwingt-schwarz-rot-zu-mehr-klimaschutz_3caec8aa-f782-40ec-9cbc-c41751ead7ba.html Wie das OVG gingen auch die Bundesrichter davon aus, daß Umweltverbände einen Anspruch darauf haben, eine Ergänzung solcher Pläne einklagen zu können. – Quelle: https://www.focus.de/earth/urteil-jetzt-ist-umweltschutz-auch-ein-menschenrecht_a3660034-c581-4804-8398-e1f8a5340612.html Folgerungen für unsere Klimaschutzpolitik Während populistische Politik in Deutschland und anderen europäischen Staaten beim Klima- und Umweltschutz immer weiter zurück rudert, das Verbrenner-Aus im Verkehr ab 2035 wieder infragestellt, mit scheinheiligen Argumenten wie Technologieoffenheit, Sozialverträglichkeit und immer neuen alternativen Fake-Vorschlägen zurückrudert, das deutsche Klimaschutzgesetz und das Pariser Klimaabkommen schlicht mißachtet, bestätigen immer mehr Urteile internationaler und nationaler Gerichte, daß diese Rechtsvorschriften verbindlich sind. Zur Erinnerung: Das Pariser Klimaschutzabkommen ist ein völkerrechtlicher Vertrag der UNFCCC, der 195 Vertragsparteien verpflichtet, Treibhausgasemissionen zu reduzieren und nationale Klimaschutzpläne (NDCs) zu erarbeiten, um die globale Erwärmung deutlich unter zwei Grad Celsius zu halten; Deutschland und die EU setzen es im nationalen Klimaschutzgesetz um und streben 2030 bis 2045 entsprechende Reduktionen bzw. Klimaneutralität an. – Quelle: https://www.bmz.de/de/service/lexikon/klimaabkommen-von-paris-14602UPDATE nach der Münchner SicherheitskonferenzDie Bundesregierung wird durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts nunmehr rechtskräftig verpflichtet, die Treibhausgasemissionen um mindestens 200 Millionen Tonnen (Stand 2023), vermutlich um 300 oder 400 Millionen Tonnen (hochgerechnet auf den Stand von 2026) zu reduzieren. Dies könnte nur gelingen, wenn die schon 2023 nicht ausreichend emissionsreduzierten Sektoren Gebäude und Verkehr endlich auch einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz leisten würden (auch wenn die Sektorenziele im Klimaschutzgesetz 2023 abgeschafft wurden). Aber danach sieht es nicht aus, im Gegenteil. Im Verkehrsbereich gibt es keinerlei Anzeichen dafür, daß die neue schwarz-rote Bundesregierung eine echte Verkehrswende ansteuern würde, den Güterfernverkehr per Einzel-Lkws weg von Autobahnen und Bundesfernstraßen hin auf Schiene und Wasserwege und damit auf Containertransport im großen Stil verlagern wollte. Stattdessen will sie im Verein mit der EU das Verbrenner-Aus kippen. Im Gebäudebereich, also bei der Heizungsenergie gibt es ähnlich alarmierende Anzeichen: Energie- und Wirtschaftsministerin Katharina Reiche sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz: "Und deshalb habe ich mich für Sicherheit durch Gaskapazitäten entschieden." Sie fordert eine “Neuausrichtung der Energiewende” und kritisiert, der Klimaschutz sei in den letzten Jahren “überbetont” worden. Sie will zukünftig eine “pragmatischere Energiepolitik”, setzt u.a. auf neue Gaskraftwerke und will Reformen beim Ausbau der Stromnetze. – Quellen: https://www.wiwo.de/politik/deutschland/energiewende-kritik-an-reiche-plaenen-zum-ausbau-erneuerbarer-energien/100198706.html und https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/jetzt-red-i/zoff-um-die-energiewende-100.htmlDamit steht zu befürchten, daß die Treibhausgasemissionen eher weiter ansteigen werden, wenigstens nicht um 200, 300 oder 400 Millionen Tonnen reduziert werden. Die Bundesregierung dürfte das zwar im jetzt vorzulegenden Klimaschutzprogramm anders darstellen, andere Berechnungen und Zahlen präsentieren wie schon 2023. Dagegen werden dann die Deutsche Umwelthilfe und andere NGO’s wieder klagen. Denn ihre Klagebefugnis hat das Bundesverwaltungsgericht ausdrücklich festgestellt. Nach anderthalb oder zwei Jahren wird wieder ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg ergehen, in dessen Bezirk die Bundesregierung ihren Sitz hat. Dieses Urteil wird erneut feststellen, daß die Annahmen, Berechnungen und Zahlen im Klimaschutzprogramm nicht zutreffen. Aber dann sind ja schon wieder Wahlen. Ich nenne das einen Mißbrauch der Regierungsgewalt und einen absehbaren eklatanten Verstoß gegen den Grundsatz der rechtmäßigen Verwaltung aus Artikel 20 Absatz 2 des Grundgesetzes: „Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.“ – Quelle: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_20.htmlZum Verfasser: Otfrid Weiss ist Assessor jur., Ministerialrat a.D. und Oberst der Reserve. Im Dezember 1990 kam er aus Niedersachsen zum Verwaltungsaufbau nach Sachsen. Nach seiner Verwaltungslaufbahn war er 21 Jahre in der Wirtschaft tätig, davon 14 Jahre bei SAP, Microsoft, Vision Consulting und Deloitte.

Rund 20.000 Haushalte werden für den Mikrozensus befragt

Rund 20.000 Haushalte werden für den Mikrozensus befragt

Ausbildung, Job, Familiensituation - wie die Menschen in Sachsen leben, soll der Mikrozensus herausfinden. Die Befragungen sind jetzt angelaufen, wie die Kommunen informierten. In diesem Jahr befragt das Statistische Landesamt dafür rund 20.000 Haushalte im Freistaat. Doch wie funktioniert das eigentlich? Und wie sichert man sich gegen Fälschungen ab?Was ist der Mikrozensus?Der Mikrozensus wird bereits seit 1957 jedes Jahr bei rund einem Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt. Der Begriff bedeutet «kleine Volkszählung». Die gewonnenen Daten liefern Bund und Ländern wichtige Erkenntnisse zu den Lebensbedingungen in Deutschland.Die beteiligten Haushalte werden nach den Regeln eines statistisch-mathematischen Zufallsverfahrens ausgewählt. Sie werden bis zu viermal in fünf aufeinanderfolgenden Jahren befragt. Nach der vierten Befragung werden diese Haushalte durch neue Stichprobenhaushalte ersetzt.Wie werde ich kontaktiert?Ausgewählte Haushalte erhalten Post vom Statistischen Landesamt. Niemals werden per Mail Aufforderungen zur Meldung von Daten verschickt. Speziell geschulte Erhebungsbeauftragte unterstützen die Haushalte auf Wunsch telefonisch oder persönlich bei der Beantwortung der Fragen. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.Was muss ich beim Ausfüllen beachten?Es gibt drei Möglichkeiten, um den Fragenbogen zu beantworten: online, analog auf Papier oder in einem Telefoninterview mit den Erhebungsbeauftragten. Voriges Jahr entschieden sich laut Statistikamt 69 Prozent der Haushalte für den telefonischen Weg. Muss ich mitmachen?Für alle betreffenden Haushalte und Personen besteht für den überwiegenden Teil der Fragen eine Auskunftspflicht. Die Fragen müssen vollständig und wahrheitsgemäß beantwortet werden.Was passiert mit meinen Daten?Alle erhobenen Einzelangaben unterliegen der Geheimhaltungspflicht und werden ausschließlich für den Mikrozensus verwendet, wie das Landesamt mitteilte. Die Auskünfte werden anonymisiert, sobald die Unterlagen im Statistischen Landesamt eingegangen sind.Wie sichere ich mich gegen Fälschungen ab?Es sind viele Spam-Mails und gefälschte Anschreiben im Umlauf, mit denen Betrüger an Daten gelangen wollen. Für den Mikrozensus wird man immer per Post angeschrieben. Wer Zweifel an der Echtheit des Schreibens hat, kann direkt beim Statistischen Landesamt nachfragen. Die Erhebungsbeauftragten kündigen sich ebenfalls schriftlich an. Niemals melden sie sich spontan am Telefon und fragen Daten ab.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Trinkwasserstörung in Großschönau behoben

Trinkwasserstörung in Großschönau behoben

Nach einem Rohrbruch in Großschönau (Landkreis Görlitz) sind inzwischen alle Haushalte wieder mit Wasser versorgt. Bis zum Abend habe die Leitung repariert werden können, teilte der Wasserversorger Sowag auf Anfrage mit. Rund 500 Haushalte seien betroffen gewesen. Am Sonntagnachmittag war es zu dem Wasserrohrbruch in dem Ort im Zittauer Gebirge gekommen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Kehrtwende bei Verwaltungsunterbringung: Dresden saniert statt neu zu bauen – VWZ II-Neubau vom Tisch

Kehrtwende bei Verwaltungsunterbringung: Dresden saniert statt neu zu bauen – VWZ II-Neubau vom Tisch

Die Dresdner Stadtverwaltung vollzieht eine strategische Kehrtwende bei der Unterbringung ihrer Mitarbeitenden: Statt das geplante Verwaltungszentrum II (VWZ II) am Ferdinandplatz neu zu bauen, setzt die Stadt auf die Sanierung bestehender denkmalgeschützter Gebäude. Die Vorlage "Verwaltungsunterbringung 2030+" sieht vor, das Ordnungsrathaus in der Theaterstraße 11-15 sowie das Sozialrathaus in der Junghansstraße 2 umfassend zu modernisieren. Das letzte Wort hat aber der Stadtrat.Zwei Varianten im Vergleich – Verwaltung empfiehlt SanierungDie Stadtverwaltung hatte zwei Varianten geprüft: Variante 1 setzt auf die Sanierung der beiden Bestandsgebäude mit Kreditaufnahme und den Verzicht auf den Neubau VWZ II. Variante 2 sah den Neubau des VWZ II mittels vollständiger Finanzierung durch die Kommunale Immobilien Dresden (KID) vor, verbunden mit der Veräußerung des Ordnungsrathauses, der Junghansstraße 2 und der Freiberger Straße 31.Die Verwaltung spricht sich klar für Variante 1 aus. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der Kostenunterschied zwischen beiden Varianten ist minimal, aber der Erhalt der denkmalgeschützten Eigentumsobjekte sowie etablierter zentrumsnaher Standorte wiegt schwer. Zudem liegt für die Theaterstraße bereits ein Zeit- und Kostenplan vor, für die Junghansstraße befindet sich dieser in der Endabstimmung. Beim Neubau VWZ II wären hingegen das Verfahren aufwändig und der Zeitplan unklar.Erhalt von Baudenkmälern und umfangreiche AbmietungenEin zentrales Argument für Variante 1 ist der Erhalt der Baudenkmäler im Eigentum der Stadt. Sowohl das Ordnungsrathaus als auch das ehemalige Ernemann-Werk in der Junghansstraße sind architektonisch wertvolle Gebäude mit Geschichte. Durch die Sanierung bleiben sie der Stadtgesellschaft erhalten und können für moderne Verwaltungsarbeit ertüchtigt werden.Gleichzeitig ermöglicht die Variante umfangreiche Abmietungen: Zahlreiche dezentrale Standorte, die die Stadt derzeit anmietet, können aufgegeben werden. Das spart langfristig Mietkosten und bündelt die Verwaltung an zentralen Standorten. Durch den Verkauf des Grundstücks für das VWZ II am Ferdinandplatz, des Grundstücks für den Anbau an der Theaterstraße sowie der Freiberger Straße 31 fließen der Stadt zudem Einnahmen zu.Ziel: Zentralisierung von 3.765 MitarbeitendenDie Unterbringungsstrategie "Verwaltung 2030+" verfolgt das Ziel, die Kernaufgaben der Landeshauptstadt Dresden im Stadtzentrum unter Anwendung des Gleichzeitigkeitsfaktors zu bündeln. Etwa 3.765 Verwaltungsmitarbeitende sollen zentralisiert werden. Das erhöht die Bürgerfreundlichkeit durch Synergien der Ämter und optimiert die Wegebeziehungen. Gleichzeitig bleibt die Digitalisierung gesamter Verwaltungsprozesse ein zentrales Anliegen.Sogenannte "Sozialraumgebundene Verortungen" – etwa Bürgerbüros in den Stadtteilen – bleiben erhalten. Das Neue Rathaus bleibt neben dem Stadtforum zentraler Verwaltungsstandort. Die Komplexsanierung des denkmalgeschützten Neuen Rathauses mit rund 48.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche wird bis Ende 2029 fortgeführt.Verdichtete Belegung und moderne ArbeitsweltenDie Sanierung von Ordnungsrathaus und Junghansstraße ermöglicht eine verdichtete Belegung beider Gebäude. Moderne Raumkonzepte, flexible Arbeitsplätze und digitale Infrastruktur schaffen die Voraussetzungen für zeitgemäßes Arbeiten in der Verwaltung. Brandschutz und Barrierefreiheit werden auf den neuesten Stand gebracht.Meilensteine 2026Zwei wichtige Meilensteine stehen 2026 an: Im März wird das Gesundheitszentrum Bautzner Straße 125 (Nebengebäude) fertiggestellt, im Dezember nimmt das Rathaus Cotta nach umfassender Sanierung wieder den Betrieb auf. Das Rathaus Cotta war von November 2021 bis Oktober 2026 im Umbau, mit einer Bauunterbrechung von Oktober 2023 bis Mai 2025 aufgrund fehlender Finanzierung. Die Investition: 6,9 Millionen Euro.

69-Jähriger überschlägt sich mit Quad in Klipphausen

69-Jähriger überschlägt sich mit Quad in Klipphausen

Zeit: 15.02.2026, 11:45 UhrOrt: Klipphausen, OT ReppinaDer Fahrer (69) eines Quads ist vom Elberadweg abgekommen und hat sich überschlagen. Das teilte die Polizei mit. Er kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Quadfahrer war auf dem Elberadweg unterwegs, als er von der Fahrbahn abkam und einen Weidezaun durchbrach. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug. Der Sachschaden beträgt rund 200 Euro.Falsche Polizisten betrogen Seniorin um Erspartes – Zeugen gesuchtZeit: 03.02.2026, 16:30 UhrOrt: CoswigUnbekannte haben Anfang Februar eine Frau (82) um ihr Erspartes betrogen. Die Polizei sucht Zeugen. Die zwei Männer sprachen die Seniorin an der Moritzburger Straße an und gaben sich als Kriminalpolizisten aus. Sie behaupteten, dass in die Wohnung der Frau eingebrochen worden wäre und rieten ihr, nach ihren Wertsachen zu schauen. Das tat die Frau, wobei sie die beiden vermeintlichen Polizisten mitnahm. Diese lenkten die 82-Jährige ab und stahlen etwa 2.600 Euro, nachdem diese eine Geldkassette hervorgeholt und geöffnet hatte. Außerdem nahmen sie das Festnetztelefon der Frau mit.Die Polizei sucht Zeugen, denen die Frau in Begleitung der beiden Männer im Bereich Spitzgrundmühle und Moritzburger Straße aufgefallen ist und die etwas zum Verbleib des Telefons sagen können. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen.Mann geschlagen – Zeugen gesuchtZeit: 15.02.2026, 08:30 UhrOrt: Dresden-LöbtauZwei Männer haben an der Haltestelle »Tharandter Straße« einen dritten geschlagen. Die Polizei sucht Zeugen. Das Duo schlug auf den Unbekannten ein, der daraufhin davonlief. Herbeigerufene Polizisten stellten die beiden Männer wenig später, konnten den Geschlagenen jedoch nicht mehr ausfindig machen. Sie ermitteln wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den 25-jährigen und den 26-jährigen deutschen Staatsangehörigen. Dabei werden sie auch die Hintergründe der Tat beleuchten.Die Polizei sucht Zeugen, die insbesondere Angaben zum Tatverlauf und dem Mann machen können, der geschlagen worden ist. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer (0351) 483 22 33 entgegen. (uh)

Ziel: sicher nach Hause kommen - Training für Zugbegleiter

Ziel: sicher nach Hause kommen - Training für Zugbegleiter

Der große, aggressiv wirkende Mann macht sich im Sitz des Regionalexpresses breit und reckt das Kinn. Statt eine Fahrkarte zu zeigen, schnauzt er den Kontrolleur provozierend laut an und macht klar, dass er auch nicht mit sich reden lässt. «Hau ab!», schreit er. Die Lage wirkt brenzlig.Die Szene ist in diesem Fall zwar nur gestellt und Teil eines Selbstbehauptungstrainings für Zugbegleiter im Nahverkehr der Deutschen Bahn im thüringischen Erfurt. Aber in genau solchen oder noch schlimmeren Situationen mit Fahrgästen finden sich Kontrolleurinnen und Kontrolleure in den Zügen zunehmend wieder. Ein tödlicher Angriff auf einen Zugbegleiter bei einer Fahrkartenkontrolle in Rheinland-Pfalz Anfang Februar rückte besonders in die Öffentlichkeit, wie gefährlich der Job sein kann.«Das hätte auch ich sein können»«Beleidigungen gibt es nahezu täglich. Wir bekommen ja schon den Ärger über Verspätungen ab», sagt Training-Teilnehmer Jonas Weiß. Selbst sei er bei der Arbeit glücklicherweise noch nicht verletzt worden, erklärt der 25 Jahre alte Kundenbetreuer im Thüringer Nahverkehr. «Ich bin auf einer eher ruhigen Strecke mit vielen Schülern und Senioren unterwegs.» Dennoch mit Blick auf den Kollegen in Rheinland-Pfalz sagt er: «Das hätte auch ich sein können.»Als die Nachricht vom Tod des 36 Jahre alten Kollegen bekannt wurde, habe er gearbeitet. «Ich habe im Zug dazu eine Durchsage gemacht.» Fahrgäste sprachen ihn darauf an, dann habe er sich Tränen aus den Augen wischen müssen.Mehr als 3.000 allein körperliche Angriffe auf Personal zählte die Bahn 2025. Von grenzüberschreitenden Beleidigungen ganz zu schweigen. Die Hälfte der Attacken richtet sich demnach gegen Beschäftigte im Regionalverkehr.Mehr Fälle auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und ThüringenRegionalere Angaben zu Gewalttaten im Zusammenhang mit Zugverkehr hat die Bundespolizei in Pirna parat. Die aber betont, dass sich ihr Zählsystem von dem der Bahn unterscheide. Die Polizeiangaben zeigen aber deutlich, dass die Zahl der erfassten Gewaltdelikte in den vergangenen Jahren anstieg: 177 Fälle wurden insgesamt im ganzen Jahr 2023 im Zuständigkeitsbereich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen registriert; 225 im Jahr 2024 und schließlich 314 Fälle 2025. Allein auch der Blick auf die Thüringer Zahlen macht die Entwicklung deutlich: Nach 19 Gewaltstraftaten im Jahr 2023 und 43 im Jahr 2024, waren es im vergangenen Jahr 62 gewesen. Bei diesen Delikten handelte es sich den Angaben nach überwiegend um Körperverletzungen, gefolgt von Bedrohungen. Opfer waren dabei vor allem Bahn-Mitarbeitende.Mit verschiedenen Maßnahmen versucht das Unternehmen die Sicherheit für die Mitarbeiter im direkten Kundenkontakt zu erhöhen. Mehr Bodycams etwa, also kleine Kameras mit denen gefilmt werden kann, kündigte die Bahn jüngst für diese Beschäftigten an. Auch ein bereits vorhandener Hilferufknopf für Gefahrensituationen soll weiterentwickelt werden. 200 zusätzliche Sicherheitskräfte sollen die vorhandenen 4.000 unterstützen.Praktischen Umgang mit Konflikten trainierenTrainings, wie in Erfurt gehören schon länger zu solchen Maßnahmen. Die Bahn kauft diese beim Verband Deutscher Eisenbahner-Sportvereine ein. Neben den Selbstbehauptungskursen gibt es auch Deeskalationskurse, diese sind jedoch theoretischer. Den praktischen Teil mit Rollenspielen, in denen ganz realistisch auch mal geschubst und gepöbelt wird, begrüßen die Teilnehmer in Erfurt.Im Training werden den Mitarbeitenden zwar grundlegende Techniken zur Selbstverteidigung vermittelt. Betont wird aber, Konflikte zu vermeiden und sich aus gefährlichen Situationen herauszunehmen. «Es geht nicht darum, dass ihr Kämpfer werdet, sondern, dass ihr sicher nach Hause kommt», fasst Trainer Jörg Aschemann die Idee hinter dem Kurs für die Teilnehmer zusammen.Die Bahnmitarbeiter sollen lernen, sich in Konfliktsituationen etwa durch Körpersprache besser behaupten zu können. Gleichzeitig sollen sie für potenzielle Gefahren im Arbeitsalltag sensibilisiert werden. «Flaschen im Blick haben, die sind immer eine Gefahr», erklärt Aschemann etwa.Betroffenheit ist großAuch Teilnehmerin und Zugbegleiterin Karin Wagner steckt das Schicksal des Kollegen in Rheinland-Pfalz noch in den Knochen. «Ich kannte ihn nicht, aber...» Den Satz kann sie nicht zu Ende bringen, Tränen schießen ihr in die Augen. Sie habe viele Jahre Erfahrung als Kundenbetreuerin im Zug, erkenne schon, welche Fahrgäste besonders im Blick behalten werden sollten. «Beschimpfungen sind alltäglich, aber es belastet mich schon, wenn man so angegangen wird», sagt sie. Trotz aller Erfahrung: Die Nachricht vom Tod des Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz habe sie und die Kollegen sehr mitgenommen. Zugbegleiter Jonas Weiß hofft derweil, dass bei Bahnreisenden auch in ärgerlichen und schwierigen Situationen im Umgang mit Bahnmitarbeitern eine Erkenntnis an erster Stelle tritt: «Die Kundschaft sollte daran denken, dass ein Mensch und keine Maschine vor ihnen steht.»Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Der erste Kreistag in Meißen in diesem Jahr

Der erste Kreistag in Meißen in diesem Jahr

Es geht wieder los. Am 26. Februar findet die erste Sitzung des Kreistages Meißen in diesem Jahr statt. Die Kreisräte beginnen ihre Beratungen um 16 Uhr in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Meißen‑Radebeul in der Goethestraße 21, teilte das Landratsamt mit.Im Zentrum der Sitzung stehen sieben Beschlussvorlagen zu personellen Angelegenheiten. Die Mitglieder des Kreistages sollen unter anderem über eine Nachbesetzung im Jugendhilfeausschuss entscheiden. Ebenfalls auf der Liste steht die erweiterte Besetzung des Aufsichtsrates der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH, ein Punkt, der Bedeutung für die regionale Verkehrsentwicklung hat.Weitere Vorlagen behandeln die Zukunft der ZTS – Zentrum für Technologiestrukturentwicklung im Landkreis Meißen GmbH. Die Diskussionen hierzu betreffen sowohl strategische Ausrichtung als auch mögliche Fördermodelle. Zudem stehen Vergaben von Bauleistungen zum Ausbau der K 8014 in Weinböhla auf der Tagesordnung, ein Infrastrukturprojekt mit lokalem Einfluss auf Pendler und Anwohner.Die Kreisräte erhalten darüber hinaus Informationen zum Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept zur Bewerbung als ILE‑Region „Weinland Sachsen“. Das Konzept soll die Zusammenarbeit verschiedener Kommunen stärken und Fördermöglichkeiten für regionale Projekte eröffnen. Ebenfalls vorgestellt wird die Haushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2026 des Landkreises Meißen, ein zentraler Punkt für die finanzielle Planung und die Prioritätensetzung.Die vollständige Tagesordnung und alle Beschlussvorlagen sind im Ratsinformationssystem des Landkreises abrufbar: https://lra-meissen.more-rubin1.de/. Interessierte Bürger sowie Medienvertreter finden dort detaillierte Unterlagen und Sitzungstermine.

Kulturzentrum Scheune öffnet im August – Stadtteilhaus Johannstadt im Juni: Zwei neue Orte für Dresdens Stadtgesellschaft

Kulturzentrum Scheune öffnet im August – Stadtteilhaus Johannstadt im Juni: Zwei neue Orte für Dresdens Stadtgesellschaft

Dresden bekommt 2026 zwei wichtige neue Orte für das soziale und kulturelle Leben: Das Kulturzentrum "Scheune" auf der Alaunstraße wird im August nach umfassendem Umbau wiedereröffnet, das Stadtteilhaus Johannstadt an der Pfeifferhannsstraße 11 öffnet bereits am 12. Juni seine Türen. Beide Projekte sind Pilotvorhaben für die BIM-Methode (Building Information Modeling) – die Stadt Dresden setzt damit auf digitale Gebäudeinformationen, um effizienter zu bauen und die Gebäude über den gesamten Lebenszyklus optimal zu verwalten.Kulturzentrum Scheune: Nachhaltigkeit trifft KreativitätDie Umbau- und Erweiterungsarbeiten an der Scheune laufen seit Oktober 2022 und werden im August 2026 abgeschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 9,5 Millionen Euro. Für die Außenanlagen gibt es zudem eine Förderung durch die "FRL Stadtgrün, Lärm, Radon/2023" von rund 390.000 Euro. Das Projekt setzt konsequent auf Nachhaltigkeit: Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt Strom, die Fassadenbegrünung sorgt für besseres Mikroklima und Artenvielfalt, die Hofgestaltung wird multifunktional nutzbar. Bereits in dieser Woche wird die seit Herbst 2022 genutzte Interimsspielstätte "Blechschloss" zurückgebaut.Die Neugestaltung ermöglicht einen modernen und zeitgemäßen Kulturbetrieb in künstlerischer, sozialer und ökonomischer Hinsicht. Herzstück ist das "Open House"-Konzept: Verschiedene Nutzungsbereiche können getrennt oder zusammengeschaltet werden, je nach Veranstaltungsformat. Die Saalvergrößerung, zusätzliche Veranstaltungsbereiche und durchgängige Barrierefreiheit machen das Kulturzentrum flexibel nutzbar.Ein besonderer Fokus liegt auf der Koordinierung und Förderung der sächsischen Musik- und Kreativwirtschaft. Die Scheune Akademie und Graffiti-Projekte sind Teil des Konzepts. Der kleine Saal im Erdgeschoss erhält einen direkten Zugang von der begrünten Außenterrasse.Stadtteilhaus Johannstadt: Begegnung, Beratung, KreativitätDer Neubau des Stadtteilhauses Johannstadt wird am 12. Juni 2026 eröffnet. Mit Unterstützung von Städtebaufördermitteln aus den Programmen "Soziale Stadt" und "Sozialer Zusammenhalt" entstehen auf 10,45 Millionen Euro neue Begegnungs-, Beratungs- und Veranstaltungsräume für Vereine und Initiativen im Stadtteil.Das moderne Gebäude in zurückhaltender Klinkerfassade bietet flexible Veranstaltungsräume, ein Café, Tanzräume, eine Vielzahl von Werkstätten und Kreativräumen, Büros sowie Beratungs- und Begegnungsräume. Ein besonderes Highlight ist die Dachterrasse mit Pergola, die im Sommer als zusätzlicher Veranstaltungsort genutzt werden kann.Hier zieht bereits im Mai Leben ein, eröffnet wird das Stadtteilhaus Johannstadt dann am 12. Juni. Foto: CdHHauptmieter ist der Johannstädter Kulturtreff e.V., der das Haus mit Leben füllen wird. Als Daueruntermieter ziehen der Ausländerrat Dresden e.V., der Kindertreff "JoJo", der Stadtteilverein Johannstadt e.V. sowie die Lebenshilfe Dresden e.V. ein. Die Mischung aus Kultur, Integration, Kinder- und Jugendarbeit sowie Inklusion macht das Stadtteilhaus zu einem lebendigen Ort der Begegnung für alle Generationen und Bevölkerungsgruppen.BIM-Methode: Digital planen, effizient bauenBeide Projekte – Scheune und Stadtteilhaus – sind Pilotvorhaben für die BIM-Methode (Building Information Modeling). Dabei werden alle Gebäudeinformationen digital erfasst und über den gesamten Lebenszyklus – von der Planung über den Bau bis zum Betrieb – verfügbar gehalten. Das ermöglicht effizientere Planungsprozesse, bessere Kostenkontrolle und optimierte Instandhaltung. Dresden sammelt mit diesen Projekten wichtige Erfahrungen für künftige Bauvorhaben.20 Millionen Euro Investition in Kultur und StadtteillebenMit insgesamt rund 20 Millionen Euro Investition (9,5 Millionen für die Scheune, 10,45 Millionen für das Stadtteilhaus) setzt Dresden ein starkes Zeichen für Kultur und Stadtteilleben. Beide Gebäude wurden mit hohen Anforderungen an Nachhaltigkeit, Barrierefreiheit und Flexibilität geplant und umgesetzt.Nach Jahren der provisorischen Nutzung oder des Bauens bekommen sowohl die Kulturszene in der Neustadt als auch die Stadtteilakteure in der Johannstadt endlich dauerhafte, moderne und gut ausgestattete Räume. Die Eröffnungen im Juni und August 2026 werden mit Spannung erwartet.

Dresdner Rathausturm spätestes ab Sommer dauerhaft für Besucher offen

Dresdner Rathausturm spätestes ab Sommer dauerhaft für Besucher offen

Nach großem Interesse beim Testbetrieb öffnet der Dresdner Rathausturm ab dem Sommer dauerhaft für Besucher. Das genaue Startdatum richtet sich danach, ob die dort regelmäßig brütenden Wanderfalken den Turm zur Aufzucht ihrer Jungen nutzen: Sind keine Eier im Nest, beginnt der Betrieb bereits im Mai, teilte die Stadt mit. Brüten die streng geschützten Vögel hingegen, müssen Besucher bis Juli warten. Wer die Entwicklung der Falken mitverfolgen möchte, kann dies über eine hier verlinkte Webcam tun.Buchungen nach Saisonstart onlineReservierungen für die Turmbesteigung sind dann online über die Dresden Information möglich. Der Eintritt kostet regulär neun Euro, ermäßigt sechs Euro. Kinder unter sechs Jahren haben freien Zutritt. Der Aufstieg ist nicht barrierefrei: Nach einer Fahrstuhlfahrt zur vierten Etage führen 270 enge, gewendelte Stufen zur Aussichtsplattform.Der Turm des Neuen Rathauses wurde von 1905 bis 1910 erbaut und ist mit rund 100 Metern das höchste Gebäude der Innenstadt. Die Aussichtsplattform liegt 68 Meter hoch. Von dort reicht der Blick über Dresdens Dächer; bei gutem Wetter sieht man bis ins Elbsandsteingebirge.Großes Interesse bei TestbetriebDie Plattform war 12 Jahre lang geschlossen, weil ein Rettungsweg fehlte. Im vergangenen Juli begann die Landeshauptstadt einen Testbetrieb mit einem neuen Besucherkonzept; dieser endet am kommenden Sonntag. Das Angebot stieß auf großes Interesse: Alle Termine waren ausgebucht, und rund 2.850 Besucher genossen die Aussicht. Baubürgermeister Stephan Kühn freute sich, „dass wir mit der großen Resonanz aus dem Probebetrieb und mit einem genauen Blick auf das Brandschutzkonzept in Zukunft etwas größere Gruppen mit auf den Turm nehmen können. So können wir die tolle Erfahrung der Turmbesteigung mit seinen 270 Stufen bis zur Aussicht in Zukunft noch mehr Menschen ermöglichen.“ Künftig können pro Tour zwölf Personen teilnehmen statt bisher fünf.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Einfamilienhäuser im Visier: Polizei warnt vor Einbruchserie

Einfamilienhäuser im Visier: Polizei warnt vor Einbruchserie

Nach einem erneuten Einbruch in ein Einfamilienhaus in Ottendorf-Okrilla (Landkreis Bautzen) geht die Polizei von einer «bandenmäßigen Einbruchserie» aus. Vermutet wird bereits eine zweistellige Zahl an Einbrüchen seit November letzten Jahres, sagte ein Polizeisprecher. Beim jüngsten Einbruch wurden etwa 900 Euro Bargeld mitgenommen. Immer wieder kam es laut Angaben des Sprechers zu Einbrüchen in der Gegend westlich von Kamenz, im Speckgürtel von Dresden. Immer seien dabei Einfamilienhäuser ins Visier geraten. Zu den Tätern haben die Beamten jedoch noch keine Anhaltspunkte. Geklaut wurden meist Bargeld, Schmuck oder technische Geräte. Erhöhte Wachsamkeit gefordertDie Polizei hält die Bevölkerung in der Gegend daher zu erhöhter Wachsamkeit an, sagte der Sprecher weiter. Die Täter verschaffen sich demnach mehrheitlich Zutritt über angekippte Fenster oder Terrassentüren. Bei Auffälligkeiten wie etwa fremden Fahrzeugen soll zur Sicherheit bereits die Polizei gerufen werden.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Museum Gunzenhauser zeigt neue Ausstellung

Museum Gunzenhauser zeigt neue Ausstellung

Im Museum Gunzenhauser in Chemnitz steht derzeit eine Ausstellung mit Landschaftsgemälden von Otto Dix (1891-1969) im Mittelpunkt. Die Schau mit dem Titel «Otto Dix und die Neue Sachlichkeit» ist laut Museum bis Ende Mai zu sehen.Gezeigt werden auch einzelne Plastiken und Skulpturen von Dix sowie Werke weiterer Vertreter der Neuen Sachlichkeit, etwa Karl Hubbuch, Max Peiffer und Gustav Wunderwald.Eine Museumssprecherin erklärte, Dix' Motive seien anfangs expressionistisch und futuristisch gewesen, hätten sich aber noch vor Beginn des Nationalsozialismus gewandelt. Ab 1921 seien seine Arbeiten realistischer und gesellschaftskritischer geworden. Seine Landschaftsgemälde mit bedrohlicher Kulisse spiegelten das politische Geschehen jener Zeit wider und zählen zu den zentralen Beiträgen der Neuen Sachlichkeit.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Dresden: Sonnenstrahl-Verein baute neues Haus an der Kinderklinik

Dresden: Sonnenstrahl-Verein baute neues Haus an der Kinderklinik

Bald ist Einzug. Im Mai 2024 hat der Sonnenstrahl e.V. Dresden den Grundstein für das bislang größte Projekt in der Vereinsgeschichte gelegt: den Neubau eines Hauses unweit der onkologischen Station der Kinderklinik am Universitätsklinikum Dresden. Nach 20 Monaten Bauzeit steht der Einzug kurz bevor. "Wir sitzen quasi auf gepackten Kisten", sagt Geschäftsführer Falk Noack. Ein letzter technischer Hinderungsgrund bleibt: "Uns fehlt nur noch das Internet im neuen Haus, aber um das Glasfaserkabel einzuziehen, müssen die Temperaturen dauerhaft über 5 Grad Celsius liegen." Das neue Gebäude schafft deutlich mehr Platz für die Musik-, Kunst- und Sporttherapie für krebskranke Kinder und Jugendliche. Zudem ziehen die Krebsberatungsstelle des Vereins und die Geschäftsstelle in die neuen Räume. Der Umzug ist eine Antwort auf die wachsende Nachfrage: Am Uniklinikum Dresden werden derzeit jährlich rund 100 Neuerkrankungen behandelt, die durchschnittliche Heilungsrate liegt bei fast 90 Prozent. Daraus ergibt sich ein hoher Bedarf an Nachsorge, der sich oft über viele Jahre erstreckt. Aktuell betreut der Verein rund 300 Familien in der Akutphase und in der Nachsorge. Ein Schwerpunkt des Neubaus ist die Unterstützung junger Erwachsener: Für Jugendliche im Übergang zur Erwachsenenmedizin betreibt der Sonnenstrahl e.V. seit 2020 gemeinsam mit dem Universitätsklinikum eine Transitionssprechstunde. Im neuen Haus stellt der Verein dafür zwei Ambulanzräume mietfrei zur Verfügung, ein Angebot, das die langfristige Nachsorge stärken soll. Zwei Etagen des fünfgeschossigen Gebäudes werden an das Universitätsklinikum vermietet: Auf der ersten Etage richtet sich das Sächsische KinderPalliativ Zentrum ein, das Erdgeschoss nutzt künftig das Kinderschutzhaus. Die Baukosten beliefen sich auf 7,1 Millionen Euro. Zur Finanzierung trugen verschiedene Quellen bei: ein Erbe von einer Million Euro, zweckgebundene Rücklagen des Vereins sowie Zuwendungen in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus sechs Stiftungen, darunter die Deutsche Kinderkrebsstiftung, die Stiftung Deutsches Hilfswerk (Deutsche Fernsehlotterie) und die Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung. Über 1,3 Millionen Euro kamen durch vielfältige Spendenaktionen zusammen; allein 25 Baupaten steuerten 370.000 Euro bei. Für die Räumlichkeiten, die das Universitätsklinikum mietet, nahm der Verein einen Kredit auf. Der Sonnenstrahl e.V. nutzt das 3. und 4. Obergeschoss für Musik-, Kunst- und Sporttherapie sowie für die Tumorberatungsstelle und die Geschäftsstelle. Der große Sportraum bietet nun Umkleide- und Duschmöglichkeiten in rollstuhlgerechter Ausstattung, eine Klimaanlage und ausreichend Fläche für neue Therapieansätze. "Wir haben eine Halterung für TRX-Schlingenbänder in der Decke verankert", erklärt Falk Noack und verweist auf die Möglichkeit, den gesamten Körper effektiv zu trainieren. Noack begleitete außerdem die Koordination von Bauleitung und Gewerken. Das Haus ist vollständig barrierefrei und verfügt über einen Aufzug von der Tiefgarage bis zum Staffelgeschoss. Dort liegt der José Carreras Begegnungsraum, finanziert von der Deutschen José Carreras-Stiftung, der je nach Bestuhlung bis zu 70 Personen fasst. Daneben befindet sich eine große Küche für gemeinsame Aktivitäten sowie eine fast 60 m² große Terrasse – Angebote, die Elterntreffen, Geschwistertage oder kleine Konzerte ermöglichen. Blick nach vorn: Villa Sonnenstrahl Nach dem Umzug plant der Verein, die frei werdenden Räume in der Villa auf der Goetheallee mittelfristig zu Familienappartements mit eigener Küche umzubauen. Dieser Schritt soll Eltern, die während des Klinikaufenthalts ihres Kindes vor Ort leben, mehr Privatsphäre und Selbstversorgung ermöglichen. "Dass wir uns den Traum vom neuen Haus tatsächlich erfüllen konnten, liegt an der unglaublichen Spendenbereitschaft ganz vieler Menschen", sagt Vereinsvorsitzender Andreas Führlich. "Das Haus bietet so viele Möglichkeiten! Wir können die Erkrankung nicht aus der Welt schaffen, aber wir können die Familien künftig noch besser unterstützen, auch dank der unmittelbaren Nähe zur Kinderonkologie."

Brand in Einfamilienhaus - hoher Sachschaden

Brand in Einfamilienhaus - hoher Sachschaden

Ein Brand hat in einem Einfamilienhaus in Weischlitz (Vogtlandkreis) am frühen Morgen einen hohen Sachschaden verursacht. Die Polizeidirektion Zwickau bezifferte ihn auf rund 100.000 Euro. Das Haus sei nicht mehr bewohnbar, hieß es. Zum Zeitpunkt des Feuers habe sich dort aber niemand aufgehalten. Laut Polizei hatte eine Anwohnerin die Flammen bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. Die örtliche Feuerwehr war etwa eine Stunde mit Löscharbeiten beschäftigt. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Tschechische Brigitte Bardot gestorben

Tschechische Brigitte Bardot gestorben

Die tschechische Film- und Fernsehschauspielerin Jana Brejchova ist im Alter von 86 Jahren nach langer Krankheit gestorben, wie Medien unter Berufung auf die Familie melden. Brejchova, geboren in Prag, hinterlässt ein umfangreiches filmisches Erbe und galt wegen ihres Aussehens zeitweise als „tschechische Brigitte Bardot“. Das melden der Deutschlandfunk und Nachrichtenagenturen.Bereits mit 13 Jahren erhielt Brejchova ihre erste Filmrolle. Den Durchbruch schaffte sie später mit der Rolle der Schülerin Jana in dem Spielfilm „Das höhere Prinzip“, der sich mit dem Terror der NS-Besatzung im Zweiten Weltkrieg auseinandersetzt. Die Darstellung brachte ihr anhaltende Anerkennung und prägte ihr Image als ernsthafte Darstellerin mit starkem schauspielerischem Profil.Brejchova arbeitete nicht nur in der Tschechoslowakei, sondern übernahm auch Rollen in Deutschland, etwa in dem antifaschistischen Spielfilm „Das Haus in der Karpfengasse“ (1965). In der bekannten Fantasy-Kinderserie „Die Märchenbraut“ (auch: „Die schöne Arabella und der Zauberer") verkörperte sie eine Königin. Mit ihrer Tochter Tereza Brodska war sie zudem in einem Psychodrama zu sehen, das die komplexe Mutter-Kind-Beziehung thematisierte.Für ihr Lebenswerk wurde Brejchova vielfach ausgezeichnet, darunter mit dem tschechischen Staatsorden für Leistungen in Kultur und Kunst sowie dem Filmpreis Böhmischer Löwe. In Presseberichten wird auch auf eine Tschechische Verdienstmedaille und weitere Ehrungen hingewiesen, die ihre Bedeutung für die nationale Filmkultur unterstreichen.Privat war Brejchova von 1958 bis 1962 mit dem späteren Hollywood-Regisseur und Oscarpreisträger Milos Forman (1932–2018) verheiratet. Ihre Schwester Hana, ebenfalls eine bekannte Schauspielerin, war vor knapp zwei Jahren gestorben. Brejchovas Tod wird in der Kulturszene als großer Verlust empfunden. Der tschechische Regierungschef Andrej Babiš würdigte Brejchová nach ihrem Tod. "Sie war eine ausgezeichnete Schauspielerin, eine Ikone des tschechoslowakischen Films und eine starke Persönlichkeit, die mit ihrem Talent und ihrem Charme ganze Generation von Zuschauern angesprochen hat", schrieb er bei X.

