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Baerbock pocht auf Politikwechsel in Sachsen und Brandenburg

02.09.2019 von

Foto: Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

Die Grünen-Vorsitzende Annalena Baerbock pocht nach den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen auf einen Politikwechsel in beiden Bundesländern. Es sehe nach der Bildung von Dreierbündnissen aus, sagte sie am Montag im ARD-«Morgenmagazin». «Klar ist für uns: Es muss sich was verändern.» Die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg hätten 30 Jahre lang komplett durchregiert. Und viele Menschen dort seien von ausbleibenden Veränderungen genervt. «Wir wollen diese Bundesländer erneuern, beim Klimaschutz, auch bei der Stärkung der ländlichen Regionen mit Bus und Bahn, mit Ärzteversorgung.» Hier müsse jetzt geliefert werden. «Und das werden wir in Gesprächen sehr, sehr deutlich machen.»

Die CDU in Sachsen und die SPD in Brandenburg müssen sich nach den Wahlen nach neuen Koalitionspartnern umschauen. Die Grünen könnten zum Königsmacher werden. Sie legten zwar zu, blieben aber hinter den Erwartungen zurück.

Baerbock sagte dazu, viele Bürger hätten ihr gesagt, dass sie eigentlich den Grünen ihre Stimme geben wollten, aber dann angefügt: «Aber ich will auch nicht, dass eine rechtsextreme Partei in meinem Bundesland stärkste Kraft wird.» Deswegen hätten sich etliche in letzter Minute noch für die SPD in Brandenburg und die CDU in Sachsen entschieden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen. Foto: Monika Skolimowska/Archivbild

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