Der Ausbruch der Vogelgrippe und die Tötung Hunderttausender Hennen hat Eier in Sachsen knapp werden lassen. Vor Weihnachten habe es an einigen Verkaufsstellen tageweise Engpässe gegeben, sagte der Vorsitzende des Geflügelwirtschaftsverbandes Sachsen, Christian Riedel. Mitunter seien Eier nicht in jeder Größe und Haltungsform verfügbar. «Es besteht aber kein Grund für Hamsterkäufe.»
Vor Weihnachten seien in mehreren sächsischen Supermärkten Eier fast oder komplett ausverkauft gewesen, hatten zuvor «Leipziger Volkszeitung» und «Sächsische Zeitung» berichtet. Im Januar sei mit einer leichten Entspannung der Situation zu rechnen, erklärte Riedel auf Nachfrage.
Die hochansteckende Vogelgrippe hatte zuletzt auch Nutztiere betroffen - etwa einen Legehennen-Großbetrieb bei Radeburg. Es dauere Monate, um solche Ausfälle mit legereifen Junghennen wieder auszugleichen, erläuterte Riedel. Hinzu komme, dass es auch in Ländern wie Polen und den Niederlanden, die Eier nach Deutschland exportieren, Ausfälle durch die Geflügelpest gebe.