In Sachsen haben sich Beschäftigte in diesem Jahr bislang seltener krankgemeldet als in den Vorjahren. Nach Auswertungen der Barmer Krankenkasse waren Beschäftigte im März durchschnittlich 1,9 Tage krankgeschrieben. Das entspricht einem Krankenstand von 6,1 Prozent. Im März des vergangenen Jahres lag er bei 6,9 Prozent. Die durchschnittliche Zahl der Fehltage betrug seinerzeit 2,1 Tage.
Telefonische Krankschreibung laut Barmer kein Treiber bei Fehlzeiten
Auch 2024 und 2023 waren sächsische Beschäftigte in den ersten drei Monaten jeweils mehr krankgeschrieben als im aktuellen Jahr, hieß es. «Der Trend der rückläufigen Krankenstände ist ein positives Signal für alle Beschäftigten und die Unternehmen im Land. So müssen weniger Ausfälle kompensiert werden», hob die sächsische Barmer-Chefin Claudia Beutmann hervor. Dass die Einführung der telefonischen Krankschreibung Treiber bei den Fehlzeiten gewesen sei, könne aus den Daten nicht erkannt werden.