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Nach Corona-Zwangspause Ski und Rodel am Fichtelberg

Wintersportler und Spaziergänger auf dem Fichtelberg. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa
Wintersportler und Spaziergänger auf dem Fichtelberg. / Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Blauer Himmel, Schnee, Sonne: Sachsens größtes Skigebiet bot zum Saisonauftakt nach langer Corona-Zwangspause beste Bedingungen für Rodel, Ski und Langlauf. Der erwartete Ansturm von Wintersportlern blieb aus, die meisten Gäste seien Einheimische, sagte Constantin Gläß, von der Liftgesellschaft Oberwiesenthal am Samstag. Die hatten, bis auf kurze Wartezeiten, weitgehend freie Fahrt und Blick auf eine mit Reif bezuckerte Winterlandschaft.

«Überrannt werden wir aber nicht gerade.» Die Lifte waren nicht ausgelastet. Viele Menschen fahren nach wie vor lieber über die Grenze nach Tschechien, berichtete Gläß. «Dort sind die Regeln lockerer.» Die Parkplätze am Fuße des rund 1215 Meter hohen Fichtelbergs waren dennoch mit Autos gut gefüllt.

In den vergangenen Tagen waren mit Blick auf die Wiederöffnung die Pisten am Fichtelberg beschneit und präpariert worden. «Wir sind ganz zufrieden, das Wetter und die Bedingungen sind gut», sagte René Lötzsch, Chef der Fichtelberg Schwebebahn. Die Lifte sind nur für geimpfte oder genesene Skifahrer und Snowboarder offen, die Einhaltung der aktuellen Corona-Regeln wird kontrolliert.

Seit Mitte März 2020 gab es wegen der Pandemie keinen alpinen Skibetrieb mehr im Freistaat. Nach dem Inkrafttreten von Lockerungen ist Wintersport wieder möglich, vielerorts war die Saison bereits am Freitag eingeläutet worden. Auch Hotels und Pensionen dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die aktuellen Regeln gelten vorerst bis 6. Februar.

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