Krankenhäuser in Sachsen sehen sich laut einem Medienbericht vor existenziellen Belastungen durch die geplante Gesundheitsreform im Bund. «Durch die schnelle Realisierung haben wir fast keine Handlungsmöglichkeiten», sagte Martin Jonas, kaufmännischer Geschäftsführer im Klinikum Chemnitz, der «Sächsischen Zeitung» und der «Leipziger Volkszeitung».
Die Kliniken seien schon über die Jahre kaputtgespart worden. «Das entzieht uns die Existenzgrundlage.» Durch das neue Gesetz würden dem Klinikum Chemnitz nach ersten Berechnungen zusätzliche 12 Millionen Euro fehlen. Für 2027 drohe damit demnach insgesamt ein Verlust von 20 Millionen Euro.