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Kulturhauptstadt 2025: Chemnitz lässt Friedensfahrt aufleben

Die Radsportler Christiane Wolf (l) und Roy Bruns drehen ihre Runden auf der Chemnitzer Radrennbahn. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa
Die Radsportler Christiane Wolf (l) und Roy Bruns drehen ihre Runden auf der Chemnitzer Radrennbahn. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Auf dem Weg ins Kulturhauptstadtjahr 2025 wollen Radsportler aus Chemnitz schon diesen September an die Idee der Friedensfahrt anknüpfen. 78 ambitionierte Freizeitradfahrer werden in zwei Etappen von Chemnitz nach Prag und wieder zurück fahren, wie die Organisatoren mitteilten. Dabei geht es um eine Strecke von mehr als 400 Kilometern und 5500 Höhenmetern. So soll nicht nur das europäische Miteinander und der Austausch verkörpert, sondern auch eine kulturelle Verbindung zwischen Kunst und Sport hervorgehoben werden, hieß es bei der Vorstellung des Projekts am Freitag.

Die Fahrt am 11. und 12. September bietet einen Vorgeschmack auf die Europäische Friedensfahrt (European Peace Ride) - ein Projekt im Kulturhauptstadtjahr 2025. Es ist «auch eine Feier der Fahrradkultur, die in der Region Chemnitz tief verwurzelt ist, aber genauso auch die Mobilität der Zukunft berührt», heißt es zu diesem Vorhaben im Bewerbungsbuch. Die Fahrt soll dann vom tschechischen Pilsen nach Chemnitz führen. Ursprünglich war die Internationale Friedensfahrt ein grenzüberschreitendes Amateurrennen, das 2006 letztmalig ausgetragen wurde. Es galt auch als «Tour de France des Ostens».

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH