Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) fordert eine differenzierte Sicht auf Ostdeutschland und hält eine gesamtdeutsche Investitionsstrategie für erforderlich. «Wir können stolz sein auf das, was wir in Ostdeutschland geschafft haben», sagte die SPD-Politikerin im Interview des Nachrichtenportals «Web.de News». «Ich bin diese Debatte nach dem Motto: "Der Osten ist so schlimm" wirklich leid.»
Es gebe viele Boomregionen, so Giffey. Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg gehörten zu den am stärksten wachsenden Wirtschaftsregionen. Die Innovationszentren Potsdam, Leipzig, Dresden, Jena und Erfurt seien in vielen Bereichen führend. «Die saubere Energie kommt heute zum Großteil aus dem Osten», betonte die SPD-Politikerin.