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Sachsens Lehrer: Gemischte Gefühle über Wiedereröffnung

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild
Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild

Vor der Wiedereröffnung von Kitas und Grundschulen in Sachsen am nächsten Montag gibt es zunehmend auch kritische Stimmen. So warnte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) angesichts der schnellen Öffnung vor einem Verlust von Standards und mahnte die Einhaltung des Gesundheitsschutzes an. Dieser müsse oberste Priorität haben, hieß es. Heute wollen die Gewerkschafter in Dresden Stellung zum Thema nehmen.

Auch die Lehrer in Sachsen sehen der Wiedereröffnung der Grundschulen mit gemischten Gefühlen entgegen. Die Reaktionen reichten von «absoluter Fassungslosigkeit bis hin zur Freude über die Rückkehr», sagte der Vorsitzende des Sächsischen Lehrerverbandes (SLV), Jens Weichelt, der Deutschen Presse-Agentur. «Insgesamt herrscht aber eine große Verunsicherung.» Gerade an Grundschulen dürfte es schwer werden, das Konzept der strikten Trennung zwischen den Klassen umzusetzen. Laut Kultusministerium will Sachsen anstatt auf Abstandsregeln und kleine Gruppen an Kitas, Horten und Grundschulen auf ein Konzept voneinander getrennter Gruppen setzen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Symbolbild