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Forschungsinstitute produzieren Schutzausrüstungen: Corona

Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Mehrere sächsische Forschungsinstitute stellen derzeit ihre Kapazitäten zur Herstellung von Schutzmitteln gegen das Coronavirus zur Verfügung. So produzieren etwa so unterschiedliche Einrichtungen wie die Institute für Luft-und Kältetechnik sowie für Holztechnologie in Dresden, das Cetex, das Sächsische Textilforschungsinstitut und das Institut für innovative Technologien in Chemnitz Bauteile für Gesichtsschutzmasken im 3D-Druckverfahren, wie die Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft am Dienstag mitteilte. Weitere Mitgliedsinstitute würden derzeit ihre 3D-Drucker für den Maskendruck einsatzbereit machen und in den nächsten Tagen in die Produktion gehen. Die Masken werden den Angaben zufolge in den jeweiligen Regionen kostenfrei an Krankenhäuser und Altenheime verteilt.

Das Forschungsinstitut für Leder und Kunststoffbahnen in Freiberg beteiligt sich der Mitteilung zufolge derzeit an der Entwicklung eines sogenannten «anspruchslosen» Beatmungsgerätes. Gemeinsam mit der Bergakademie Freiberg und der Grubenwehr der Reichen Zeche in der Bergstadt soll in Anlehnung an den Bergbau ein einfaches Beatmungssystem entstehen, das ohne Elektronik und elektrischen Antrieb auskommt und nur Druckluft oder Sauerstoff benötigt. Für die Prototypen, die bereits im Test sind, liefert das Institut Membranen als Dichtungsmaterial. Bestehen die Geräte die Tests, stünden flexibel und unabhängig von aufwendiger Versorgungsinfrastruktur einsetzbare Beatmungsgeräte zur Verfügung, hieß es.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Aufnahme einer Atemschutzmaske vom Typ FFP3. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild