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Blackstone Resources produziert Batterien durch 3D-Druck in Döbeln

Symbolbild 3D Drucker / pixabay lppicture
Symbolbild 3D Drucker / pixabay lppicture

In Döbeln werden ab sofort Batteriezellen etwa für E-Fahrzeuge im 3D-Druckverfahren hergestellt. Die Blackstone Technology, die deutsche Tochter des Schweizer Rohstoffunternehmens Blackstone Resources, stellte am Dienstag bei einer Online-Pressekonferenz ihr neues Werk im Landkreis Mittelsachsen inklusive erster Produktionslinie vor.

Das Herstellungsverfahren bietet nach Angaben des Unternehmens mehrere Vorteile im Vergleich zu dem bei herkömmlich hergestellten Lithium-Ionen-Batterien: Durch das Druckverfahren sind demnach die stromspeichernden Schichten der Batteriezellen dicker, so dass die Energiedichte um 20 Prozent höher sei. Die Batteriezellen seien von der Größe flexibel anpassbar und könnten auf die Bedürfnisse der Kunden, etwa von Automobilunternehmen, zugeschnitten werden. «Dabei setzt das Verfahren auf einen umweltverträglichen, rein wasserbasierten Prozess und reduziert Abfallstoffe um 50 Prozent», erklärte Ulrich Ernst, Gründer der Blackstone Resources, vorab.

Zum Produktionsstart sind am Döbelner Standort 14 Mitarbeiter beschäftigt, im Laufe des Jahres 2022 sollen es 38 werden. Für den Standort Döbeln habe sich das Unternehmen entschieden, weil es in eine Bestandsimmobilie ziehen wollte, sagte der Geschäftsführer des Tochterunternehmens, Holger Gritzka, bei der virtuellen Betriebsführung. «Ich habe hier an dem Standort Döbeln das schöne Gebäude gefunden. Es passt wunderbar für unsere Größe und ist wie neu», sagte er. Der Standort Döbeln mit ähnlichen Distanzen zu den Zentren Dresden, Leipzig und Chemnitz sei gut geeignet für die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern.

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