Frauen haben in Sachsen im vergangenen Jahr im Schnitt sechs Prozent weniger verdient als Männer. Damit fiel die Lücke im Freistaat deutlich kleiner aus als im Bundesdurchschnitt, wo der unbereinigte Gender Pay Gap bei 16 Prozent lag, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Die Verdienstlücke in Sachsen sank im Vergleich zum Vorjahr darüber hinaus von sieben auf sechs Prozent in Sachsen. Generell ist die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in den ostdeutschen Bundesländern niedriger als in den westlichen Bundesländern.
Die Unterschiede zeigen sich aber nicht nur beim Stundenlohn. Frauen in Sachsen kamen 2025 den Daten zufolge im Schnitt auf 134 bezahlte Arbeitsstunden im Monat, Männer auf 152. Damit leisteten Frauen rund zwölf Prozent weniger bezahlte Arbeitszeit. Grund dafür sei die höhere Teilzeitquote bei Frauen.