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30 Jahre Mauerfall: Berlins Regierungschef mit Programm

19.08.2019 von

Foto: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) kommt zu einer Gedenkfeier an der Gedenkstätte Bernauer Straße. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

Knapp drei Monate vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls stellt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) heute das detaillierte Programm in der Hauptstadt vor. Erwartet wird dazu auch die frühere DDR-Oppositionelle und ehemalige Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler. Die Planungen werden am geschichtsträchtigen Ort in der Gethsemane-Kirche präsentiert. In dem Gotteshaus in Prenzlauer Berg trafen sich in den Monaten vor dem Ende der DDR Menschen zu Mahnwachen, Konzerten und Gebeten. Die Kirche wurde so zu einem Symbol des friedlichen Protests.

Die Kulturprojekte Berlin GmbH, die die Feierlichkeiten im Auftrag des rot-rot-grünen Senats organisiert, hatte bereits angekündigt, Berlin werde sich vom 4. bis 10. November als Geschichtswerkstatt unter freiem Himmel präsentieren. An authentischen Orten wie dem Brandenburger Tor, Alexanderplatz, der früheren Stasi-Zentrale oder der East Side Gallery soll auf einer «Route der Revolution» mit Licht- und Hörinstallationen, Ausstellungen und Filmen an das historische Ereignis vom 9. November 1989 erinnert werden.

Nach dem Mauerbau vom 13. August 1961 dauerte die deutsche Teilung mehr als 28 Jahre. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen starben an der Mauer mindestens 140 Menschen durch das DDR-Grenzregime. An einer Studie, wonach an der deutsch-deutschen Grenze mindestens 327 Menschen ums Leben kamen, waren zuletzt Zweifel aufgekommen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) kommt zu einer Gedenkfeier an der Gedenkstätte Bernauer Straße. Foto: Jörg Carstensen/Archiv

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