loading

Nachrichten werden geladen...

Weniger Meisterbetriebe in Sachsen

Die Zahl der Meisterbetriebe in Sachsen geht zurück. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa
Die Zahl der Meisterbetriebe in Sachsen geht zurück. (Archivbild) / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Fliesenleger, Maler, Installateure - viele Handwerksmeister finden keine Nachfolge für ihre Betriebe. Was das für die Jobs bedeutet.

In Sachsen fehlen Unternehmensnachfolger - und das macht sich auch bei den Meisterbetrieben im Handwerk bemerkbar. Wie der sächsische Handwerkstag mitteilte, existierten Ende vorigen Jahres rund 36.800 zulassungspflichtige Unternehmen, knapp zwei Prozent weniger als Ende 2024. 

Die Handwerksbetriebe würden altersbedingt aufgegeben - und es fehlten Menschen, die sie weiterführen wollen. In den nächsten zehn Jahren stehen laut Handwerkstag rund 19.000 Betriebe zur Übergabe an. Daran hingen knapp 78.000 Arbeitsplätze.

Schwache Konjunktur erschwert Nachfolger-Suche

Rückgänge gebe es in vielen Handwerkszweigen, vor allem bei den Fliesenlegern, im Bauhandwerk, bei den Installateuren sowie Malern und Lackierern. Wegen der schwachen Konjunktur werde es immer schwieriger, einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin zu finden, so der Handwerkstag.

Im zulassungsfreien Handwerk, bei dem kein Meistertitel für das Gründen eines Betriebes nötig ist, gab es dagegen laut Handwerkstag Zuwächse. Besonders beliebt seien voriges Jahr Kosmetik und Fotografie gewesen. «Hier geht der Trend dazu, sein Hobby und seine Leidenschaft zum Beruf zu machen.» Wer sich dafür entscheide, fange häufig zunächst im Nebenerwerb an.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Unterstützt von:

publizer