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Juwelendiebstahl in Dresden erneut in ZDF-Sendung

Die bei einem Einbruch 2020 beschädigte Vitrine im Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Die bei einem Einbruch 2020 beschädigte Vitrine im Juwelenzimmer des Grünen Gewölbes. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Der Juwelendiebstahl aus dem Historischen Grünen Gewölbe in Dresden ist am Mittwochabend erneut Thema der ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY… ungelöst». Ein kurzer Film in der Rubrik «aufgeklärt» fasst den Fall aktuell zusammen, wie ein Polizeisprecher in Dresden sagte. Er verwies darauf, dass inzwischen fünf dringend Tatverdächtige gefasst sowie vier mutmaßliche Helfer identifiziert sind. Zudem haben mehrere dem Museum eng verbundene Privatpersonen eine Million Euro zur Wiederbeschaffung der kostbaren Beute ausgelobt. Nach einem Bericht der «Sächsischen Zeitung» hoffen die Ermittler auf neue Hinweise auf den historischen Schmuck, von dem nach wie vor jede Spur fehlt.

Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das berühmte Museum der Staatlichen Kunstsammlungen eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und darin befestigte Juwelen herausgerissen. Die etwa ein Dutzend Stücke aus Diamanten und Brillanten des 17. und 18. Jahrhunderts von kaum schätzbarem Wert sind seitdem verschwunden.

Die bisher verhafteten jungen Männer aus einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie sollen direkt an dem Coup beteiligt gewesen sein, der international Schlagzeilen machte. Die Ermittler sind überzeugt, dass er auf das Konto des Remmo-Clans geht, der auch für Straftaten wie den Diebstahl einer großen Goldmünze aus dem Berliner Bode-Museum 2017 verantwortlich gemacht wird.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH