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Dresdens verletzter Knipping: «Müssen uns wieder rausziehen»

Dynamos Tim Knipping spielt den Ball. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Dynamos Tim Knipping spielt den Ball. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

– Dynamo Dresdens verletzter Abwehrchef Tim Knipping glaubt trotz der Negativserie des Fußball-Zweitligisten an eine Wende. «Wenn ich sehe, wie wir auftreten, ist mir nicht bange. Es ist eine Frage der Zeit, bis sich die Mannschaft wieder belohnt», sagte der 28-Jährige der «Sächsischen Zeitung» (Donnerstag) vor dem Heimspiel am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf (13.30 Uhr/Sky).

Nach sechs Pflichtspiel-Niederlagen in Serie ist für Knipping allerdings «die schwierigste Situation, in der wir als Mannschaft bisher waren», erreicht. Nach einem guten Start verletzten sich wichtige Spieler und das Team geriet in einen negativen Strudel: «Da müssen wir uns jetzt rausziehen», sagte Knipping, der sich im August beim 3:1-Sieg bei Hansa Rostock einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen hatte und bei Heimspielen seine Reha in Kerpen unterbricht und auf der Tribüne mitfiebert: «Das Schlimmste als Spieler ist, wenn du zum Zuschauen verdammt bist und nicht helfen kannst. Das ist bitter und tut jedes Wochenende weh.»

Trotz der Niederlagen ist Knipping froh, dass Trainer Alexander Schmidt weiterhin das Vertrauen ausgesprochen wurde. «Oft gilt der Trainer als das schwächste Glied und wird zu früh entlassen, aber nicht immer bringt ein neuer Impuls etwas», sagte Knipping, «jetzt ist die Mannschaft in der Pflicht, das auch zurückzugeben.»

Artikel in der Sächsischen Zeitung (Bezahlschranke)

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH