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Komsa setzt stärker auf Geschäft mit gebrauchten Handys

Der Technologie-Händler und Dienstleister Komsa will das Geschäft mit gebrauchten und generalüberholten Smartphones forcieren. «Nachhaltigkeit nimmt bei Endkunden einen immer größeren Stellenwert ein», sagte Vorstandschef Pierre-Pascal Urbon der Deutschen Presse-Agentur. Die Preise für Neugeräte seien kontinuierlich gestiegen, so dass Gebrauchtgeräte bei einer Neuanschaffung für viele Kunden attraktiver würden. Neben Privatkunden sieht er auch Firmen als Zielgruppe.

Laut einer Studie des Branchenverbandes Bitkom schlummern in den Schubladen in Deutschland rund 206 Millionen ausrangierte Handys und Smartphones. Komsa mit Sitz in Hartmannsdorf bei Chemnitz ist nicht das einzige Unternehmen, das hier enormes Potenzial sieht. Auch Hersteller wie Apple und Samsung bieten beim Kauf eines neuen Gerätes an, das alte in Zahlung zu nehmen. Und auf Plattformen wie Refurbed und Back Market können Verbraucher ihre Gebrauchten zu Geld machen und werden diese dann generalüberholt wieder verkauft. Sie werben mit deutlich niedrigeren Preisen im Vergleich zu Neugeräten.

Urbon sieht im bisherigen Abwicklungsprozess eine wesentliche Hürde dafür, dass viele Menschen ihre alten Handys horten. Sein Unternehmen ist etwa über Fachhändler bereits im sogenannten Refurbishment aktiv. Nun wird ein digitaler Marktplatz für Endkunden vorbereitet. In Hartmannsdorf werden nach eigenen Angaben schon mehr als 1 Million Geräte pro Jahr repariert im Auftrag von Herstellern und Privatkunden oder wiederaufbereitet.

Komsa wurde 1992 gegründet und gilt heute mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro jährlich als eines der größten Familienunternehmen in Ostdeutschland. Es ist Anbieter und Dienstleister von Kommunikationstechnik und hat rund 1200 Mitarbeiter.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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