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Filmkunstmesse Leipzig: Kinos auf dem Weg aus der Krise

Die Stuhlreihen im Kinosaal sind leer. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild
Die Stuhlreihen im Kinosaal sind leer. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Nach Monaten der Corona-Unsicherheit soll die 21. Filmkunstmesse Leipzig den sächsischen Kinos den Weg aus der Krise weisen. Ziel sei es, mit Vorführungen, Diskussionen und Workshops die Kinobetreiber zu unterstützen und den Neustart zu organisieren, sagte AG-Kino-Geschäftsführer Felix Bruder auf einem Pressetermin am Dienstag.

27 Filme werden demnach vom 20. bis zum 24. September in Leipzig gezeigt. Den Anfang macht «Lieber Thomas» über den Lyriker und Filmemacher Thomas Brasch. Bei der Eröffnung wird den Informationen zufolge der Chemnitzer Schauspieler Jörg Schüttauf (59) mit von der Partie sein, der Braschs Vater spielt. Die Veranstalter rechnen für das Festival mit mehreren Tausend Besuchern.

«In den letzten 18 Monaten waren die Kinos überwiegend zu», sagte Bruder. Die Besucherzahlen ab 1. Juni zeigten aber, dass die Menschen in Sachsen das Kino während der Pandemie nicht vergessen hätten. Demnach sank die Zahl der Besucher zwar im Vorjahresvergleich, war aber höher als 2018, «was ein sehr schlechtes Kinojahr war».

Angesprochen auf die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern zeigte sich der Geschäftsführer des Verbands der Kinobetreiber optimistisch. «Nach diesen Beschlüssen wird 3G uns den Weg ebnen, dass es zu keinem Lockdown mehr für Kinos kommen muss», schätzte Bruder.

Spätestens ab 23. August soll die «3G-Regel» nach Beschlüssen von den Ministerpräsidenten und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als einheitliches Instrument beim Zugang zu bestimmten Innenräumen greifen. Hinein oder teilnehmen kann dann nur, wer geimpft, genesen oder frisch negativ getestet ist.

Programm Flimkunstmesse Leipzig

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH