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CDU-Politiker fordert nach Hooligan-Krawallen Stadionverbote

Rico Anton (CDU) lächelt in die Kamera. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB
Rico Anton (CDU) lächelt in die Kamera. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/ZB

CDU-Innenpolitiker Rico Anton hat nach den Krawallen von Hooligans Reaktionen wie Stadionverbote für Gewalttäter gefordert. «Die SG Dynamo muss sich klar von solchen Gewalttätern distanzieren und auch entsprechende Konsequenzen ziehen», sagte Anton am Montag der Deutschen Presse-Agentur in Dresden.

Leider sei der Aufstieg von Dynamo in die 2. Bundesliga massiv von einer gewaltbereiten Minderheit getrübt worden: «Was wir gestern im Umfeld des Stadions und im Großen Garten von Chaoten und gewaltbereiten Hooligans gesehen haben, hat mit Fankultur rein gar nichts zu tun. Wer randaliert, ist kein Fußballfan, sondern schadet dem Verein und uns allen.»

Am Rande des letzten Heimspiels von Dynamo Dresden gegen Türkgücü München (4:0) war es zu schweren Ausschreitungen gekommen. Nach Angaben der Polizei wurden 185 Beamte verletzt. Rettungskräfte mussten vor Ort 44 Menschen medizinisch versorgen und den Großteil von ihnen in umliegende Krankenhäuser bringen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH