Große Unternehmen in Sachsen bereiten sich auf Corona-Impfungen ihrer Belegschaft durch Betriebsärzte vor. Dazu zählen etwa Volkswagen, Globalfoundries oder auch BMW. «Wir können kaum erwarten, dass Impfstoff zur Verfügung steht, den wir Mitarbeitern vor Ort anbieten wollen», sagte ein Sprecher des Dresdner Chipherstellers Globalfoundries. Dank der jährlichen Grippeschutzimpfung gebe es im Werk die nötige logistische Erfahrung sowie einen Betriebsarzt. Zum Thema Impfen sei das Werk zudem in Kontakt mit der Stadt. Das Unternehmen beschäftigt in Dresden derzeit rund 3200 Mitarbeiter.
Da die Impfkampagne in Deutschland bisher nur langsam läuft, sind der Arbeitgeberverband BDA und der Industrieverband BDI bei der Bundesregierung vorstellig geworden, um auf schnellere Impfungen zu dringen und Unterstützung in Form der Betriebsärzte anzubieten.
Auch Volkswagen in Sachsen rüstet sich: Das Unternehmen sei darauf vorbereitet, in Absprache mit Behörden auch Impfungen vornehmen zu können, erklärte ein Sprecher. Sieben betriebsinterne Ärzte und neun Krankenschwestern stehen bereits. Ebenso werden bereits seit einiger Zeit eigene Corona-Schnelltests durchgeführt. «Wir wollen helfen, dass Deutschland in den nächsten Wochen beim Impfen schneller wird.»