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Chemnitzer will Rhein in nur 25 Tagen durchschwimmen

Joseph Heß schwimmt während einer Trainingseinheit in der Elbe. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild
Joseph Heß schwimmt während einer Trainingseinheit in der Elbe. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Archivbild

In nur 25 Tagen will der Chemnitzer Joseph Heß den Rhein von der Quelle bis zur Mündung durchschwimmen und eine neue Bestzeit aufstellen. «Die Strömung ist eine große Gefahr», sagt der 34-Jährige. Hinzu kommen reger Schiffverkehr und Verunreinigungen des Wassers. Allerdings kann er einige Erfahrungen vorweisen - 2017 etwa, als er den deutschen Teil der Elbe geschwommen ist. Nun läuft der Countdown: Am Samstag (11. Juni) wird Heß in der Schweiz an der Quelle des Rheins ins Wasser steigen, am 6. Juli will er die Mündung bei Rotterdam erreichen. Acht bis zehn Stunden will er täglich schwimmen.

Der promovierte Wirtschaftsingenieur ist nicht der Erste, der den Rhein schwimmend bezwingen will, doch hat es noch niemand in nur 25 Tagen am Stück geschafft. Als Pionier gilt Klaus Pechstein, der 1969 zum ersten Mal den gesamten Fluss geschwommen ist. Er brauchte dafür 30 Tage. Derzeit läuft zudem ein weiterer Schwimm-Marathon: Der Chemiker Andreas Fath von der Hochschule Furtwangen im Schwarzwald ist bisher in der Donau mehr als 2000 Kilometer bis nach Rumänien gekrault. Am 17. Juni will er die Schwarzmeerküste erreichen.

Heß und Fath stellen ihre Aktionen auch in den Dienst der Wissenschaft. So sammeln sie Wasserproben, die Aufschluss über den Zustand der Flüsse geben sollen.

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