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Inzidenzwert sinkt: Nur noch zwei Landkreise über 100

Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Ein Wattestäbchen mit einem Abstrich wird im Labor für einen Corona-Test verarbeitet. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Die Rate der Corona-Neuansteckungen geht in Sachsen weiter zurück, liegt aber noch immer höher als im bundesweiten Durchschnitt. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 85,5. Am Vortag hatte der Wert bei 87,9 gelegen. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen es je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen gegeben hat. Bundesweit sank die Inzidenz auf 68. Sachsen bleibt hinter Thüringen (106,8) das Bundesland mit der höchsten Inzidenz.

Von den 13 Regionen in Sachsen liegen nur noch das Erzgebirge (182,4) und Mittelsachsen (110,5) über der 100er-Schwelle. Auch sie ist wichtig für Corona-Lockerungen. Die Stadt Leipzig lag am Donnerstag als einzige sächsische Region bei der Corona-Inzidenz mit 47,7 unter der 50er-Grenze und dies am zweiten Tag in Folge. Fällt die Inzidenz beständig unter 50, sind weitere Lockerungen möglich. Hotels und Pensionen dürfen wieder öffnen, für die Außengastronomie fallen Testpflicht und Terminbuchungen weg. Dafür muss der Wert an fünf Werktagen in Folge unter 50 liegen.

Laut Robert Koch-Institut wurden in Sachsen 28 neue Todesfälle gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie 9483 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH