Von der Ansiedlung des taiwanischen Chipkonzerns TSMC in Dresden wird laut Sachsens Regionalentwicklungsminister Thomas Schmidt (CDU) die gesamte europäische Wirtschaft profitieren. «Europa muss unabhängiger werden von außereuropäischen Zulieferern, das hat die Zeit der Corona-Pandemie deutlich gezeigt, als ganze Produktionslinien stillstanden, weil ein paar winzige Chips gefehlt haben», erklärte der Minister am Dienstag in Dresden. Wenn mit TSMC der größte Auftragsfertiger für zahlreiche globale Industriezweige nach Europa komme, werde das helfen, erforderliche Lieferketten deutlich zu stabilisieren.
TSMC hatte zuvor bekannt gegeben, ein Halbleiterwerk in Dresden errichten zu wollen. Die Investitionssumme soll bei zehn Milliarden Euro liegen. Das Werk soll gemeinsam mit Bosch, Infineon und NXP gebaut werden. «Welcome to Saxony, TSMC! Heute ist ein guter Tag für unser Land: Der weltweit umsatzstärkste Halbleiterhersteller und größte unabhängige Auftragsfertiger für Halbleiter - #TSMC aus Taiwan - baut ein Werk in #Dresden!», schrieb der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) auf X - vormals Twitter.