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Leipziger BMW-Werkschef baut Werk in Ungarn auf

Hans-Peter Kemser, Leiter des BMW Werk Leipzig, spricht auf einer Präsentationsveranstaltung im BMW-Werk. Foto: Peter Endig/dpa/Archivbild
Hans-Peter Kemser, Leiter des BMW Werk Leipzig, spricht auf einer Präsentationsveranstaltung im BMW-Werk. Foto: Peter Endig/dpa/Archivbild

Leiter des neuen BMW-Werks im ungarischen Debrecen wird der bisherige Leipziger Werkschef Hans-Peter Kemser. Wie der Autokonzern am Mittwoch mitteilte, übernimmt der 56-Jährige ab Januar den Aufbau des Werks nahe der ungarisch-rumänischen Grenze. Dort will BMW ab 2025 erstmals seine auf E-Antrieb ausgerichtete «Neue Klasse» von Fahrzeugen bauen. Anfang 2022 sollen in Debrecen Bürogebäude und ein Schulungszentrum entstehen, Fabrikgebäude und Anlagen werden demnächst ausgeschrieben. Später sollen dort 1000 Mitarbeiter bis zu 150.000 Autos jährlich bauen.

Neue Werksleiterin in Leipzig wird Petra Peterhänsel, die derzeit Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei im größten europäischen BMW-Werk Dingolfing leitet. In Leipzig werden die 1er- und 2er-Reihe, der vollelektrische i3 und künftig auch der vollelektrische Nachfolger des Mini Countryman gebaut. Eine zweite Produktionslinie wird 2022 den Betrieb aufnehmen. Kemser, der das Werk Leipzig seit 2015 leitete, sei «aufgrund seiner langjährigen Erfahrung prädestiniert, den Werksanlauf in Debrecen erfolgreich umzusetzen», sagte BMW-Produktionsvorstand Milan Nedeljković.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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