Haushalt: Schwierige Finanzsituation für Coswig

Haushalt: Schwierige Finanzsituation für Coswig

Ausgeglichen ist etwas anderes. Bürgermeisterin und Kämmerin Friederike Trommer hat den Entwurf des Doppelhaushalts 2026/27 in den Stadtrat eingebracht. Der Plan steht unter besonders schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen, setzt aber gezielte Impulse für die Weiterentwicklung der Stadt Coswig. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstag mit.Die Haushaltsplanung ist geprägt von anhaltend steigenden Ausgaben durch Inflation und überdurchschnittliche Lohnsteigerungen, auch bei externen Dienstleistern. Gleichzeitig trübt sich die Einnahmenseite: Das Wachstum der Steuereinnahmen verlangsamt sich, Schlüsselzuweisungen gehen zurück, investive Schlüsselzuweisungen sind vorübergehend kaum verfügbar. Trotz mehrfacher Überarbeitungen und Einsparungen gilt der Haushalt nach gesetzlichen Vorgaben nicht als ausgeglichen.Dennoch zeigt sich die Stadt zuversichtlich. „Wir halten Coswig mit diesem Haushaltsplan weiter auf Kurs“, so Trommer. Der Schwerpunkt liege auf dem wirtschaftlichen Umgang mit den verfügbaren Mitteln; der Erhalt bestehender Standards hat Vorrang vor neuen oder erweiterten Leistungen. Ein erheblicher Teil geplanter Investitionen muss aus den Rücklagen der Vorjahre finanziert werden, ergänzt durch geplante Grundstücksveräußerungen.Für 2026 und 2027 sind investive Maßnahmen von rund 13,3 Millionen Euro vorgesehen. Schwerpunkte sind Straßenbauprojekte, die Umsetzung des Programms „Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten“ im Spitzgrund sowie der Bau eines Kunstrasenplatzes am Kahlhügelweg. Weiterhin sind Mitfinanzierungen der Straßenentwässerung in Verbindung mit Maßnahmen der WAB Coswig GmbH und des Eigenbetriebes Kommunale Dienste geplant sowie die Entwicklung neuer Wohn- und Gewerbeflächen zur Stärkung der Stadtentwicklung.Auch Bildungs- und Sicherheitsmaßnahmen sind eingeplant. Das Start‑Chancen‑Projekt an der Leonhard‑Frank‑Oberschule sowie die Ersatzbeschaffung eines Löschfahrzeugs zur Sicherstellung der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr. Freiwillige Leistungen bleiben trotz knapper Kassen wichtig: Rund 1,1 Millionen Euro für Kultur, etwa 500.000 Euro für Sportförderung, Mittel für Spielplätze sowie Wirtschafts‑ und Tourismusförderung. Die Richtlinie Familienförderung soll mit circa 200.000 Euro jährlich bis 2027 fortgeführt werden; insgesamt investiert die Stadt rund 2,5 Millionen Euro jährlich in freiwillige Aufgaben.

Meißner Bürgerhaushalt: Noch bis Ende Februar Ideen einreichen

Meißner Bürgerhaushalt: Noch bis Ende Februar Ideen einreichen

Der Countdown läuft: Noch bis Ende Februar haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen die Möglichkeit, sich aktiv am Bürgerhaushalt 2026 zu beteiligen. Insgesamt 58.000 Euro stellt die Stadt in diesem Jahr zur Verfügung – ein Budget, über dessen Verwendung ausschließlich die Einwohnerschaft entscheidet. Bereits rund 30 Vorschläge sind eingegangen, doch die Stadtverwaltung hofft auf weitere kreative Ideen.Der Bürgerhaushalt bietet Raum für zahlreiche kleinere Projekte, die das Stadtbild verschönern oder den Alltag der Menschen erleichtern sollen. Dazu zählen unter anderem neue Sitzgelegenheiten, Spielgeräte auf Spielplätzen, Trinkbrunnen, zusätzliche Papierkörbe, Begrünungsmaßnahmen oder Projekte zur Verbesserung der Barrierefreiheit. Auch die Organisation von Stadt- oder Straßenfesten kann Teil der Vorschläge sein. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen vielen Menschen zugutekommen, realisierbar und finanziell umsetzbar sind.Teilnehmen dürfen alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen. Jede Person kann im laufenden Vorschlagszeitraum einen oder mehrere Vorschläge einreichen. Voraussetzung ist, dass die Ideen konkret formuliert sind und klar erkennen lassen, was an welchem Ort umgesetzt werden soll. Anonyme Einsendungen sind ausgeschlossen. Reine Vereinszuschüsse oder Maßnahmen mit hohen Folgekosten sind ebenfalls nicht zulässig.Vorschläge für den Bürgerhaushalt nimmt die Stadtverwaltung noch bis zum 28. Februar 2026 entgegen - per Vorschlagsformular, abrufbar unter https://www.stadt-meissen.de/de/buergerhaushalt.html, online im Bürgerbeteiligungsportal unter https://mitdenken.sachsen.de/1059310, per E-Mail an buergerhaushalt@stadt-meissen.de oder auch persönlich.Mit dem Bürgerhaushalt lädt die Stadt alle Meißnerinnen und Meißner ein, ihre Stadt aktiv mitzugestalten – unkompliziert und direkt. Jede Idee zählt und kann dazu beitragen, Meißen ein Stück lebenswerter zu machen.

Feuer im Badezimmer: Mann in Dresden verletzt

Feuer im Badezimmer: Mann in Dresden verletzt

Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Dresden ist ein Mann verletzt worden. Das Feuer war aus noch ungeklärter Ursache im Badezimmer ausgebrochen, wie die Feuerwehr mitteilte. Ein 55-Jähriger wurde in ein Krankenhaus gebracht. Rund 30 Feuerwehrleute waren im Einsatz und konnten die Flammen löschen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Grüne protestieren gegen überraschende Kulturkürzungen im laufenden Haushalt

Grüne protestieren gegen überraschende Kulturkürzungen im laufenden Haushalt

In der sächsischen Kulturszene herrscht derzeit große Verunsicherung: Zahlreiche Kultureinrichtungen und freie Träger in ganz Sachsen berichten von plötzlichen und erheblichen Kürzungen ihrer Fördermittel im laufenden Haushalt 2026 durch das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus. Nach Angaben der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag werden mindestens 10 Prozent der eigentlich zur Bewilligung vorgesehenen Fördermittel gekürzt, bei einzelnen Einrichtungen sogar deutlich mehr.Grüne: "Kein Verständnis für unnötige Kürzungen"Franziska Schubert, Vorsitzende der Grünen-Fraktion im Sächsischen Landtag, kritisiert das Vorgehen scharf: "Ich habe dafür kein Verständnis. Aus finanzpolitischer Sicht besteht dafür derzeit keine Notwendigkeit. Der Haushalt 2026 ist beschlossen und kann bewirtschaftet werden. Das aktuelle Vorgehen des Kulturministeriums richtet unnötig Schaden an, insbesondere bei kleineren Einrichtungen und Trägern."Schubert sieht das Vorgehen im Widerspruch zum Leitziel des Freistaates, kulturelle Identität und Vielfalt zu bewahren. Die Grünen fordern die sofortige Rücknahme der Kürzungen sowie eine klare Prioritätensetzung zugunsten einer starken Kulturlandschaft und eine transparente Begründung der Mittelverteilung.Kulturpolitische Sprecherin: "Vertrauensverlust in die Politik"Claudia Maicher, kulturpolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, warnt vor den Folgen: "Die Kultur im Freistaat ist kein Spielball. Wieder drohen Stellenreduzierungen, Projektabsagen und Frust." Die Grünen hatten im Doppelhaushalt 2025/2026 gegen die ursprünglichen Kürzungspläne von CDU und SPD gekämpft und die Sicherung sowie teilweise den Aufwuchs von Kulturmitteln durchgesetzt."Werden diese Mittel jetzt gesperrt, ist das nicht nur ein Foul gegenüber dem Parlament als Haushaltgesetzgeber. Es zerstört auch das Vertrauen in eine Politik, die die kulturelle Vielfalt in Sachsen erhalten will", so Maicher. Sie fordert eine umgehende Aufklärung und hat dazu eine Kleine Anfrage eingereicht.Hintergrund: Kulturhaushalt unter DruckDer Sächsische Landtag hatte im Juni 2025 den Doppelhaushalt 2025/2026 verabschiedet, nachdem die Opposition Änderungsanträge durchgesetzt hatte. Die ursprünglich von der CDU/SPD-Minderheitsregierung geplanten Kulturkürzungen konnten dadurch in vielen Punkten gemildert oder verhindert werden.Dennoch stehen der Kulturstiftung des Freistaates für die Projektförderung 2026 rund 20 Prozent beziehungsweise 633.000 Euro weniger zur Verfügung als 2024. Bei verschiedenen Programmen fallen die Einschnitte noch drastischer aus: Die Industriekultur erhält 30 Prozent weniger, die Konzeptförderung 45 Prozent weniger und die Gastspielförderung sogar 70 Prozent weniger. Auch der Kleinprojektefonds, der vor allem Kultur im ländlichen Raum fördert, wurde um 22 Prozent gekürzt.Weitere EntwicklungenDie aktuelle Verunsicherung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt: Bereits im zweiten Halbjahr 2025 war die Zahl der Förderanträge stark zurückgegangen – ein Zeichen für die Planungsunsicherheit in der Kulturszene. Für Soloselbstständige und freie Kulturträger ist die Projektförderung existenziell wichtig, da sie einen unverzichtbaren Baustein ihrer Gesamtfinanzierung darstellt.Die Grünen-Fraktion drängt nun auf rasche Klärung und konkrete Lösungen, um weiteren Schaden von der sächsischen Kulturlandschaft abzuwenden.

