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Romantik-Schau der Dresdner Kunstsammlungen in Moskau öffnet

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Die coronabedingt mehrfach verschobene Romantik-Schau der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) in Moskau ist nun vom 22. April bis zum 8. August zu sehen. Die mit «Träume von Freiheit» überschriebene, von US-Architekt Daniel Libeskind gestaltete Ausstellung vereint über 300 Exponate, wie der Museumsverbund am Mittwoch mitteilte. Den Angaben zufolge bringt sie Kunst der Romantik aus Russland und Deutschland in einen bisher einmaligen Dialog. Nach der Präsentation in der Staatlichen Tretjakow-Galerie in Moskau ist die Schau ab Oktober im Dresdner Albertinum zu sehen.

Im Zentrum stehen die Gemälde der Romantik, darunter Meisterwerke von Caspar David Friedrich, Alexei Gawrilowitsch Wenezianow, Carl Gustav Carus und Alexander Andrejewitsch Iwanow aus der Tretjakow-Galerie und dem Albertinum, aber auch der Hamburger Kunsthalle, den Staatlichen Museen zu Berlin, der Eremitage St. Petersburg oder dem Puschkin-Museum in Moskau.

Aber auch mit dem Leben der Künstler und Personen der Zeit verbundene Objekte sind zu sehen: der Dirigierstab von Komponist Carl Maria von Weber oder die Stiefel, die Napoleon vermutlich beim Russlandfeldzug 1812 trug. Zudem verdeutlichen ausgewählte Positionen zeitgenössischer Kunst etwa von Marlene Dumas, Wolfgang Tillmans oder Boris Mikhailov, warum die Romantik als Beginn der Moderne betrachtet wird.

Ausstellungsvorschau

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH