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Sachsen plant neue Corona-Hilfe für Kleinunternehmer

Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht in Berlin. / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild
Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig spricht in Berlin. / Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

Die sächsische Staatsregierung plant eine neue Unterstützung für Kleinunternehmer, Selbstständige und Freiberufler in der Corona-Pandemie. Sie sollen auf Antrag jeweils 4500 Euro plus 250 Euro für Steuerberater-Ausgaben erhalten können, wie Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch mitteilte. Weil das Geld aus den Corona-Härtefallhilfen von Bund und Land kommen soll, müsse der Bund der Hilfe noch zustimmen.

Anspruch auf die «frei verwendbare Betriebskostenpauschale» soll demnach haben, wer im November und Dezember 2021 wegen Corona einen Umsatzrückgang um mehr als 60 Prozent im Vergleich zu 2019 hinnehmen musste. Mit dem neuen Programm werde eine Förderlücke geschlossen. Profitieren sollen Unternehmerinnen und Unternehmer, denen die fixkostenorientierten Corona-Bundeshilfen wenig bis nichts nutzen.

Das Programm soll den Namen «Sachsen Plus» tragen. Es werde derzeit erarbeitet und solle im Januar im Kabinett beschlossen werden, erklärte das Ministerium. In dem Zeitraum laufe auch die Abstimmung mit dem Bund. Die Abwicklung solle über die Sächsische Aufbaubank (SAB) laufen.

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