Ruhestörung: Lösung fürs „Weiße Haus“ in Radebeul gefunden

Ruhestörung: Lösung fürs „Weiße Haus“ in Radebeul gefunden

Kompromiss gefunden. In der jüngsten Diskussion um das Jugendzentrum „Weißes Haus“ hat die Stadtverwaltung gemeinsam mit den Betreibern eine für alle Seiten tragbare Lösung erarbeitet. Dabei stand das Ziel im Vordergrund, das gute Miteinander aller Beteiligten zu wahren, indem den berechtigten Anliegen der Anwohnerinnen und Anwohner nach Ruhe Rechnung getragen wird. Das teilte die Stadt mit.Das „Weiße Haus“ ist und bleibt ein unverzichtbarer Ort für die Jugend in Radebeul. Die Stadtverwaltung Radebeul steht als Trägerin seit jeher zu dieser Einrichtung. In der jetzigen Situation, die konkrete nächtliche Lärmbelästigungen betraf, handelte die Verwaltung in ihrer rechtlichen Rolle als Ortspolizeibehörde. In dieser Funktion muss sie unparteiisch die gesetzlichen Vorgaben umsetzen und gleichermaßen die Interessen aller Beteiligten – der Jugend und der Nachbarschaft – fair abwägen.Ein harmonisches Nebeneinander von Wohnen und lebendigem Jugendtreffpunkt erfordert immer Rücksichtnahme und Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten. Die wiederholten nächtlichen Lärmereignisse der vergangenen Zeit haben jedoch die Grenzen des Zumutbaren überschritten und die Nachbarschaft belastet. Im konstruktiven Dialog zwischen der JuCo Coswig und der Stadtverwaltung ist nun einvernehmlich eine pragmatische und vernünftige Übergangslösung gefunden worden: Vorerst bis zum 30.04.2026, längstens bis zur Errichtung einer bereits geplanten effektiven Lärmschutzwand, wird es im „Weißen Haus“ nach 22.00 Uhr keine neuen Untervermietungen der Räumlichkeiten an externe Dritte geben. Auf diese Weise werden zusätzliche Lärmquellen in der sensiblen Nachtzeit vermieden. Bereits vereinbarte und gebuchte Termine werden davon nicht betroffen sein und können wie geplant stattfinden. Diese Veranstaltungen werden noch stärker als bisher durch die JuCo Coswig begleitet, um Lärmereignisse zu vermeiden.Alle Beteiligten sind sich einig, dass mit dieser einvernehmlichen Regelung ein wichtiger Schritt getan ist, um den Frieden in der Nachbarschaft zu bewahren und die Zukunft des Jugendzentrums als lebendigen, aber rücksichtsvollen Ort zu sichern.

Radebeul lädt zur Diskussion: Welche Zukunft hat der MDR?

Radebeul lädt zur Diskussion: Welche Zukunft hat der MDR?

Die Volkshochschule Radebeul und Oberbürgermeister Bert Wendsche laden am 02. Februar 2026 um 18:00 Uhr in den Radebeuler Kultur-Bahnhof, Sidonienstraße 1 zu einer wichtigen Diskussionsveranstaltung über die Zukunft des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) ein. Das teilte die Stadtverwaltung mit.Unter dem Titel „Radebeul – Miteinander im Gespräch: Der MDR im Spannungsfeld: Zwischen Auftrag, Kritik und Kostendruck“ wird das öffentlich-rechtliche Medienhaus im Herzen Sachsens kritisch beleuchtet. Die Debatte findet vor dem Hintergrund aktueller Reformforderungen, steigendem Kostendruck und gesellschaftlicher Kritik statt. Auf dem Podium treffen Vertreter des MDR auf kritische externe Journalisten und Vertreter der Zivilgesellschaft. Es werden die Herausforderungen des MDR, darunter die Sicherstellung des journalistischen Auftrags trotz Sparzwängen sowie den Umgang mit sinkender Akzeptanz und Desinformation besprochen. Die Veranstaltung soll bewusst keine Werbeplattform sein, sondern eine ehrliche und kontroverse Auseinandersetzung mit dem Mediensystem ermöglichen.Die Gesprächsrunde wird durch das Publikum mitgestaltet. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, ihre Fragen, Kritiken und Anregungen direkt an die MDR-Verantwortlichen und die externen Experten zu richten. Ihre Meinung ist entscheidend, um zu klären, welchen Wert und welche Zukunft der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Sachsen hat. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Es können auch noch Last-Minute-Fragen vorab an info@vhs-lkmeissen.de gerichtet werden.

Klipphausen: CDU stellt keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl auf

Klipphausen: CDU stellt keinen eigenen Kandidaten zur Bürgermeisterwahl auf

Unterstützung, trotz Parteiaustritt. Daniela Kuge, Mitglied des Landtags in Sachsen, blickt gemeinsam mit der CDU Klipphausen auf das vergangene Jahr zurück und plant die nächsten Schritte für 2026. In einer Sitzung des Vorstandes der CDU Klipphausen fand ein persönlicher Austausch mit der Vorsitzenden Daniela Menzel statt. Dabei wurden wichtige strategische Planungen angestoßen, insbesondere im Hinblick auf die anstehende Bürgermeisterwahl. Das teilte die Abgeordnete mit.Klipphausen benötige Kontinuität, Bürgernähe und verlässliche Entscheidungen, um auch weiterhin positive Entwicklungen zu fördern. In den letzten Jahren hat sich die Gemeinde gut entwickelt, sodass die CDU Klipphausen keinen eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl aufstellen wird. Vielmehr setzt die Partei auf eine Zusammenarbeit mit etablierten Kräften, um die Zukunft Klipphausens zu gestalten, so Kuge.Bürgermeister in Klipphausen ist Mirko Knöfel (zur Wahl CDU, jetzt Bündnis Freie Wählergemeinschaften). Bei der Bürgermeisterwahl am 1. September 2019 wurde er mit 50,7 % der gültigen Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 75,7 %. Sein Vorgänger war Gerold Mann, der 2012 mit 94,4 % der gültigen Stimmen gewählt worden war. In diesem Jahr ist erneute Bürgermeisterwahl. Der Termin steht noch nicht fest, vermutlich im September. Knöfel hat signalisiert, dass er wieder antreten möchte. In Coswig, Lommatzsch, Lampertswalde und Schönfeld sind 2026 ebenfalls Bürgermeisterwahlen.

Notfall bei Premiere - Opernsänger muss ins Krankenhaus

Notfall bei Premiere - Opernsänger muss ins Krankenhaus

Während einer Opernpremiere in Chemnitz hat ein Sänger gesundheitliche Probleme erlitten und ist ins Krankenhaus gefahren worden. Die Aufführung konnte am Freitagabend dennoch zu Ende gebracht werden - weil ein zufällig im Publikum sitzender Bassbariton einsprang und den Part übernahm. Das teilten die Städtischen Theater Chemnitz am Samstag mit.Demnach musste der Sänger Johann Kalvelage nach dem ersten Akt der Mozart-Oper «Don Giovanni» medizinisch versorgt werden. Er hatte den Leporello gegeben. Im zweiten Teil der Vorstellung sei spontan Markus Marquardt eingesprungen, der die Premiere im Publikum verfolgt hatte. Er gehört zum Ensemble der Staatsoper Dresden und sei der Oper Chemnitz eng verbunden.Marquardt habe dann den Leporello gesungen. Den szenischen Part - also die Bewegungen und Gesten der Figur - habe Regieassistentin Antonia Bär übernommen. Das Theater dankte beiden für ihren kurzfristigen Einsatz.Johann Kalvelage befinde sich auf dem Weg der Besserung. Er habe noch am Freitagabend wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden können. Er gehört seit dieser Spielzeit zum Chemnitzer Ensemble.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Stadt, Ihre Zukunft: Jetzt mitreden bei Dresdens letzter Fokuswoche

Ihre Stadt, Ihre Zukunft: Jetzt mitreden bei Dresdens letzter Fokuswoche

Wie wollen wir in Dresden in Zukunft leben? Bezahlbar wohnen, kurze Wege im Alltag, starke Nachbarschaften – all das steht im Mittelpunkt der vierten und letzten Fokuswoche zur Zukunft der Stadt. Unter dem Motto „Lebenswerte Stadt für alle“ lädt die Landeshauptstadt Dresden vom 2. bis 6. Februar 2026 zum Mitreden ein. Die Fokuswoche ist Teil der Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzepts „Zukunft Dresden 2035+“.Persönlich ins Gespräch kommenVon Montag bis Freitag, jeweils 14 bis 17 Uhr, stehen Fachleute der Stadtverwaltung in der Agora des Stadtforums (Waisenhausstraße 14) für Fragen, Ideen und Anregungen bereit. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.Die Themen der WocheMontag (2.2.) – Stadt der kurzen Wege: Was bedeutet die „15-Minuten-Stadt“? Wie lassen sich Arbeit, Einkaufen, Schule und Freizeit schnell zu Fuß oder mit dem Rad erreichen?Dienstag (3.2.) – Lebenswerte Stadtteile: Welche Quartiere brauchen mehr Unterstützung? Wo fehlen barrierefreie Wege, soziale Angebote oder bauliche Verbesserungen?Mittwoch (4.2.) – Bezahlbares Wohnen: Informationen zu Wohngeld, Wohnberechtigungsschein und Sozialwohnungen. Von 14 bis 15 Uhr ist Sozialbürgermeisterin Dr. Kristin Klaudia Kaufmann vor Ort.Donnerstag (5.2.) – Einwohnerentwicklung: Wie verändert sich Dresden? Die Stadt zeigt Prognosen zu Alter, Zuzug und Wegzug.Freitag (6.2.) – Starke Nachbarschaften: Wie kann Gemeinschaft im Stadtteil wachsen? Und wie lassen sich Gesundheit und Zusammenhalt fördern?Auch online mitmachenMehr als 6.400 Menschen haben bereits an der Online-Befragung teilgenommen. Sie läuft noch bis Freitag, 6. Februar 2026.

