Die Stadt Dresden sucht nach Wohnungen für rund 500 Asylbewerberinnen und Asylbewerber. Es werden kurzfristig weitere Unterbringungsmöglichkeiten in allen Stadtteilen und Ortschaften für die im ersten Quartal ankommenden Flüchtlinge benötigt, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen werden gebeten, Mietangebote an das Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung zu melden.
«Unser Ziel ist eine möglichst dezentrale Unterbringung von Geflüchteten in Wohnungen. Wir werfen niemanden ins kalte Wasser», sagte der Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Stephan Kühn. Erfahrene Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter sollen die Migranten beim Ankommen und Einleben begleiten. Mietertypische Rechte und Pflichten seien ein wichtiger Schwerpunkt der Migrationssozialarbeit, so Kühn.
Voraussetzung ist, dass die Wohnungen mit Küche und eigenem Bad ausgestattet sind. Im Idealfall seien sie möbliert - dies sei aber kein Muss, hieß es. Die Wohneinheiten sollten außerdem für mindestens zwei Jahre zur Verfügung stehen.