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Frauen in Sachsen bekommen sechs Prozent weniger Lohn

Frauen in Sachsen bekommen sechs Prozent weniger Lohn
In Sachsen ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen geringer als im Bundesschnitt. (Symbolbild) / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Von: DieSachsen News
In Sachsen ist die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern kleiner als im Bund. Mit dem Equal Pay Day soll auf lange bestehende Ungleichheiten hingewiesen werden.

Frauen haben in Sachsen im vergangenen Jahr im Schnitt sechs Prozent weniger verdient als Männer. Damit fiel die Lücke im Freistaat deutlich kleiner aus als im Bundesdurchschnitt, wo der unbereinigte Gender Pay Gap bei 16 Prozent lag, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Die Verdienstlücke in Sachsen sank im Vergleich zum Vorjahr darüber hinaus von sieben auf sechs Prozent in Sachsen. Generell ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in den ostdeutschen Bundesländern niedriger als in den westlichen Bundesländern. 

Die Unterschiede zeigen sich aber nicht nur beim Stundenlohn. Frauen in Sachsen kamen 2025 den Daten zufolge im Schnitt auf 134 bezahlte Arbeitsstunden im Monat, Männer auf 152. Damit leisteten Frauen rund zwölf Prozent weniger bezahlte Arbeitszeit. Grund dafür sei die höhere Teilzeitquote bei Frauen. 

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Der unbereinigte Gender Pay Gap beschreibt den durchschnittlichen Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, ohne dass dabei strukturelle Faktoren wie Qualifikation, Tätigkeit, Erwerbsbiografie oder Beschäftigungsumfang berücksichtigt werden.

Mit dem Equal Pay Day am Freitag soll auf die ungleiche Bezahlung zwischen Männern und Frauen hingewiesen werden. Der Tag markiert symbolisch den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem Frauen rechnerisch «umsonst» gearbeitet haben, während Männer bereits seit dem 1. Januar für ihre Arbeit bezahlt werden.

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