Kiwibeeren aus Sachsen auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe

Kiwibeeren aus Sachsen auf der Haus-Garten-Freizeit-Messe

Mit der Messe Haus-Garten-Freizeit beginnt am Wochenende in Leipzig eine der größten deutschen Verbrauchermessen. In diesem Jahr steht nach Angaben der Veranstalter unter anderem eine Frucht im Fokus: die Kiwibeere. Die Pflanze der kleinen Schwester der bekannten Kiwi sei pflegeleicht und erfreue sich in Gärten, auf Balkonen und in den sozialen Medien immer größerer Beliebtheit. «Die Kiwibeere kommt ursprünglich aus Nordostasien, ist bis Minus 25 Grad winterfest und kommt deswegen auch mit den mitteleuropäischen Temperaturen gut klar», sagt Richard Hamann der Deutschen Presse-Agentur. Der 36-Jährige züchtet und verkauft die Pflanzen der Kiwibeere mit seinem Betrieb im sächsischen Niederwiesa. Im Gegensatz zur großen Kiwi könne die winterfeste Kiwibeere problemlos auch in Mitteldeutschland angebaut werden. Eine kleine Version der KiwiDie Kletterpflanze, an der die Kiwibeeren wachsen, könne in heimische Gärten und Balkonen in Beeten oder auch in Töpfen angepflanzt werden. In der Pflege sei die Pflanze anspruchslos und nicht anfällig für Schädlingsbefall, sagt Hamann. Reif werde die Kiwibeere in der Regel vom September bis Oktober.Nach Angaben der Verbraucherzentrale ähneln die länglich-ovalen Beeren im Geschmack einer süß-fruchtigen Mischung aus Kiwi und Stachelbeere und seien reich an Vitamin C und Vitamin E. Optisch sehe die Kiwibeere aus wie eine kleine Version der allseits bekannten Kiwi und werde etwa zwei bis drei Zentimeter groß. Gartentrends und Produkte aus 24 LändernBei der Haus-Garten-Freizeit-Messe wird in verschiedenen Vorträgen über die Zucht und den Anbau der Kiwibeere gesprochen. Die Messe findet vom 31. Januar bis zum 8. Februar in Kombination mit der Mitteldeutschen Handwerksmesse in Leipzig statt. Nach Angaben der Veranstalter zeigen rund 680 Aussteller aus 24 Ländern aktuelle Trends und Produkte.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Nicht vor Gericht erschienen? Mann in Wohnhaus festgenommen

Nicht vor Gericht erschienen? Mann in Wohnhaus festgenommen

Die Polizei hat in einem Wohnhaus in Lauta (Landkreis Bautzen) einen Mann festgenommen, der nicht zu einer Gerichtsverhandlung erschienen sein soll. Gegen den 64-Jährigen wird unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und dem unerlaubten Umgang mit explosionsgefährlichen Stoffen ermittelt, wie die Behörde mitteilte. In den frühen Morgenstunden wurde der sogenannte Sitzungshaftbefehl vollstreckt. An dem Einsatz waren auch Kräfte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) beteiligt. Neben dem Beschuldigten befand sich ein zweiter 64-Jähriger in dem Gebäude, der ebenfalls nicht vor Gericht erschienen ist. Auch er wurde festgenommen.Den Angaben zufolge wurde zudem das Haus durchsucht und einige verdächtige Gegenstände beschlagnahmt. Der 64-Jährige, dem der Einsatz galt, wurde am Mittag einem Richter vorgeführt, der den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Mann sitzt jetzt in einer JVA, wo er mindestens bis zur Nachholung seines Verhandlungstermins bleiben soll.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Millioneninvestition: Zentrum bietet modernste Herzmedizin

Millioneninvestition: Zentrum bietet modernste Herzmedizin

Chemnitz (dpa/sn)- Moderne Diagnostik, schnellere Terminvergaben, enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung: Herzpatienten sollen am Klinikum Chemnitz fortan besser medizinisch betreut werden. Dazu ist für rund 70 Millionen Euro ein neues kardiologisches Zentrum eingerichtet worden. Dort finden sich alle Leistungen, von einer Notfalleinheit - der sogenannten Chest Pain Unit - über sechs neue Herzkatheterlabore, MRT, eine Intensiv- und vier Normalstationen.Köpping: «Behandlungsqualität auf Universitätsniveau»Das Klinikum Chemnitz zählt neben den Universitätskliniken Dresden und Leipzig zu den Maximalversorgern in Sachsen. «Die Menschen zwischen Vogtland und Mittelsachsen profitieren fortan von einer Behandlungsqualität auf Universitätsniveau», erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) mit Blick auf das neue Herzzentrum. Das Land hat dafür rund 47,3 Millionen Euro beigesteuert. «Mit dem neuen Kardiologischen Zentrum geben wir den Menschen in Südwestsachsen die Sicherheit, im Notfall schnell und auf höchstem medizinischem Niveau versorgt zu werden», betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). «Kurze Wege, modernste Technik und ein starker Standort in Chemnitz schaffen Vertrauen – und retten Leben.» Zunahme bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erwartetHerz-Kreislauf-Erkrankungen sind laut Statistischem Bundesamt die häufigste Todesursache bundesweit - noch vor Krebs. In mehr als 339.000 Todesfällen wurden diese als Todesursache festgestellt bei rund 1,01 Millionen Verstorbenen im Jahr 2024. Wegen der Alterung der Bevölkerung gehen Experten von einer Zunahme solcher Krankheitsfälle aus. Das Klinikum Chemnitz ist ein kommunales Krankenhaus im Eigentum der Stadt. Dort werden nach eigenen Angaben jedes Jahr mehrere Tausend Herzpatienten und Herzpatientinnen stationär und ambulant versorgt. Insgesamt werden an dem Krankenhaus jährlich rund 61.700 Menschen voll- und teilstationär sowie etwa 75.000 Patienten ambulant behandelt.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

Aufmerksame Nachbarn verhinderten Schlimmeres in Gröditz

In der Nacht des 26. Januar 2026 wurde die Feuerwehr Gröditz um 02:50 Uhr zu einem Einsatz in die Franz-Liszt Straße alarmiert. Aufmerksame Nachbarn hatten den Warnton eines Rauchwarnmelders aus einem Mehrfamilienhaus wahrgenommen und frühzeitig reagiert. Ihr schnelles Handeln verhinderte möglicherweise Schlimmeres. Das teilte die Feuerwehr Gröditz mit.Bei der Erkundung durch die Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass angebrannte Speisen die Ursache für den Rauchgeruch waren. Glücklicherweise war die betroffene Wohnung nicht allzu stark verraucht. Die Feuerwehr konnte schnell eingreifen und die Wohnung belüften, um die Gefahr vollständig zu beseitigen. Dieser Vorfall verdeutlicht die immense Wichtigkeit von Rauchwarnmeldern in Wohnräumen. Nicht nur sind sie eine gesetzliche Pflicht in Deutschland, sie retten auch Leben. Die Nachbarn, die den Alarm bemerkten, zeigen, wie wichtig Aufmerksamkeit und das richtige Handeln in einer Notlage sind.

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Warnstreik der GEW an Hochschulen

Sachsens Hochschulen stehen Warnstreiks ins Haus. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat am Mittwoch (28. Januar) Arbeitsniederlegungen und Aktionen unter anderem in Leipzig, Dresden und Chemnitz angekündigt. Hintergrund ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder. Laut GEW besteht an den Hochschulen Handlungsbedarf. «Gerade niedrig eingruppierte Beschäftigte und wissenschaftlich Tätige in Teilzeit haben die Inflation der letzten Jahre besonders stark gespürt und sind auf Lohnerhöhungen angewiesen», so GEW-Vize David Jugel. Zudem wird ein Tarifvertrag für studentische Beschäftigte gefordert. «Auch verdeckte Unterbezahlung durch Teilzeitverträge bei voller Arbeitsleistung darf nicht länger Praxis sein.»Bundesweit sind Aktionen geplantZum Warnstreik aufgerufen seien Beschäftigte an Universitäten, öffentlichen Hochschulen, Studierendenwerken, der Sächsischen Akademie der Wissenschaften und wissenschaftlichen Bibliotheken in Sachsen, hieß es. Ebenfalls aufgerufen sind studentische oder wissenschaftliche Hilfskräfte. Bundesweit sind am Mittwoch Arbeitsniederlegungen und Kundgebungen an Hochschulen geplant. Die Gewerkschaft spricht von einem bundesweiten Hochschulaktionstag.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Sachsen fördert schnelles Internet für 42.900 Haushalte

Das Land Sachsen gibt rund 138 Millionen Euro für den Glasfaserausbau in den Landkreisen Bautzen, Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Zwickau. Mit den Zuschüssen sollen 42.900 Haushalte in sogenannten dunkelgrauen Flecken schnelleres Internet in den drei Landkreisen erhalten, wie das Wirtschaftsministerium mitteilte.Dunkelgraue Flecken sind den Angaben zufolge Gebiete, in denen Haushalte oder Adressen zwar versorgt, aber nicht gigabitfähig sind. Derzeit haben in Sachsen 66 Prozent der Haushalte einen gigabitfähigen Anschluss, 32 Prozent sind mit Glasfaser verbunden. Ein gigabitfähiger Anschluss ermöglicht Übertragungsraten von mindestens 1000 Mbit pro Sekunde. Glasfaser macht diese Geschwindigkeiten und mehr möglich.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Städtetag fordert Soforthilfen und Strukturreformen

