Der European Peace Ride (EPR) will diverser werden und dieses Jahr mehr Frauen für die dreitägige Radtour durch Sachsen, Polen und Tschechien gewinnen. Bisher sei geplant, dass 30 Frauen im Peloton mitfahren, sagte Mitorganisatorin Manja Seemann. Voriges Jahr seien es nur neun gewesen. Seit Januar laufe nun ein spezielles Trainingsprogramm, um Teilnehmerinnen zu unterstützen. In der Vergangenheit hätten Frauen häufig erklärt, dass sie sich eine solche Tour nicht zutrauen und ihnen die Zeit zum Trainieren fehle. Deswegen würden sie nun mit wöchentlichen Trainingsplänen sowie einer Leistungsdiagnostik unterstützt, erläuterte Seemann.
Der EPR ist ein Projekt von Chemnitz als Europäische Kulturhauptstadt 2025 und feiert die Sportkultur. Er knüpft an die Tradition der Internationalen Friedensfahrt an, ist aber kein Radrennen. Dieses Jahr startet er am 8. September in Görlitz, führt durch Niederschlesien nach Mladá Boleslav (Tschechien), dann weiter nach Plzen (Pilsen) und am dritten Tag nach Chemnitz. Die Teilnehmer müssten insgesamt rund 500 Kilometer und 5800 Höhenmeter durchs Riesen- und durchs Erzgebirge bewältigen, hieß es - im Schnitt mit einem Tempo von 28 Stundenkilometern.