In einigen Kliniken in Mitteldeutschland gibt es wieder eine verschärfte Maskenpflicht oder zumindest eine Empfehlung zum Tragen einer Schutzmaske. Ab sofort müssen etwa Besucher des Klinikums Magdeburg wieder im gesamten Haus einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen, wie das Klinikum auf Anfrage mitteilte. Im Universitätsklinikum Magdeburg wird das Tragen eines Schutzes oder einer FFP2-Maske dringend empfohlen. Die Empfehlung solle fortgeführt werden, solange die hohe Rate an Atemwegsinfektionen in der Bevölkerung besteht, hieß es. Zuvor hatte die «Volksstimme» über die Pflicht am Klinikum Magdeburg berichtet.
Auch das Universitätsklinikum in Leipzig empfiehlt den Mitarbeitern, bei einer steigenden Zahl von Atemwegserkrankungen in den nächsten Monaten präventiv einen Mund-Nasen-Schutz beim Kontakt mit Patienten zu tragen. Eine Pflicht sei nicht geplant. In Chemnitz ist das Tragen von Masken in kritischen Bereichen, wie etwa Notaufnahmen und Intensivstationen, generell empfohlen. Sollte der Anteil von Patienten mit Atemwegserkrankungen einen bestimmten Prozentsatz überschreiten, gilt eine Maskenpflicht demnach zunächst in den Patientenbereichen und schließlich in der gesamten Klinik. Angehörige sollten von einem Besuch absehen, wenn sie krank sind.