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Ostdeutsche Maschinenbauer weiter mit Nachwuchsproblemen

Eine Auszubildende arbeitet mit einem Schweißgerät an einem Stück Metall. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild
Eine Auszubildende arbeitet mit einem Schweißgerät an einem Stück Metall. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

Die Nachwuchsprobleme im ostdeutschen Maschinenbau halten laut einer aktuellen Erhebung an. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Ausbildungsbetriebe hätten den Zahlen zufolge Schwierigkeiten, passende Bewerber zu finden. Die Lage sei unbefriedigend, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Ost (VDMA) am Mittwoch mit. Die Zahl der auszubildenden Firmen sei derweil in diesem Jahr trotz Corona konstant geblieben.

Dass Schulabsolventen nicht ausreichend auf die Arbeit im Betrieb vorbereitet sind, gaben den Informationen zufolge 72 Prozent der Unternehmen an. Vor allem Fähigkeiten in Naturwissenschaften und Sprachen ließen oft zu wünschen übrig. Nach Verbandsangaben klagten insgesamt 86 Prozent der Betriebe darüber, dass sich weniger Menschen bei ihnen bewerben. So sei es etwa für kleine Firmen auf dem Land schwerer, mit Konzernen oder großen mittelständischen Unternehmen mitzuhalten. Befragt wurden demzufolge 455 Unternehmen in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Wegen der Corona-Pandemie war es zudem eine Herausforderung, überhaupt auf Schulabsolventen zuzugehen, wie Oliver Köhn, Geschäftsführer des VDMA Ost, betonte. «Klassiker wie Praktika oder Tage der offenen Tür waren zuletzt nicht möglich». Die erste eigene virtuelle Ausbildungsmesse plant der Verband demnach Ende September.

Mitteilung VDMA

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH