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Glutnester flammen auf: 285 Feuerwehrleute weiter im Einsatz

Ein Feuerwehrmann lässt eine Drohne starten. / Foto: Daniel Schäfer/dpa
Ein Feuerwehrmann lässt eine Drohne starten. / Foto: Daniel Schäfer/dpa

Nach der Eindämmung des großen Waldbrandes im brandenburgisch-sächsischen Grenzgebiet ist die Feuerwehr auch auf der Brandenburger Seite weiter im Großeinsatz. Dabei gehe es nach wie vor insbesondere um die Bekämpfung der zahlreichen Glutnester im Brandgebiet bei Mühlberg im Kreis Elbe-Elster, sagte der Sprecher der Einsatzleitung, Clemens Fischer, am Sonntag. «Überall flackern immer wieder Flammen an diesen Gefahrenstellen auf», berichtete er. Der erwartete Regen sei im Brandgebiet leider ausgeblieben.

Spezialtrupps seien mit Hacken und Löschspritzen unterwegs, um die tiefsitzenden Glutnester mit Temperaturen von 500 Grad und mehr abzulöschen, berichtete Fischer. Darunter seien auch 30 Mitglieder der Katastrophenschutzeinheit @fire, berichtete die Hilfsorganisation. Insgesamt seien im Brandgebiet knapp 300 Kräfte in Schichten im Einsatz, sagte Fischer.

In der Nacht habe erneut ein Hubschrauber mit einer Wärmebildkamera die Suche nach den Glutnestern unterstützt, berichtete der Sprecher. Dieser könne aber nicht über munitionsbelastetem Gebiet fliegen, weil Granatsplitter nach einer Explosion bis zu 1000 Meter in die Luft geschleudert werden könnten. Nach Angaben von Fischer wurde zur Bekämpfung des Waldbrands inzwischen ein gemeinsamer Führungsstab mit den sächsischen Kollegen im Ortsteil Neuburxdorf der Stadt Bad Liebenwerda gebildet.

Der Großbrand war am Donnerstag in der Gohrischheide in Sachsen ausgebrochen und hatte sich am Freitag in Richtung Mühlberg ausgeweitet. Mehr als 800 Hektar standen zeitweise in Flammen. Zwischenzeitlich waren in Bad Liebenwerda zwei Ortschaften evakuiert worden.

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