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Sachsen setzt «Kleinen Grenzverkehr» wegen Corona-Krise aus

Ein tschechisches Fußgängerverbotsschild am Grenzübergang in Luckendorf. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Ein tschechisches Fußgängerverbotsschild am Grenzübergang in Luckendorf. Foto: Daniel Schäfer/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsen hat den «Kleinen Grenzverkehr» zum Tanken und Einkaufen in den Nachbarländern Tschechien und Polen ausgesetzt. Nur wer einen triftigen Grund habe, dürfe ohne Quarantänepflicht und nur noch für maximal zwölf Stunden aus einem ausländischen Risikogebiet nach Sachsen einreisen oder sich die gleiche Zeit im ausländischen Risikogebiet aufhalten, teilte das Sozialministerium am Montagabend mit. Erlaubt sei dies aus beruflichen, sozialen oder medizinischen Gründen.

«Gleichzeitig darf der Aufenthalt nicht dem Einkauf, der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung dienen oder gedient haben», hieß es.

Sozialministerin Petra Köpping (SPD) erklärte: «Ich habe mehrfach deutlich gemacht, dass ich mit Blick auf die hohen Infektionszahlen regen grenzüberschreitenden Einkaufstourismus sehr kritisch sehe. Angesichts der ernsten Lage haben wir entschieden, dass Einkaufs- oder Tankfahrten nicht mehr von der Quarantänepflicht ausgenommen sind.»

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH