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Höhere Stromkosten für viele Privathaushalte im Lockdown

Ein Strommast ragt in den Himmel. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild
Ein Strommast ragt in den Himmel. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Der Corona-Lockdown hat vielen Verbrauchern höhere Stromrechnungen beschert. Verstärktes Arbeiten von zu Hause sowie Homeschooling hätten bei Privathaushalten zu einem durchschnittlichen Mehrverbrauch von 50 Kilowattstunden im Jahr geführt, informierte das Energieunternehmen EnviaM am Donnerstag. Das seien je nach Tarif des Kunden im Schnitt aller Haushalte Mehrkosten von jeweils 10 bis 15 Euro. Für das Stromnetz spiele Homeoffice keine Rolle, sagte Vorstandschef Stephan Lowis. «Es verändert sich nur die Verbrauchsabnahmestelle.»

Durch die geringere Industrieproduktion sei der Stromverbrauch im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 um bis zu 10 Prozent gesunken. Inzwischen liege er aber wieder auf normalem Niveau, erklärte Lowis. Verdoppelt habe sich seit Ausbruch der Pandemie das Datenvolumen im Glasfasernetz des Unternehmens. Dieses Jahr sollen den Angaben nach neben Geschäftskunden erstmals auch Privatkunden angeschlossen werden. Pilot-Kommunen seien Groitzsch und Zwenkau im Raum Leipzig.

EnviaM versorgt nach eigenen Angaben mehr als 1,3 Millionen Kunden mit Strom, Gas und Wärme. Damit sieht sich das Unternehmen als führender regionaler Energiedienstleister in Ostdeutschland. Es gehört mehrheitlich dem Energiekonzern Eon sowie etwa 650 Kommunen.

EnviaM

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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