Digitalisierung in Schulen hat sich bisher oft auf die reine Hardware-Ausstattung beschränkt. Das Verteilen von Tablets und Laptops allein genügt jedoch nicht, um den komplexen Anforderungen einer zeitgemäßen Bildung gerecht zu werden. Was uns bisher häufig fehlte, waren ganzheitliche Konzepte zum integrierten digitalen Lernen. Sachsen nimmt nun eine spannende Initiative in Angriff und unterstreicht den Wert des selbstständigen digitalen Lernens – eine der Schlüsselkompetenzen des 21. Jahrhunderts, wie Kultusminister Christian Piwarz betont.
Der Vorstoß Sachsens, digitale Selbstlernmodule in den Unterricht zu integrieren, ist zu begrüßen. Durch solche Module wird die Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler gestärkt und ihnen gleichzeitig ermöglicht, sich das Lernen flexibel einzuteilen. Gerade in Zeiten, in denen der Lehrermangel spürbar ist und Gewerkschaften wie die Erziehung und Wissenschaft weitere Lehrkräfte fordern, könnten solche digitalen Angebote helfen, Bildung kontinuierlich und qualitativ hochwertig sicherzustellen.