Der sächsische Einzelhandel ist vom Weihnachtsgeschäft überwiegend enttäuscht. In einer Umfrage habe sich nur circa ein Viertel der Unternehmen zufrieden mit dem Geschäft gezeigt, sagte René Glaser, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen, der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die Gründe dafür seien ähnlich wie im vergangenen Jahr.
Verbraucher sind angesichts von Krisenmeldungen verunsichert
«Wir haben eine sehr schwache Konsumstimmung, und wir haben zusätzlich natürlich noch wirtschaftliche Unsicherheiten», betonte Glaser. All die Meldungen rund um den Abbau von Jobs drückten die Stimmung noch mehr in Richtung Unsicherheit. Das wiederum bewirke ein deutlich gedämpftes Einkaufsverhalten.
Bereits im Weihnachtsgeschäft 2024 hatte der Einzelhandel «Leichtigkeit» der Käufer vermisst. Konsum hänge auch immer ein wenig mit Psychologie und mit einem guten Bauchgefühl zusammen, sagte Glaser damals. Ähnlich fällt seine Einschätzung nun aus. Und wie vor einem Jahr hofft die Branche jetzt auf einen Endspurt am Jahresende.