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Sachsen jetzt mit bundesweit zweithöchster Corona-Inzidenz

Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Abstrichstäbchen wird in einer ambulanten Corona-Test-Einrichtung gehalten. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Sachsen bleibt ein bundesweiter Hotspot in der Corona-Pandemie, die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen ist aber leicht gesunken. Laut der Übersicht des Robert Koch-Instituts (RKI) lag die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz am Mittwochmorgen (Stand 3.09 Uhr) bei 210,3 - nach 226,5 am Vortag. Höher ist sie derzeit nur in Thüringen.

Der Erzgebirgskreis ist derzeit mit aktuell 375,3 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen weiter bundesweit am schwersten getroffen. Der Landkreis Zwickau liegt mit einer Inzidenz von 316,5 direkt dahinter, Mittelsachsen belegt mit einem Wert von 307,5 Rang vier der bundesweiten Liste. Die Stadt Chemnitz liegt nach leichtem Anstieg weiter knapp unter der Marke 300. Den geringsten Wert in Sachsen hat die Stadt Leipzig mit 112,8. Im Bundesdurchschnitt beträgt die Wocheninzidenz 160,6.

Das RKI wies für Sachsen 1562 neue Infektionen gegenüber dem Vortag aus, die Gesamtzahl der laborbestätigten Neuinfektionen seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 erhöhte sich auf 258 178. Weitere 26 Menschen starben, die Zahl der nachweislich mit oder an einer Covid-19-Infektion Gestorbenen erhöhte sich auf 9016. Schätzungsweise 223 800 Infizierte sind bisher wieder genesen.

RKI-Übersicht

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH