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Große Unternehmen in Sachsen bereiten sich aufs Impfen vor

Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Eine Flüssigkeit tropft aus der Kanüle einer Spritze. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild

Große Unternehmen in Sachsen bereiten sich auf Corona-Impfungen ihrer Belegschaft durch Betriebsärzte vor. Dazu zählen etwa Volkswagen, Globalfoundries oder auch BMW. «Wir können kaum erwarten, dass Impfstoff zur Verfügung steht, den wir Mitarbeitern vor Ort anbieten wollen», sagte ein Sprecher des Dresdner Chipherstellers Globalfoundries. Dank der jährlichen Grippeschutzimpfung gebe es im Werk die nötige logistische Erfahrung sowie einen Betriebsarzt. Zum Thema Impfen sei das Werk zudem in Kontakt mit der Stadt. Das Unternehmen beschäftigt in Dresden derzeit rund 3200 Mitarbeiter.

Da die Impfkampagne in Deutschland bisher nur langsam läuft, sind der Arbeitgeberverband BDA und der Industrieverband BDI bei der Bundesregierung vorstellig geworden, um auf schnellere Impfungen zu dringen und Unterstützung in Form der Betriebsärzte anzubieten.

Auch Volkswagen in Sachsen rüstet sich: Das Unternehmen sei darauf vorbereitet, in Absprache mit Behörden auch Impfungen vornehmen zu können, erklärte ein Sprecher. Sieben betriebsinterne Ärzte und neun Krankenschwestern stehen bereits. Ebenso werden bereits seit einiger Zeit eigene Corona-Schnelltests durchgeführt. «Wir wollen helfen, dass Deutschland in den nächsten Wochen beim Impfen schneller wird.»

Allein in Sachsen könne Volkswagen beim Impfen seiner Beschäftigten rund 11 000 Menschen direkt erreichen. Das Impfen sei der wichtigste Hebel, damit die Wirtschaft sowie das gesellschaftliche Leben wieder schrittweise zur Normalität zurückkehren könne. Wenn ausreichend Impfstoff vorhanden sei, sollen die Mitarbeiter nach Risikogruppen gemäß Vorgaben geimpft werden können.

Für BMW arbeitet derzeit ein Projektteam an einer firmeneigenen Impfstrategie - auch für den Standort Leipzig, an dem der Autobauer rund 5300 Mitarbeiter beschäftigt. Die Beschäftigten sollen zur Impfung zwar ermutigt werden, die Entscheidung treffe aber jeder selbst, betonte eine Sprecherin. Das betriebsinterne Impfen könne dann starten, wenn die Politik Betriebsärzte in die deutschlandweite Impfkampagne einbeziehe. Dann will BMW auf hausinternes medizinisches Personal sowie Betriebsärzte setzen, um mit dem Impfen zu beginnen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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