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Nudelhersteller: Hartweizen aus heimischer Produktion

In der Möwe Teigwarenwerk GmbH werden Suppennudeln an der Produktzuführung zur Verpackung kontrolliert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
In der Möwe Teigwarenwerk GmbH werden Suppennudeln an der Produktzuführung zur Verpackung kontrolliert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Der traditionsreiche ostdeutsche Nudelhersteller Möwe Teigwarenwerk GmbH (Waren) hat im Zuge der Corona-Krise mehr Nudeln produziert und bezieht einen Teil seiner Rohstoffe inzwischen aus heimischer Produktion. Wegen der Klimaerwärmung wird Hartweizen jetzt auch in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt angebaut, womit sich die Rohstoffwege verkürzen, wie Geschäftsführer Wolfgang Sengewisch der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das Projekt zu den einheimischen Rohstoffen, wie in der Magdeburger Börde, werde vom Bund gefördert.

Seit fast 70 Jahren werden an der Müritz Spaghetti, Sternchen und andere Nudeln hergestellt, auch die Privatisierung durch die Treuhand vor 30 Jahren hat die «Möwe» überstanden - mit einigen Verlusten, wie Sengewisch resümierte. Vor zehn Jahren hatte der 67-Jährige den Betrieb allein übernommen. Die Produktion wurde von damals 10 000 Tonnen auf nun wieder 12 000 Tonnen erhöht. In dem Werk in Waren arbeiten 45 Beschäftigte.

Möwe Teigwarenwerk

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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