Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) erwartet von der neuen Bundesregierung wichtige Schritte zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Deutschland. Der zwischen SPD, Grünen und FDP geschlossene Koalitionsvertrag enthalte viele Punkte, die für die ostdeutschen Länder von Bedeutung seien, sagte Schwesig am Mittwoch in Schwerin. An diesem Tag übernahm Mecklenburg-Vorpommern turnusgemäß von Brandenburg den Vorsitz der Konferenz der ostdeutschen Regierungschefinnen und Regierungschefs.
Nach den Worten Schwesigs profitieren überdurchschnittlich viele Menschen im Osten von der vereinbarten Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro. Die Rentenangleichung solle endlich abgeschlossen werden. Die schwarz-rote Regierung hatte für 2020 ein einheitliches Rentenniveau in Ost und West angekündigt aber nicht umgesetzt. «Und die ostdeutschen Flächenländer sind besonders darauf angewiesen, dass ländliche Regionen stärker gefördert werden. Wir werden diese Vorhaben in der Konferenz der ostdeutschen Länder begleiten», kündigte Schwesig an.