Angesichts der katastrophalen Finanzsituation der Kommunen fordert der Deutsche Städtetag Soforthilfen und weitreichende Reformen auf Bundesebene. «Wir brauchen Hilfe, sonst sind wesentliche Bereiche, die wir vor Ort finanzieren, massiv gefährdet», sagte der Präsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister Burkhard Jung aus Leipzig, im Anschluss an Beratungen des kommunalen Spitzenverbandes in Dresden. Städtetag fordert Hilfe – sonst drohen EinschnitteDabei gehe es um die Bereiche, die die Kommunen zusätzlich zu ihren Pflichtaufgaben umsetzen, wie Schwimmbäder, Unterstützung für Sportvereine, Kulturangebote, Spielplätze und Ferienbetreuung von Kindern und Jugendlichen. «Die Folge ist, dass Bürgerinnen und Bürger zunehmend einen Staat erleben, der nicht mehr für sie greifbar ist, wo sie das Vertrauen verlieren», warnte Jung.«Es geht hier um das Funktionieren und den Zusammenhalt unserer Gesellschaft», ergänzte Claudia Kalisch (Grüne), neu ernannte Vizepräsidentin des Städtetags und Oberbürgermeisterin von Lüneburg. In ihrer Stadt etwa seien die freiwilligen Ausgaben auf drei Prozent des Haushalts reduziert, da müsse man über jede zusätzliche Betreuungsstunde sprechen. «Man kann sich gar nicht vorstellen, dass diese Botschaft nicht ankommt. Das kann keiner wollen.»Rekorddefizit belastet Städte und GemeindenIm Deutschen Städtetag haben sich rund 3.200 Städte und Gemeinden mit rund 54 Millionen Einwohnern zusammengeschlossen. Bei den zweitägigen Beratungen in Dresden kamen mehr als 100 Stadtoberhäupter zusammen. Im Mittelpunkt stand das laut Angaben des Städtetags größte Defizit der kommunalen Haushalte in der Geschichte der Bundesrepublik. Jung bezifferte es für 2025 auf über 30 Milliarden Euro - fast fünfmal so hoch wie noch 2023. 2022 gab es demnach sogar ein leichtes Haushaltsplus.Besonders die Sozialkosten belasten die Kommunen. Jung sprach konkret den Eigenanteil der Pflegekosten an, den die Sozialämter ganz oder anteilig übernehmen, wenn sich Pflegebedürftige die im bundesweiten Schnitt 3.245 Euro pro Monat nicht selbst stemmen können. «Das wird zunehmend zur Regelfinanzierung», sagte Jung. In Leipzig verdoppelten sich die Kosten in diesem Bereich seinen Angaben nach innerhalb der vergangenen fünf Jahre von 25 auf 50 Millionen Euro pro Jahr.Jung hofft auf Lösungen in kommenden MonatenJung zeigte sich zuversichtlich, dass man in den kommenden Wochen und Monaten zu Lösungen kommen werde. Im Gespräch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe man vereinbart, dass Bundesregierung, Ministerpräsidenten und kommunale Spitzenverbänden in einem vertraulichen Kreis zusammenkommen. Man werde gemeinsam überlegen, wie die Kommunen entlastet werden können und wo etwa Bundesgesetze, die in den Kommunen umgesetzt werden, nicht ausreichend finanziell gedeckt sind. Dabei soll es auch um eine Verschlankung bürokratischer Prozesse und effizientere Strukturen gehen. Als Beispiele nannte Jung eine bundesweite Ausländerbehörde und eine zentrale Stelle für KfZ-Zulassungen anstelle von über 400 entsprechender Stellen in den Städten, Gemeinden und Landkreise.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Frohnauer Hammer wird modernisiert - barrierefrei bis 2028

Der Bund und der Freistaat Sachsen unterstützen den Umbau des Hammerherrenhauses am Frohnauer Hammer in Annaberg-Buchholz im Erzgebirge mit rund 1,7 Millionen Euro. Die Landesdirektion Sachsen bewilligte die Mittel aus der Gemeinschaftsaufgabe «Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur» (GRW), wie sie mitteilte. Bund und Land tragen die Summe je zur Hälfte. Die Gesamtkosten liegen bei rund 2,15 Millionen Euro, den Eigenanteil von etwa 450.000 Euro übernimmt die Stadt.Geplant sind ein Anbau und eine barrierefreie Erschließung. Vorgesehen sind ein überdachter Eingangsbereich, ein Foyer mit barrierefreier Toilette sowie ein Personenaufzug. Auch der Außenbereich soll barrierefrei gestaltet werden. Der Umbau soll 2028 abgeschlossen werden.Der Frohnauer Hammer ist eines der wichtigsten und ältesten technischen Denkmäler Sachsens. In Chroniken aus dem 15. Jahrhundert wird er zunächst als Getreidemühle erwähnt. 1621 wurde er zum Eisenhammerwerk umgebaut. Das Werk besteht aus drei großen Hämmern und zwei Blasebälgen, die von zwei Wasserrädern angetrieben werden. Bis 1904 wurden dort Werkzeuge für Bergbau und Landwirtschaft hergestellt. 1907 wurde der Hammer ein Denkmal und 1910 Museum. Seit Juli 2019 steht er auf der Unesco-Welterbeliste.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Neues Feuerwehrhaus für Reitzendorf: Grundsteinlegung für modernes Gerätehaus

Am Freitag, 23. Januar 2026, wird der Grundstein für ein modernes Feuerwehrgerätehaus in Dresden-Reitzendorf gelegt. Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka und Feuerwehrleiter Dr. Michael Katzsch markieren damit den nächsten wichtigen Bauabschnitt für die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf, die aus dem Zusammenschluss der Freiwilligen Feuerwehren Schönfeld und Zaschendorf entsteht.Das Brand- und Katastrophenschutzamt errichtet das Gebäude auf dem Gelände eines ehemaligen landwirtschaftlichen Betriebes an der Meixstraße. Mit der Zusammenlegung beider Wehren werden Strukturen gebündelt, Abläufe optimiert und die Einsatzfähigkeit nachhaltig gestärkt. Die Kameradinnen und Kameraden profitieren künftig von verbesserten Arbeits- und Gesundheitsschutzbedingungen sowie zeitgemäßen Rahmenbedingungen für Einsatzdienst, Aus- und Weiterbildung sowie Jugendarbeit.Sicherheitsbürgermeister Jan Pratzka betont: „Die neue Stadtteilfeuerwehr Reitzendorf ist ein starkes Beispiel dafür, wie wir durch Zusammenlegung und kluge Investitionen Effizienz, Schlagkraft und Zukunftsfähigkeit unseres Brand- und Katastrophenschutzes erhöhen. In Zeiten angespannter Haushaltssituationen bündeln wir nicht nur Technik und Infrastruktur, sondern vor allem Engagement und Kompetenz."Der Neubau bietet vier Garagenstellplätze für Feuerwehrfahrzeuge, eine Waschhalle für Großgeräte und im nördlichen Gebäudeteil eine Fahrzeughalle mit vier LKW-Stellplätzen. Werkstatt-, Lager- und Technikräume entstehen auf zwei Etagen. Der südliche Gebäudeteil beherbergt Sanitär- und Umkleideräume sowie Räumlichkeiten für Verwaltung, Weiterbildung und Jugendarbeit. Zusätzlich entsteht auf dem Gelände der Grünschnittplatz Reitzendorf, der von der Ortschaft Weißig finanziert wird.Das Gebäude verbindet moderne Funktionalität mit Nachhaltigkeit: Die robuste Klinkerfassade wird teilweise begrünt, das extensiv begrünte Dach erhält eine Photovoltaikanlage mit Stromspeicher für eine verbesserte Eigenversorgung. Die Baukosten betragen rund elf Millionen Euro, der Freistaat Sachsen fördert das Projekt mit bis zu 810.000 Euro. Nach Beginn der Arbeiten 2024 mit dem Abbruch alter Gebäude ist die Fertigstellung für November 2027 geplant.

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Lara Mandoki würdigt starke Ost-Frauen

Schauspielerin Lara Mandoki vermisst die Geschichten von starken Frauen in deutschen Fernsehserien und Filmen. Sie fände es gut, wenn «man in den Filmen die etwas jüngeren und auch progressiven Frauen mehr in den Mittelpunkt stellen würde», sagte die 36-Jährige im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur. Gerade im Osten gebe es im Mittelstand sehr erfolgreiche Frauen als Unternehmerinnen. «Das finde ich bemerkenswert.» Davon werde viel zu wenig erzählt.Mandoki ermittelt als Kommissarin Karina Szabo seit 2019 im ZDF-«Erzgebirgskrimi», steigt aber aus der Reihe aus.Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Agentur Niess - Ihr Spezialist für haushaltsnahe Dienstleistungen

Agentur Niess - Ihr Spezialist für haushaltsnahe Dienstleistungen

Willkommen bei der Agentur NießIhr Spezialist für haushaltsnahe DienstleistungenUnsere Leistungen im Überblick:HaushaltshilfenReinigen der Büroräume / GewerberäumeReinigen der TreppenhäuserUmzugshilfenGrundreinigung für Wohnungsübergabe Mieter / KäuferGrundreinigung für Wohnungsübergabe VerkäuferUnser Rundum-sorglos-ServiceFrisch bezogene Betten, eine saubere Küche und ein glänzendes Bad zum Start ins verdiente Wochenende: Die private Haushaltshilfe von Agentur Niess sorgt dafür, dass Sie sich in Ihrem Zuhause wieder rundum wohlfühlen. Unsere Fachkräfte kümmern sich verlässlich und liebevoll um Ihren Haushalt.BodenpflegeWohnungsbetreuung in Abwesenheit – Gehen Sie beruhigt in UrlaubPostservice – Wir nehmen Ihre Post entgegenStaubwischen – Ob Fernsehschrank oder Kinderzimmer, wir arbeiten nach HotelstandardBadreinigung – Ob Fliesen oder Armaturen, alles glänzt wiederReinigung von Lampen und BilderrahmenSäuberung der Küche inklusive Herd, Mikrowelle, KühlschrankBlumenservice – Wir bringen frische Blumen mitEinkaufsservice nach AbspracheBalkon- und TerrassenreinigungFensterreinigungTierbetreuung – Wir kümmern uns um Ihre LiebstenWollen auch Sie eine stets saubere Wohnung haben? Sich lieber auf Ihre Freizeit konzentrieren, statt um die Hausarbeit? Oder haben Sie noch Fragen zu unseren Dienstleistungen und deren Umsetzung? Das Expertenteam der Agentur Nieß steht Ihnen gerne zur Verfügung.Auch wenn Sie ein spezielles Anliegen haben, das Sie in unseren Leistungen nicht wiederfinden, können Sie uns gerne kontaktieren. Wir finden eine Lösung.Testen Sie unseren Rundum-sorglos-Service und kommen Sie mit dem guten Gefühl nach Hause: Alles ist sauber und alles ist wie immer.Mehr Informationen auf: www.agentur-niess.de

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

HEIM & HAUS Niederlassung Dresden

UNSER ERFOLGSWEGHEIM & HAUS DRESDEN • LEIPZIG • HALLEDie Geschichte von HEIM & HAUS beginnt vor über 40 Jahren im Großraum Nürnberg - Rolf Schommerssen startet die Produktion und den Direktvertrieb der vielfach patentierten Rollomatic® SK, dem heute deutschlandweit meistverkauften Rollladen mit Sicherheitskurbel zum nachträglichen Einbau. Während der vergangenen Jahrzehnte hat sich das Familienunternehmen HEIM & HAUS zur absoluten Nr. 1 im Direktvertrieb exklusiver Bauelemente auf dem deutschen Markt entwickelt und ist in Produkt-, Dienstleistungs- und Beratungsqualität führend. Schon immer ist HEIM & HAUS ein vertrauensvoller, kompetenter und zuverlässiger Partner für Mitarbeiter und Kunden.

Neuhaus Ingenieurbüro

Sachverständige Dienstleistungen im Bereich Energieeffizienz von Gebäuden (Energetische Sanierung gem. BAFA-Richtlinien) und Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken