Friedrich Merz, inzwischen Bundeskanzler, hat mit einem einzigen Satz erneut eine gesellschaftliche Brandlinie überschritten:
„Wir haben natürlich immer im Stadtbild noch dieses Problem.“
Er meinte damit: Migration. Und wieder steht die Frage im Raum – was darf man sagen, und vor allem: Was will man damit sagen? Während tausende Menschen bundesweit unter dem Motto „Wir sind die Töchter“ demonstrieren, verteidigen führende Unionspolitiker Merz’ Wortwahl als harmlos. Markus Söder etwa sieht „eine linke Kampagne“.
Doch wer genauer hinhört, erkennt: Hier geht es nicht um ein Stadtbild, sondern um ein Menschenbild. Und das ist brandgefährlich.
