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Bartsch: AfD steht viel zu sehr im Fokus

26.08.2019 von

Foto: Dietmar Bartsch, Linken-Fraktionschef im Bundestag. Foto: Paul Zinken/Archivbild

Die AfD steht nach Ansicht von Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch zu sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Es sei schon heute klar, dass sie weder in Brandenburg noch in Sachsen in der kommenden Legislaturperiode mitregieren werde, sagte er mit Blick auf die Landtagswahlen am 1. September der Deutschen Presse-Agentur. Die AfD unternehme den Versuch, sich als Partei gegen alle anderen zu etablieren: «Ich kenne die AfD aus dem Deutschen Bundestag und kann nur sagen, die meisten Abgeordneten sind eine große Enttäuschung, die inhaltliche Substanz ist vergleichsweise gering.»

Bartsch glaubt, dass die Landtagswahlen erst auf der Zielgerade entschieden werden: «Ich gehe davon aus, dass wir in beiden Ländern unser bisheriges Ergebnis halten können. Es wäre ein enorm wichtiges Zeichen auch für die Bundesebene.» Mit dem Erstarken der Rechten sei auch eine starke Linke notwendig. Die Partei blieben auch weiterhin eine «Opposition gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse».

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Dietmar Bartsch, Linken-Fraktionschef im Bundestag. Foto: Paul Zinken/Archivbild

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