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IHK Dresden: Lockdown bedroht Tausende Gastronomiebetriebe

Die Stühle in einem geschlossenen Lokal sind hochgestellt. Foto: Henning Kaiser/dpa/Symbolbild
Die Stühle in einem geschlossenen Lokal sind hochgestellt. Foto: Henning Kaiser/dpa/Symbolbild

Die Industrie- und Handelskammer Dresden (IHK) sieht im Falle eines neuen Lockdowns Tausende Gastronomiebetriebe in ihrer Existenz bedroht. «Der jüngste Anstieg der Infektionszahlen ist zweifelsohne besorgniserregend, weshalb weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens unumgänglich sind. Diese müssen aber auch geeignet und zielgerichtet sein», erklärte IHK- Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann am Mittwoch in Dresden. Eine zweite, länger anhaltende Schließung der Gastronomie gehöre aber nicht dazu.

Hamann zufolge ist ein solcher Schritt doppelt gefährlich. Zum einen für die rund 6200 Mitgliedsbetriebe aus der Gastronomie im Bereich der IHK Dresden, die schon seit Wochen und Monaten um ihren Fortbestand kämpfen. «Gefährlich aber auch, weil eine Schließung die Gefahr birgt, mehr Menschen aus den Restaurants ins nachweislich unsichere, private Umfeld zu verdrängen, und so neue Infektionsherde entstehen zu lassen.»

Sachsens FDP forderte sogar eine Aufhebung «sinnloser Beschränkungen» für die Gastronomie. Details nannte sie nicht. «Wir stehen voll hinter den Gastronomen und dem Beherbergungsgewerbe. Statt privater Feiern in kleinen Räumen ohne Abstand und Hygienekonzept sollten die Sachsen die Angebote sächsischer Gaststätten, Hotels und Pensionen nutzen können», betonte FDP-Chef Frank Müller-Rosentritt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Die Stühle in einem geschlossenen Lokal sind hochgestellt. Foto: Henning Kaiser/dpa/Symbolbild

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