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Schärfere Corona-Regeln in Dresden

Passanten sitzen am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Dresdner Altstadt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Passanten sitzen am Ufer der Elbe vor der Kulisse der Dresdner Altstadt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Wegen der hohen Zahl der Corona-Infektionen werden in Dresden ab Donnerstag Lockerungen wieder rückgängig gemacht. Der Grund: Die Sieben-Tage-Inzidenz lag an drei Tagen in Folge über 100. Zusammenkünfte sind nun wieder nur von Angehörigen eines Hausstandes mit einer weiteren Person gestattet. Kinder unter 15 Jahren zählen dabei nicht. Das Verlassen der eigenen Unterkunft ist nur aus einem triftigen Grund erlaubt. Dazu zählen etwa der Weg zur Arbeit oder Schule oder Einkäufe.

Einrichtungen des Einzel- und Großhandels, die laut Corona-Schutz-Verordnung nicht zur Deckung des Grundbedarfs gehören, müssen wieder schließen. Das betreffe etwa Kosmetik-, Nagel- oder Tattoo-Studios sowie botanische und zoologische Gärten, Tierparks, Museen, Galerien und Gedenkstätten, teilte die Stadt mit.

Geöffnet bleiben dürfen etwa Friseure und Fußpflegen, Blumen- und Bücherläden, Bibliotheken, Fahrschulen sowie Musikschulen für den Einzelunterricht.

In einem Teil der Innenstadt sowie in Parks und Gärten, an Haltestellen, auf Parkplätzen oder vor gastronomischen Einrichtungen im gesamten Stadtgebiet gilt ein Alkoholverbot.

Individualsport zu zweit oder in Gruppen von bis zu 20 Kindern im Außenbereich oder Außensportanlagen ist ebenfalls nicht mehr möglich.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH