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Corona-Inzidenz in Sachsen steigt wieder an

Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. / Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration
Eine FFP2-Maske liegt auf einem Leuchttisch. / Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Illustration

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Corona-Hotspot Sachsen ist nach einer am Mittwoch vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Statistik wieder gestiegen. Demnach betrug die Zahl der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner 1125,0, nachdem sie am Dienstag bei 1082,1 gelegen hatte. Der vergleichsweise starke Anstieg hinge mit einer Vielzahl von Nachmeldungen zusammen, erklärte eine Sprecherin des Sozialministeriums am Mittwoch.

Am Montag konnte nur ein Teil der neu gemeldeten Fälle an das RKI übermittelt werden. Diese seien überwiegend am Dienstag nachgemeldet worden, sagte die Sprecherin. «Die insgesamt (...) an das RKI übermittelte Fallzahl erhöhte sich dadurch erheblich und es resultierte ein starker Anstieg der Tagesinzidenz.» Von Dienstag auf Mittwoch meldeten die Gesundheitsämter für Sachsen 12.580 Neuinfektionen.

Sachsen hat seit längerem die höchste Inzidenz in Deutschland. Am Mittwoch folgten die Nachbarländer Thüringen (1028,0) und Sachsen-Anhalt (890,0) auf den Plätzen. Bundesweit lag die Inzidenz nach RKI-Zahlen vom Mittwochmorgen bei 427,0.

Die Landkreise Meißen und Mittelsachsen weisen mit Werten von 2897,6 beziehungsweise 1684,7 die höchsten Inzidenzen auf. Der niedrigste Wert in Sachsen wurde mit 655,1 in der Stadt Leipzig registriert.

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