Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Armin Willingmann ist von den Mitgliedern des Deutschen Hochschulverbands (DHV) erneut zum «Wissenschaftsminister des Jahres» gewählt worden. Der SPD-Politiker schnitt mit der Durchschnittsnote 2,26 besser ab als seine Kollegen aus den anderen Bundesländern, wie der DHV mit der Deutschen Universitätsstiftung am Montag bekanntgab. Bei der mittlerweile elften Umfrage wurden Willingmann vor allem Sachkenntnis, Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsfähigkeit bescheinigt.
Auf den weiteren Plätzen folgten die Vorjahressiegerin und Hamburger Wissenschaftssenatorin, Katharina Fegebank sowie die Wissenschaftsministerin von Baden-Württemberg, Theresia Bauer (beide Grüne). Mit den Noten 2,90 und 2,99 belegten Wolfgang Tiefensee aus Thüringen sowie die Brandenburger Ministerin Manja Schüle (beide SPD) die Plätze vier und fünf. Tiefensee machte - verglichen mit dem Vorjahr - drei Plätze gut. Schüle ist die bestplatzierte Neueinsteigerin.
Der Regierende Bürgermeister und Wissenschaftssenator von Berlin, Michael Müller (SPD), kam mit Note 3,16 auf Platz sieben, der sächsische Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) mit 3,5 auf Platz zwölf. Unverändert als ungeeignete Besetzung empfanden die Wissenschaftler Bundesministerin Anja Karliczek (CDU) (Note 4,39).