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Nach Lokführerstreik normalisiert sich der Zugverkehr

Das Logo der Bahn ist auf der Front eines ICE zu sehen. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild
Das Logo der Bahn ist auf der Front eines ICE zu sehen. Foto: Bernd Thissen/dpa/Archivbild

Nachdem der Streik bei der Deutschen Bahn zu Ende gegangen ist, normalisiert sich auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen der Zugverkehr. Ein Sprecher der Deutschen Bahn sagte am Freitagmorgen, dass der Verkehr im Osten planmäßig gestartet sei und keine Ausfälle zu erwarten seien: «Im Großen und Ganzen sieht das sehr gut aus.» Fahrgäste sollten sich zur Sicherheit trotzdem über die aktuellen Abfahrten informieren.

Die Bahn erwartet für den Freitag eine besonders hohe Auslastung der Fernzüge und empfiehlt, einen Sitzplatz zu reservieren oder möglichst erst in den kommenden Tagen zu fahren. Die Gültigkeit der Zugtickets wurde um eine Woche bis zum 20. August verlängert.

Der Ausstand der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) war um 2 Uhr am Freitagmorgen planmäßig zum Abschluss gekommen. Die Mitglieder der Lokführergewerkschaft hatten seit der Nacht zu Mittwoch den Personenverkehr bestreikt, um Druck für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen zu machen. Zwei Tage lang war bundesweit nur etwa jeder vierte Fernzug gefahren, besonders in den ostdeutschen Bundesländern war es zu starken Beeinträchtigungen im Regionalverkehr gekommen. Weitere Streiks sind möglich, dieses Wochenende wird es den Angaben zufolge jedoch nicht treffen.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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