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Krieg in Ukraine trübt Stimmung der ostdeutschen Wirtschaft

Eine Frau hält das Bargeld für ihren Einkauf in der Hand bereit. / Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild
Eine Frau hält das Bargeld für ihren Einkauf in der Hand bereit. / Foto: Jonas Walzberg/dpa/Symbolbild

Als Reaktion auf den Krieg in der Ukraine hat sich die Stimmung in der ostdeutschen Wirtschaft massiv abgekühlt. «Ausschlaggebend für den Rückgang war die drastische Reduktion der Geschäftserwartungen in allen Wirtschaftsbereichen», stellten die Experten des Ifo-Instituts in Dresden am Mittwoch fest. Der Geschäftsklimaindex sei auf 93,2 Punkte eingebrochen - im Vergleich zu 99,9 im Vormonat. Im Februar hatte das Institut noch einen Aufwärtstrend festgestellt.

Besonders pessimistisch blickten demnach viele Unternehmen auf die kommenden Monate. So brachen etwa die Erwartungen im Verarbeitenden Gewerbe deutlich ein. «Der zu Jahresbeginn vorherrschende Optimismus ist passé, die Unternehmen blickten überwiegend pessimistisch in die Zukunft», konstatierten die Experten.

Auch bei den Bauunternehmen, im Dienstleistungssektor und bei den Groß- und Einzelhändlern war die Stimmung laut Ifo merklich schlechter. Einzig die Handelsunternehmen seien mit ihren laufenden Geschäften deutlich zufriedener.

Das Ifo-Geschäftsklima Ostdeutschland basiert auf etwa 1700 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Dienstleistungssektors, des Handels und des Bauhauptgewerbes. Sie werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen.

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