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Söder wirft künftiger Koalition Abducken in der Pandemie vor

Markus Söder gestikuliert. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Markus Söder gestikuliert. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat den möglichen künftigen Koalitionären von SPD, Grünen und FDP vorgeworfen, sich in der Corona-Pandemie wegzuducken. «Wo ist die Ampel? Wo ist Olaf Scholz?», fragte er am Samstag auf einem Landesparteitag der Sachsen-CDU im Dresden und forderte die Ampel-Vertreter auf, Verantwortung zu übernehmen. Notwendig sei jetzt eine Konferenz der Ministerpräsidenten mit dem Bund. «Wenn Olaf Scholz auf dem G20-Gipfel war, dann kann er auch auf den G16 mit den Bundesländern gehen und endlich einheitliche Regeln für Deutschland finden. Angela Merkel hätte die Länder nicht allein gelassen.» Es sei «schade und unverständlich», dass die SPD Gespräche verweigere.

«Wir brauchen jetzt dringend einheitliche Lösungen. Die Ampel duckt sich komplett weg», sagte Söder. Es werde von einem Freedom Day und einem Ende der pandemischen Lage geredet, wenn genau das Gegenteil stattfinde. Statt Lockdown brauche es «mehr 2G» und 3G am Arbeitsplatz sowie rechtlich verbindliche Möglichkeiten dazu. Zudem gelte es, die Rückkehr zu kostenlosen Test zu prüfen. Söder hielt es für denkbar, auch die Impfzentren wieder zu reaktivieren.

Söder zufolge ist gerade zu spüren, dass die vierte Welle Deutschland massiv trifft. «In den Krankenhäusern droht eine massive Belastung. Es droht auch ein Kampf um das Intensivbett.» Die Corona-Krise komme schlimmer zurück als befürchtet.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH