Selbstständige und mittelständische Unternehmen in Sachsen-Anhalt können von Freitag an staatliche Zuschüsse beantragen, um Umsatzeinbußen durch die Corona-Pandemie abzufedern. Mit den sogenannten Überbrückungshilfen können Fixkosten in Höhe von bis zu 150 000 Euro ausgezahlt werden, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch in Magdeburg mitteilte. Wer das Geld bekommen wolle, müsse über seinen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer einen digitalen Antrag bei der landeseigenen Investitionsbank stellen.
Zahlreiche Branchen wie der Einzelhandel, die Kultur- und Kreativwirtschaft, Touristiker und Teile der Industrie litten nach wie vor unter Umsatzeinbußen durch die Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, sagte Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) laut Mitteilung. Wer mit Veranstaltungen sein Geld verdiene könne seinen Geschäftsbetrieb in vielen Fällen überhaupt noch nicht wieder aufnehmen. Daher seien die Überbrückungshilfen umso wichtiger. Mit den Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen, gehe es um die Rettung zahlloser Arbeitsplätze, so Willingmann.