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DRK: Blutkonserven werden knapp

Ein Mann spendet Blut. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild
Ein Mann spendet Blut. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild

In den östlichen Bundesländern gehen den Blutspendediensten die Reserven aus. In Berlin, Brandenburg und Sachsen decken die zur Verfügung stehenden, gekühlten und getesteten Blutkonserven mancherorts nicht einmal mehr den Bedarf eines durchschnittlichen Tages, wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Mittwoch mitteilte. Thüringen und Sachsen-Anhalt hätten Vorräte für rund zwei Tage, Mecklenburg-Vorpommern immerhin für drei.

Das Problem liegt nach DRK-Angaben nicht an mangelnder Spendenbereitschaft. Vielmehr sei der Bedarf an Blutkonserven in Krankenhäusern deutlich angestiegen und gleichzeitig viele Orte zur Blutspende coronabedingt weggefallen oder nur eingeschränkt nutzbar. Das Rote Kreuz deckt über zwei Drittel des Bedarfs an Blutkonserven in Deutschland ab. Deutschlandweit ruft das DRK zu Blutspenden auf und wird auch vereinzelt an Samstagen und Feiertagen Termine anbieten.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Ein Mann spendet Blut. Foto: Thomas Frey/dpa/Symbolbild