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Sachsens Ernährungswirtschaft 2022 mit 17 Prozent Umsatzplus

Sachsens Agrarminister Wolfram Günther in Torgau. / Foto: Sebastian Willnow/dpa/Archivbild
Sachsens Agrarminister Wolfram Günther in Torgau. / Foto: Sebastian Willnow/dpa/Archivbild

Die sächsische Ernährungswirtschaft hat 2022 nach vorläufigen Daten einen geschätzten Umsatz von rund 7,6 Milliarden Euro erzielt. Das entspreche einem Zuwachs von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie Agrarminister Wolfram Günther (Grüne) am Montag beim Ländertag auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin berichtete. Die Branche gehöre zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen des verarbeitenden Gewerbes im Freistaat, ihr werden 358 größere Betriebe und insgesamt rund 21.600 Beschäftigte zugerechnet.

Verantwortlich für den Zuwachs sind laut Günther zum Großteil inflationsbedingte Umsatzsteigerungen, vor allem in der Milch- (plus 36 Prozent) sowie Obst- und Gemüseverarbeitung (plus 20 Prozent) sowie der Back- und Teigwarenherstellung (plus 12 Prozent). Und auch beim Export gab es einen deutlichen Anstieg von 901,8 Millionen Euro 2021 auf 1,1 Milliarden Euro und damit 22 Prozent, die Exportquote erhöhte sich auf 14,5 Prozent. Nach wie vor sind Italien, Tschechien, Polen, die Niederlande, China, Österreich, Spanien, Belgien und Großbritannien die wichtigsten ausländischen Märkte.

Auf der Messe zeige sich, dass der Trend zu regionalen und ökologischen Lebensmitteln trotz gestiegener Preise ungebrochen ist, sagte Günther. Händler und Verbraucher setzten auf regionale, nachhaltig erzeugte Lebensmittel und Produkte. Die Zahl der eingetragenen Anbieter stieg nach Ministeriumsangaben 2022 um 24 auf aktuell 416. Auf der IGW präsentieren sich diesmal 33 Unternehmen der Land- und Ernährungswirtschaft aus dem Freistaat. Elf davon produzieren ganz oder anteilig Lebensmittel in Bio-Qualität.

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